Heute mal ohne viel Geschriebs nur die bewegten Bilder. Ihr wisst ja um was es geht: Papas Geburtstags Wild West Zugfahrt!
15. September 2012
150 pure-bred sons of bitches...
oder: Es sind zwar nur 150, doch sie reiten und schießen als wären es 1000!
Heute mal ohne viel Geschriebs nur die bewegten Bilder. Ihr wisst ja um was es geht: Papas Geburtstags Wild West Zugfahrt!
Heute mal ohne viel Geschriebs nur die bewegten Bilder. Ihr wisst ja um was es geht: Papas Geburtstags Wild West Zugfahrt!
5. Juli 2012
Hobbit-Quest - Ein Drama in 4 Akten
Die meisten von euch werden es schon über Facebook gelesen haben, die Dagi hat sich das aller erste mal im Geo-Caching versucht. Und zwar beim Hobbit-Quest des Klett-Cotta Verlags welcher anlässlich des neuen Hobbit Films bis Dezember Rätselraten und eben Schatzsuchen veranstaltet.
Eigentlich
fing ja alles ganz harmlos an. Am 1.7.
um 12 Uhr wurden wie üblich die Koordinaten für die 4. Steintafel
veröffentlicht. Ein Ereignis welches ich nicht unbedingt besonders gespannt verfolge,
frei nach dem Motto: „Ach, Dresden… hier verstecken die bestimmt eh nix…“ Doch
was sollten meine müden Augen an diesem Sonntag entdecken? Genau! Ein Hobbit
Schatz in der Dresdner Heide!
Sofort
wurde also Papa lieb angeschaut und mit den diplomatischen Worten „Ich geh ‘nen
Schatz im Wald suchen. Willst du mitkommen?“ eine praktische Mitfahrgelegenheit
organisiert. Da die Dagi noch nie Geo-Caching
betrieben hat möge man ihr nachsehen, dass sie zum ersten Versuch lediglich
eine Landkarte mitnahm. Das Unternehmen war natürlich zum Scheitern verurteilt,
aber wenigstens konnte man sich ein wenig mit dem Gebiet vertraut machen.
Ausgerüstet
mit Navi und Landkarte machten wir uns also am Montag gegen 7:30 Uhr wieder auf den Weg zum Prießnitzgrund. Theoretisch hätte von
hier aus alles ganz einfach gehen sollen, aber erstens kommt es anders und
zweitens als man denkt. Der erste Moment des Zweifels ob wir den richtigen Weg
gewählt hatten kam uns als wir bereits daran scheiterten die auf der Karte
eingezeichnete Pionierbrücke über die
Prießnitz zu finden. Von da aus wäre
man ratz-fatz zur Lynchschlucht
gekommen. In Anbetracht unserer absoluten Ortsunkenntnis beschlossen wir dann
kurzerhand durch den Fluss zu gehen an der Stelle an der die Brücke hätte sein
müssen. Es war ja schließlich warm und der Wasserstand auch nicht besonders
hoch. Am anderen Ufer angekommen fand sich auch schnell der entsprechende Weg
in die Lynchschlucht.
Papa an der nicht vorhandenen Pionierbrücke
Interessanterweise
verläuft in der Nähe der Schlucht ein kleiner Wanderweg welcher den Namen Todweg trägt. Das an sich ist zwar
schön-schaurig, aber noch lange nicht interessant. Man muss wissen, dass es in
der Dresdner Heide ein eigenständiges Wanderwegverzeichnis mit allerlei
drolligen, runenartigen Symbolen gibt. Und das Zeichen für den Todweg bezeichnet man doch nicht etwa
als rotes Auge*! Wenn, das nichts zu bedeuten hat, dann weiß ich auch nicht.
* Herr der Ringe / Hobbit Anspielung auf Sauron, aber natürlich wusstet ihr das alle.
Dreckige Füße
Am
Rande der Lynchschlucht angekommen wurde das erste Mal das Navi gezückt und wir
wurden zielsicher einmal am steilen Süd-Hang ganz nach unten, durch den wild-romantischen
Bach, der von umgestürzten Bäumen nur so starrte, und am anderen, nicht minder
steilen, und von Unterholz überwucherten Nord-Ufer wieder nach oben geführt.
Und endlich hatten wir das Ziel vor Augen. Zumindest dachten wir das. Die
Koordinaten stimmten einigermaßen, wenn das Gerät denn mal Empfang hatte, und
von möglichen Verstecken schien es hier nur zu wimmeln. Ganz besonders
auffällig war eine riesige Ansammlung von abgestorbenen Fichten die eine
richtige Höhle aus Wurzeln bildeten, die sogar groß genug war um bequem
rein zu kriechen. Nach etwa 1 ½ stündiger Suche stellte sich jedoch noch immer
kein Erfolg ein und wir beschlossen die Aktion abzubrechen. Vielleicht hatte ja
inzwischen schon jemand seinen Fund gemeldet.
Fehlanzeige,
die Tafel blieb unauffindbar. So beschloss ich am Dienstag mit Andü und der heldenhaft buddelnden Danü weiterzusuchen. Wieder 1 ½ Stunden am (Nord)Hang und trotz dreier
Augenpaare lies sich nichts Verdächtiges im Umkreis finden.
Bis
Dienstagnacht meldete sich kein Finder und so wurde der erste Hinweis veröffentlicht:
So, so. Ein Loch im Boden, eine Höhle aus Baumwurzeln. Na da waren wir doch
schon! Hatten wir etwa nicht gründlich genug gesucht? Das darf nicht sein! Also
zog ich am Mittwoch Morgen bereits um 7:00 Uhr von zu Hause mit dem Zug los damit
mir ja kein anderer Schatzsucher mit Hilfe dieses Hinweises zuvor kommen
könnte. Wieder 2 Stunden immer den (Nord)Hang hoch und wieder runter und wieder
hoch, an jeder noch so kleinen Wurzelhöhle nachsehen und mit dem Stock drin
herumstochern ob sich nicht was finden ließe. Plötzlich ein „Klonk“. Nanu, das
klingt nicht nach Holz. Eifrig buddelte ich den losen Sand am Fuße einer Wurzel
beiseite um lauter kleine Steine zu Tage zu fördern. Seltsam. Es wird doch
nicht etwa der Schatz sein? Richtig, er war es nicht! Aber immerhin eine
Steintafel, wenn auch ganz ohne Runen. Nachdem ich inzwischen sämtliche Bäume,
Wurzeln und Stümpfe am Hang abgesucht hatte kam ich zu dem Schluss, dass ich
den Schatz wohl nie finden würde und machte mich geknickt auf den Heimweg**.
** Unbefriedigt im Wald - Der neue Blockbuster von und mit Danü, Dagü & Andü
Auch
bis Mittwochnacht meldete sich niemand der die Steintafel gefunden hatte,
allerdings wurde ein Hinweis veröffentlicht der so eindeutig war, jetzt musste
man den Schatz einfach finden! Am Südufer sollte er liegen, ganz nah am Bach
und der Baum unter dem er lag sollte mit einem roten Band gekennzeichnet sein.
Da konnte es ja nichts werden, wenn einen das Navi ganz gezielt zur falschen
Seite der Böschung lotst! So ein Ärger! So beschloss ich dann spontan und aus
Prinzip, weil ich eh schon so viel Zeit investiert hatte noch ein viertes Mal
auf die Suche zu gehen. Donnerstag gegen
6 Uhr früh ging es wieder mit dem Zug
nach Dresden. Den Weg durch den Prießnitzgrund
und hoch bis zur Lynchschlucht
konnte ich inzwischen im Schlaf gehen. Dann hieß es wieder den Abstieg durchs
Unterholz zu wagen, durch den Bach und wieder steil nach oben, diesmal am
Südhang. Auch hier gab es wieder reichlich Wurzelhöhlen, allerdings war an
keinem der Bäume ein rotes Band zu erkennen. Nach einer halben Stunde auf und
ab flatterte plötzlich etwas im Augenwinkel und siehe da, liebreizend umwunden
stand er da, der Baum der Erlösung! Endlich. Jetzt hieß es nur noch die Wurzeln
von loser Erde zu befreien und da war sie, die lang ersehnte Steintafel! So
schön und oh so schwer! So schwer (9 Kg), dass sie mich mehrere Male fast zu
Fall brachte als ich mich endlich zum letzten Mal auf den Weg aus der Schlucht
machte. Aber das war es mir Wert, mein Kleinod, mein Schatz. Nach diesem Erfolgserlebnis kann ich auch endlich meinen inneren Gollum wieder an die Kette legen.
Vielen Lieben Dank nochmal an die fleißigen Helfer und die, die es gerne geworden wären!
Da fällt mir noch ein: Mein offizieller Titel in der Hall of Fame des Hobbit Quests lautet jetzt "Titan vom Teufelsberg". Bitte redet mich in Zukunft nur noch so an! ^^ Und nein, ich habe mir den Namen nicht selbst ausgesucht! XD
14. Mai 2012
Wo die Gans die Eier hat ...
Am 10. Mai war es mal wieder so weit: der Klaus hatte Geburtstag. Schon wieder. Komisch, ich hätte schwören können das war erst letztes Jahr! Gefeiert wurde wie immer nicht. Das wäre ja noch schöner, die bucklige Verwandtschaft in die eigene gute Stube lassen und dann auch noch mit Fresschen vollstopfen. Sowas fangen wir mal gar nicht erst an! Stattdessen kann man viel lieber sich selber mit Fresschen vollstopfen, hat man ja auch viel mehr von! Es gab jedenfalls lecker Spargel, mit allem was dazu gehört (ja verehrte Frau D. aus W., auch Zunge!). Mnamnam.
"Und was wollen wir heute sonst noch machen, Dagi?"
"Dasselbe, wie jeden Tag, Klaus. Raus gehen und Fotos machen!"
Gesagt getan. Man tuckerte nun also fröhlich mit der neuen Limousine (Facebook-Connaiseure werden sie schon begutachtet haben) gen Moritzburg. Bei herrlichstem Wetter stellte man den Oldtimer mitten im Wald ab, weil kostet nix, und wanderte zum Schloss. Zwischenzeitlich wich man heldenhaft mehreren Geschwadern von Kamikaze-Raupen aus, welche sich todesmutig von den Bäumen abseilten. Am Schloss angekommen stellte man fest, dass heute nicht nur der Klaus seinen Schlüpftag feierte.
Später, will heißen an einem anderen Tag, welcher in keinerlei Beziehung zu den vorangegangenen Absätzen steht, stattete man mal wieder der Scharfenberger Scholle, bewirtschaftet durch meine höchst selbige Frau Mutter, einen Besuch ab. Hier wurde allerlei Frühlingsblumengedöns bildlich festgehalten, Kaffee getrunken, Kuchen gegessen und sich sogar körperlich ertüchtigt. So Metallpfähle in den Boden kloppen und Erde in der Schubkarre rumfahren. Diese essentiellen Tätigkeiten des Gartenbaus sind überaus wichtig zur Fruchtbarhaltung des Bodens. Durch das ganze Gekloppe im Frühling wird der Boden erst richtig aufgeweckt und kann sich so optimal auf die anstehende Arbeit vorbereiten. Gelegentlich lässt die Arbeitsmoral des Bodens allerdings doch einiges zu wünschen übrig, was eine Generalüberholung der Arbeitsbedingungen des selbigen, will heißen einen Tapeten- bzw. Standortwechsel erfordert. Die Schubkarre dient somit der Zwangsversetzung. Da nun also am Wochenende der Boden ordnungsgemäß arbeitsbereit gemacht wurde kann das Wachsen und Gedeihen nun mit 100%iger Effizienz ausgeführt werden.
Auch am Wochenende, nicht im Garten, dafür in der Neustadt, gabs Eis. Genauer gesagt Good Mimi's Eis (jetzt neu und verbessert umgezogen aus der Kläusischen Vorstadt ins Szene-Zentrum). Sehr zu empfehlen ist Peanut-Butter-Cookie-Swirl! Der Irish-Coffee-Fudge ist für meinen Geschmack zu kaffeelastig und überhaupt recht un-fudgig. Weitere Sorten Folgen im Test in den nächsten Wochen. Wahlweise auch eher, falls mich jemand zum Eis einlädt.
4. Mai 2012
The Rest Is Silence
Wenn du auf einem alten Segelschiff reisen würdest,
an der Reling stehend mit flatterndem Haar,
und rauschende Wellen vor einem bleigrauen Himmel
an der Reling stehend mit flatterndem Haar,
und rauschende Wellen vor einem bleigrauen Himmel
unseren Abschied begleiten würden,
dann stünde ich
mit wehendem Mantel
auf einem Felsen am Meer
und würde dir winken,
bis die mächtigen Segel
sich langsam in der Ferne
am Horizont auflösen.
Dieses Bild würde meinen Gefühlen,
zu unserem Abschied gerecht.
Aber so
sage ich dir nur auf Wiedersehen,
- und in meinem Herzen tobt die rauhe See!
--Claudia Mandorf
19. März 2012
Murphy's Law
Heute bei WURST für die WELT geht es um ein allseits beliebtes Phänomen: das so genannte Gesetz des Murphy.
Edward A. Murphy, jr. stellte eine tolle Lebensweisheit auf die besagt: "Alles was schief gehen kann, wird schief gehen." Und recht hat er! An dieser Stelle folgt nun ein überaus faszinierendes Praxisbeispiel zur beweishaften Untermauerung der obigen Aussage.
Man nehme eine Ausgangssituation bestehend aus einer Dani, einer Mareike und einer Dagi. Unsere 3 Probanden begeben sich nun frohen Mutes an einem Montagnachmittag zu einem beliebigen Flughafen. Nehmen wir aus naheliegenden Gründen an, es handele sich hierbei um den Flughafen Dresden. Unsere Probanden haben im Vorfeld natürlich alle vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen unternommen um das Risiko des Eintretens von Murphy's Law besonders gering zu halten, was in diesem Fall bedeutet: sämtliche Flugverbindungen für diesen Montag zwischen Charlotte (USA) und Frankfurt (Dtl.) sowie zwischen Frankfurt (Dtl.) und Dresden (Dtl.) wurden gesichtet und notiert, gar liebreizende Schildchen wurden herzallerliebst mit allerlei buntem Flitterkram beklebt und entsprechende Zugverbindungen zwischen Pirna und dem Flughafen Dresden herausgesucht. So weit so gut.
Unsere Probanden Treffen also nur durch minimale Komplikationen beeinflusst um genau 14:09 Uhr unter dem Flughafen ein. In weiteren 3 Minuten hat man sich ordnungsgemäß an einem Tor mit der Beschriftung "Arrivals" formiert und präsentiert stolz bereits zuvor erwähnte Schildchen. Der Flieger, welcher für unsere Probanden von besonderem Interesse ist, ist laut Informationstafel bereits 14:05 Uhr gelandet. Es heißt nun also theoretisch nur noch die unerhebliche Zeit zwischen dem Ausstieg einer bisher nicht näher genannten 4. Probandin, dem in Empfang nehmen des Reisegepäcks und der Zollkontrolle zu überbrücken. Statistisch betrachtet nimmt so eine Tätigkeit am Flughafen Dresden maximal 27 Minuten in Anspruch. Theoretisch zumindest. Praktisch gesehen ist genau dies der Zeitpunkt an dem unsere ersten 3 Probanden beginnen sich über Murphys Gesetz Gedanken zu machen. Nach weiteren 15 Minuten und exponentiell wachsender Anspannung beschließt man sich an eine dritte, außenstehende Partei zu wenden. Via Mobiltelefon kontaktiert man einen Agenten welcher hier den Codenamen M.A.M.A. tragen soll. Selbiger Agent bestätigt: Murphy's Law hat zugeschlagen und Probandin Nummer 4 war wider erwarten nicht in der zuvor erwähnten Maschine. Der neuste Informationsfluss veranlasst unsere ersten 3 Probanden sich gegen 16 Uhr mit Agent M.A.M.A. am Rendevous-Punkt zu verabreden um die Chance des erfolgreichen Abschlusses der Aktion "Florida-Tine" um 16:25 zu gewährleisten. Nach dem ersten Murphy Schub beschließt man sich etwas Entspannung mit Hilfe von Zucker, Kaffe und Backwaren zu verschaffen. Während man sich so also selbst therapiert schlägt unverhofft der zweite Schub Murphy zu. Um 15:21 meldet sich Agent M.A.M.A. mit der Schreckensnachricht: Probandin Nummer 4 wird auch im nächsten Flieger nicht Anwesend sein. Vielleicht sogar nicht einmal im übernächsten, welcher für 22:50 registriert ist. Möglicherweise wird der Luftweg zu unzuverlässig und Probandin Nummer 4 könnte sich gezwungen sehen ihre Reise auf dem Schienenweg fortzusetzen, durch welchen die spätmöglichste Ankunftszeit auf 22 Uhr festgesetzt würde.
Da nun also unsere ersten 3 Probandinnen weder einen bestimmten Rendevous-Punkt noch eine Uhrzeit festsetzen können, beschließt man die Aktion "Florida-Tine" abzubrechen und auf einen anderen Zeitpunkt zu vertagen. Auch wenn sie dann leider nicht so spektakulär und peinlich wird wie ursprünglich geplant.
Nun liebe Kinder, so und nicht anders funktioniert Murphys Gesetz. Schaltet auch nächste Woche wieder ein, wenn es heißt: "Was ist eigentlich ein Misstrauensvotum?"


Edward A. Murphy, jr. stellte eine tolle Lebensweisheit auf die besagt: "Alles was schief gehen kann, wird schief gehen." Und recht hat er! An dieser Stelle folgt nun ein überaus faszinierendes Praxisbeispiel zur beweishaften Untermauerung der obigen Aussage.
Man nehme eine Ausgangssituation bestehend aus einer Dani, einer Mareike und einer Dagi. Unsere 3 Probanden begeben sich nun frohen Mutes an einem Montagnachmittag zu einem beliebigen Flughafen. Nehmen wir aus naheliegenden Gründen an, es handele sich hierbei um den Flughafen Dresden. Unsere Probanden haben im Vorfeld natürlich alle vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen unternommen um das Risiko des Eintretens von Murphy's Law besonders gering zu halten, was in diesem Fall bedeutet: sämtliche Flugverbindungen für diesen Montag zwischen Charlotte (USA) und Frankfurt (Dtl.) sowie zwischen Frankfurt (Dtl.) und Dresden (Dtl.) wurden gesichtet und notiert, gar liebreizende Schildchen wurden herzallerliebst mit allerlei buntem Flitterkram beklebt und entsprechende Zugverbindungen zwischen Pirna und dem Flughafen Dresden herausgesucht. So weit so gut.
Unsere Probanden Treffen also nur durch minimale Komplikationen beeinflusst um genau 14:09 Uhr unter dem Flughafen ein. In weiteren 3 Minuten hat man sich ordnungsgemäß an einem Tor mit der Beschriftung "Arrivals" formiert und präsentiert stolz bereits zuvor erwähnte Schildchen. Der Flieger, welcher für unsere Probanden von besonderem Interesse ist, ist laut Informationstafel bereits 14:05 Uhr gelandet. Es heißt nun also theoretisch nur noch die unerhebliche Zeit zwischen dem Ausstieg einer bisher nicht näher genannten 4. Probandin, dem in Empfang nehmen des Reisegepäcks und der Zollkontrolle zu überbrücken. Statistisch betrachtet nimmt so eine Tätigkeit am Flughafen Dresden maximal 27 Minuten in Anspruch. Theoretisch zumindest. Praktisch gesehen ist genau dies der Zeitpunkt an dem unsere ersten 3 Probanden beginnen sich über Murphys Gesetz Gedanken zu machen. Nach weiteren 15 Minuten und exponentiell wachsender Anspannung beschließt man sich an eine dritte, außenstehende Partei zu wenden. Via Mobiltelefon kontaktiert man einen Agenten welcher hier den Codenamen M.A.M.A. tragen soll. Selbiger Agent bestätigt: Murphy's Law hat zugeschlagen und Probandin Nummer 4 war wider erwarten nicht in der zuvor erwähnten Maschine. Der neuste Informationsfluss veranlasst unsere ersten 3 Probanden sich gegen 16 Uhr mit Agent M.A.M.A. am Rendevous-Punkt zu verabreden um die Chance des erfolgreichen Abschlusses der Aktion "Florida-Tine" um 16:25 zu gewährleisten. Nach dem ersten Murphy Schub beschließt man sich etwas Entspannung mit Hilfe von Zucker, Kaffe und Backwaren zu verschaffen. Während man sich so also selbst therapiert schlägt unverhofft der zweite Schub Murphy zu. Um 15:21 meldet sich Agent M.A.M.A. mit der Schreckensnachricht: Probandin Nummer 4 wird auch im nächsten Flieger nicht Anwesend sein. Vielleicht sogar nicht einmal im übernächsten, welcher für 22:50 registriert ist. Möglicherweise wird der Luftweg zu unzuverlässig und Probandin Nummer 4 könnte sich gezwungen sehen ihre Reise auf dem Schienenweg fortzusetzen, durch welchen die spätmöglichste Ankunftszeit auf 22 Uhr festgesetzt würde.
Da nun also unsere ersten 3 Probandinnen weder einen bestimmten Rendevous-Punkt noch eine Uhrzeit festsetzen können, beschließt man die Aktion "Florida-Tine" abzubrechen und auf einen anderen Zeitpunkt zu vertagen. Auch wenn sie dann leider nicht so spektakulär und peinlich wird wie ursprünglich geplant.
Nun liebe Kinder, so und nicht anders funktioniert Murphys Gesetz. Schaltet auch nächste Woche wieder ein, wenn es heißt: "Was ist eigentlich ein Misstrauensvotum?"
Zum besseren Verständnis der Begriffe "peinlich" und "Flitterkram" haben wir hier noch einige bunte Bilder für euch.
3 Probandinnen
Erste Kontaktaufnahme mit Agent M.A.M.A.
Peinlicher Flitterkram:
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