ist gerade nicht da. Deshalb hier an gewohnter Stelle ein neuer, lang ersehnter Eintrag unseres allseits geliebten Offiziers. Viel ist passiert in den geschätzten 80.000 Jahren seit dem letzten Eintrag. Aber dazu mehr später. Zunächst möchte der Master, bezugnehmend auf das schöne Sprichwort "Totgeglaubte leben länger", ein herzliches "Hallo Eik" loswerden.Natürlich sollen an dieser Stelle auch der Köptn, der Erste, der Killick, der Bootsmann, die Tinü, die Tinü ihre Mama, die Andü, die Andü ihre Eltern, die Danü, die Danü ihre Eltern, der Danü ihr Op, die Julü, die Marükü, die Betti, die Nina und alle die mich sonst noch so kennen gegrüßt werden. Ja... äh, genau...das Thema heute: The Siege of the Saarland.
Wie bereits einige der geneigten Leser wissen, begab sich die illustre Sisterhood of Wurst über die Pfingstferien in die Weltmetropole Saarbrücken. Die gar unglaublichen und überaus unterhaltsamen Ereignisse werden nun hiermit der Ewigkeit anheim gegeben.

Wie es sich für eine Reise, egal ob zu Schiff oder Zug, gehört ging es erst einmal los. Und zwar von Dresden aus. Zumindest für Schwester Tinü und den Segelmeister. Nachdem die ehrenwerte Schwester dem Master einen Platz in ihrem Bett für die Nacht anbot konnte man am Tag der Abreise auch ein vergnügliches halbes Stündchen länger schlafen um so voller Tatendrang früh morgens am 22.05. in See zu stechen. Nach dem die ersten 7,3 Minuten relativ geplant verliefen, musste jedoch bereits während diesem frühen Reisestadium ein herber Rückschlag eingesteckt werden. Schwester Tinü hatte ihre Schnittchen in der Wohnung liegen lassen! Und das noch geschätzte 12 Stunden vor Ankunft im Zielhafen! Glücklicherweise hatte bereits um 6 Uhr morgens ein Bäcker am Bahnhof geöffnet und man konnte sich mit ausreichend Schiffszwieback für die Reise versorgen. Das erste Reisegefährt auf dem Weg quer durch Deutschland sollte eine handelsübliche Regionalbahn sein. Es wurden sogleich die besten Plätze besetzt und man machte sich halb-komatös auf den Weg ins schöne Zwickau.

Hier stieß auch Schwester Danü zur Reisegesellschaft. Wie kaum anders zu erwarten wurde der Wagon sogleich um einiges lauter und ausgelassener. Schwester Danü hatte neben ihrem Reisegepäck auch noch allerliebst von Frau Muttern super-Klöpse für die anderen Schwestern dabei. Nicht nur das, durch einen dezenten zaunpfahlhaftigen SprachMitteilungsSchriebs, kurz auch SMS genannt, waren sogar noch extra Schnittchen für Tinü dabei. Der Tag war gerettet!Etwas weniger komatös nahm man die Weiterreise Richtung Bayern war. Hier, wie es in so ländlichen Gegenden üblich ist, fahren noch Dampfeisenbahnen. Die Menschen hier sind einfach zu arm um Diesel oder Strom bezahlen zu können. Auch sind die Züge hier sehr überfüllt, wie etwa in Indien. Als wir durch dieses pitoreske Idyll fuhren zogen wir mit unserer High-Speed Regionalbahn natürlich neidische Blicke auf uns. Tja, es kann eben nicht jeder aus dem Osten kommen.

In Würzburg, oder so, musste man dann leider die fortschrittliche Ostbahn verlassen und begab sich in ein etwas älteres Modell der Personennahverkehrszüge. So mit Türen zum selber aufschieben und Fenstern die bis ganz runter zu schieben gehen und so alte lustig gepolsterte Sofas anstatt Sitze auf denen man auch liegen, sprich schlafen kann. Auch machte der Wagen die ganze Zeit rattatatat, wie es der Master aus seiner Kindheit noch kannte. Auch der Geruch des ganzen Abteils ließ unseren Segelmeister nostalgisch aufseufzen.

Nach mathematischen 12 Stunden wurde man dann schon liebevoll und mit dem gebührenden Trara am Bahnhof Schafbrücke erwartet. Der geneigte Leser muss wissen, Saarbrücken ist nur ein kleiner, unbedeutender Teil der eigentlichen Metropole Schafbrücke.

Am Domizil am Grumbach angekommen, durfte man auch sogleich die Unterbringung begutachten. Der Schlafplatz befand sich im Keller und die Bettstatt, die man sich mit dem Kater teilen musste, bestand aus alten Bierkästen.
Fritze Mullebär, einäugiger Kater des flauschigen Grauens
(we like!)
Alles in allem traf es doch sehr die Zustimmung der Schwesternschaft. Des Nachts ging es dann noch zum Spießrutenlauf in den Wald. Der Master erwähnt hier an dieser Stelle nur "Snape, Snape, Severus Snape".


Am ersten, also zweiten Tag, einem Sonntag, waren überraschenderweise alle Läden geschlossen. Also tat man nichts. Außer essen. Es wurde schnuckelig gegrillt mit der Frickschen Familie samt Anhängen.

Im Anschluss raffte man sich dann doch noch zu unternehmerischen Höchstleistungen auf und besuchte den Saarbrücker Tierpark.

Da gibt es tolle Dinge, Trommeln und Xylophone aus Holz, kleine flauschige Kaninchen und man kann die Ponys beim ficken beobachten. Der Master bittet den geneigten Leser zu bedenken, dass die Zoobesuchsgesellschaft aus 5 jungen Damen samt videofähiger Fotoapparate bestand. Da alles live und in Farbe jedoch sowieso besser ist, wird es an dieser Stelle keine nähere Analyse des Paarungsverhaltens von Shetland Ponys geben.
Nach diesem aufschlussreichen Zoobesuch fühlte man sich animiert noch ein wenig das pitoreske St. Arnual zu erkunden.


Am dritten Tag beschloss man die animalischen Freuden fortzusetzen und stattete dem Wolfsgehege einen Besuch ab. Hier gibt es einen Wolf der heißt Peterle und eine komische Frau die komische Geräusche und "butzibutzibu" macht, woraufhin Peterle und alle anderen Wölfe anfangen zu knurren, zu heulen und sich gegenseitig anzuknuffen. Voll süß!

Nach der Fauna widmete man sich anschließend im Garten der Sinne der Flora des Saarlandes. Neben grünzeug gab es hier noch jede Menge Steine und Metallzeug zum Krach machen zu bestaunen.
Nach soviel angelegter Natür beschloss man sich in die natürliche Natur zu begeben. So machte man sich auf zur Burg Mont Claire. Auf der Burg war irgendein Fest. Zur Feier des Tages spielte der Gitarrenchor der Pusemuckler Mittelschule, oder so. Ein Lied war Ghostriders in the Sky. Die Kinder trugen Cowboyhüte. Der Master hat heimlich mitgesungen und hätte fast ein wenig in Gedenken an seine Crew geweint.

Nach der Burg hatte man immer noch nicht genug und marschierte, will heißen fuhr mit dem Auto, zur Cloeuf. Die Cloeuf ist ein Aussichtspunkt von dem man einen panorama-ösen Ausblick über die Saarschleife genießen kann.

Am Tag 4, Dienstag, ging es in die alte Römer-City Trier.



Als größte römische Stadt nördlich der Alpen findet man hier jede Menge altes Zeuch. Mauern und so. Und die sind voll cool. Echt jetzt.

Römische Kloaken sind die besten!
Neben den Kloaken gab es natürlich auch noch das Geburtshaus von Karl Marx zu bestaunen.Pflichtgemäß, wenn man sich am Ufer der Mosel befindet, wurde am Abend noch in eine Besenwirtschaft eingekehrt und der Fußschmerz weggesoffen. Mit Viez. Das war nicht etwa der Kellner, so nennt man hierzulande den Apfelwein.

Am Mittwoch beschlossen der Master samt illustrer Schwesternschaft bei Gewitter im Stiftswald zu den Spicherer Höhen zu wandern. Das war ein Spaß! Hier gab ein abgebranntes Unterstellhäuschen zu bewundern so wie den Master der heldenhaft den Schutzwall einer alten keltischen Fliehburg bezwingt!

Wie des öfteren während des Saarlandaufenthaltes musste festgestellt werden, dass man auch hier mal wieder den Jakobsweg RÜCKWÄRTS entlang lief. Ob das etwas zu bedeuten hat?
Über die Spicherer Höhen gelangte man nach Frankreich wo der Master auch direkt den richtigen anglophilen Eindruck vermittelte.

Zum Abschluss/ als Ziel der Wanderung zog es die Schwesternschaft zum Flammkuchenhaus Saarbrücken. Hier verspeiste man beim All-You-Can-Eat Flammkuchen und Landwein bis zum wegrollen. Bloß gut, dass man vorsorglich die Schwester von Schwester Andü als Fahrdienst bestellt hatte. Zu Fuß wäre da nichts mehr drauß geworden.

Donnerstag hieß es Gut Schlauch... äh... Glück Auf für die Schwestern. Man erkundete, ausgerüstete mit modisch gelbem Kopfschutz die Homburger Schlossberghöhlen. Europas größte Buntsandsteinhöhle, die eigentlich gar keine Höhle sondern ein Bergwerk ist, aber egal. Hier hatte man viel Spaß mit Bergarbeitern. Am liebsten hätten sie die Schwestern da behalten... zum "arbeiten" ... harharhar... Schwester Danü, der Master blickt in Ihre Richtung!

Wieder in Schafbrücke angekommen machte man Feuer inder Waschmaschienentrommel um Marschmallows zu grillen. Klingt komisch ist aber so.

Am Freitag stand ein Stadtrundgang in Saarbrücken auf dem Programm.

Nachdem man innerhalb von 30 Sekunden jedoch eingeregnet und patsch nass war entschloss man sich erst einmal etwas zu essen.

Später ging man dann nocheinmal essen und Kaffeetrinken, und später belgisches Fruchtbier trinken und belgische Pommes essen. Ja Saarbrücken ist echt schön!

Bei entschieden besserem Wetter begaben sich die holden Maiden der Schwesternschaft am Samstag in den Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken.

Sonntag hieß es dann zeitig aufstehn und schickmachen für... nein nicht die Heimfahrt, sondern das 50jährige Jubiläum des Bläsercorps Köllertal! Diesem stolzen Corps gehört Schwester Andüs Papa an. Und wie es sich für die Sisterhood gehört wurde dies auch gebührend gehuldigt.

Neben blasen und tuten gab es zum Juniläum auch noch Alex. Der Master findet Alex hat wunderschöne große Augen und mit seinem aufgeschlossenen Blick bringt er Frauenherzen zum Schmelzen. Auch ist er überaus zärtlich und anschmiegsam. Ganz besonders auffällig war seine lange, harte ... und messerscharfe Bekrallung Alex, wir lieben dich!

Montag hieß es dann schweren Herzens Abschied von Schwester Andüs Eltern nehmen, die ja, da Andü die Mama der Schwestern ist, quasi die Großeltern der Schwestern sind und Andü ihre eigene Schwester ..äh..ja. Und wo ist eigentlich Sido?

Nach nur 7 Stunden überaus komfortabler ICE-Rückfahrt war der ganze Spaß auch schon vorbei. Aber eines ist sicher, die Schwesternschaft hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und das Saarland ist nicht mehr so wie es früher war.
>>>Möge man dem Master sämtliche orthographische wie grammatische Fehler nachsehen, es ist bereits nach Sandmann.
>>> Der trockene, bisweilen zynische Ton soll in keinem Fall abwertend gegenüber dem Saarland und dessen Bewohnern sein. Es ist nur einfach lustiger so.