25. Juni 2009

Sträflich vernachlässigter 3 in 1 Post

Demütigst lässt der Master an dieser Stelle um Vergebung bitten, dass er sein Logbuch aufs ärgste vernachlässigt hat. Zur Wiedergutmachung heute nun also ein überaus erquicklicher 3 in 1 Eintrag. Um wieder einmal eine Brücke zwischen den maritimen und fantastischen Vorlieben des Masters zu schlagen hier nun folgende Worte: "Das beste scheint mir ich beginne am Anfang."*

*Der gleichermaßen besessene Leser hat ohne Frage das passende filmische Epos zu selbigem Ausspruch gefunden: Merlin.**
**In welchem auch gleich wieder eine wurst-sisterliche Anspielung in Form des Charakters Frick vorkommt.

Zeitlich finden wir uns wieder am 14. Juni 2009. An diesem selten schönen, sonnig warmen Tag beschlossen Master und Klaus sich als die Naturburschen aufzuführen, die sie sind. Man fuhr also Kurzerhand nach Uttewalde um in den Grund hinab zu steigen.

Umringt von angenehm Frische spenden Felsen schlenderte man durch den Nationalpark Sächsische Schweiz und unter mehrfacher Missachtung der Parkregeln verlies man den Weg um dem Spieltrieb nachzugeben.

Oben...oder vielmehr am Steinernen Tisch angekommen gönnte man sich ein leckeres Pistazien Pseudo-Cornetto bevor man sich wieder auf den Rückweg machte. Auf selbigem begenete man einer überaus liebreizenden und anschmiegsamen Wald-Mietze voll mit Dreck und Zecken. ABer süß war sie trotzdem.


Am 20. und 21. Juni stand pflichtgemäß die BRN (Bunte Republik Neustadt) auf dem Programm. Dank des Masters überaus vertrauenerweckendem Äußerem und der Tatsache geschuldet, dass er hoch anständig ist***, entging er mit seiner Mätresse so der ein oder anderen Polizeikontrolle.

***Zitat Op**** Wappler
**** Sprich: Oob.

Vor Ort genoss man einen lecker Langos mit Knobi-Sahne und diverse frei verfügbare Musik. Besonders hervorzuheben ist dabei Ria Reiser. Welche zusammen mit Mann und Kind geilomatig Rio Reiser vom Balkon gecovert haben. Auch die Tir Na Nog Bühne sprach unseren Seebären sehr an, was nicht allein am Guinness-Ausschank lag. Zwischendurch legte am Straßenrand ein lustiges Dudelsack-Trommel-Trio ein Ständchen ein. Gegen 21 Uhr schipperten auch Schwester Marükü und Andü langsam in der Neustadt ein. Zusammen begab man sich zu einer äußert interessanten Raggea Bühne. Hier verweihlte man allerdings nur kurz und steuerte gezielt zum Pura Vida stand. An selbigem genoss Andü ein noch gefrorenes Empanada-Spanisches_essen-Ding und der Master gewann mit einem Aufwand von einem Euro beim losen einen Tequila...im Wert von einem Euro. Dolle Wurst. Gegen 10 war dann auch schon Schluss für unseren Seebären. Wer die Freiheit der 7 Weltmeere gewohnt ist der fühlt sich schnell beengt. Und da Marükü und Andü einem gewissen Kltschko huldigen wollten machte man sich auf den Heimweg.

Am Sonntag Morgen/Mittag ging es zuerst zum Elbflohmarkt. Ein eher ernüchterndes Unterfangen. Am Sonntag steppen da nichtmal die Ameisen. Später gings dann noch mal in die Neustadt um bei lässig chilliger Straßenfest Atmosphäre durch die Gegend zu schlendern. Hier erstand man für die Kombüse eine liebreizend nostalgisch anmutende und voll funktionsfähige Handkaffeemühle mit Keramikmahlwerk. Und das für nur 5 Euro meine Damen und Herren! Alles in allem war es also doch noch ein gelungener Sonntag.

Montag Morgen standen erst einmal diverse Behördengänge auf dem Programm. Klaus Popaus gelangte endlich in den Besitz seines lang ersehnten Führerscheins der Klasse...äh...öh.. ähm, also Bus mit Hänger und so.

Nachmittags wurde dann im Garten von Klaus Papa über die Süßkirschen hergefallen.

Um 19:30Uhr trennte man sich schweren Herzens, denn der Segelmeister hatte einen wichtigen Termin der keinen Aufschub duldete:

Jules Supi-Dupi-B-Day-Party-im-Prollo-Sky-Bar-Kugelhaus-Ding


Womit wir bei Teil 3 des Logbucheintrags wären. In der Sky Bar hatte Schwester Jule in wieser vorraussicht Sofaplätze am Fenster reserviert. So konnte die Schwesternschaft die atemberaubende Aussicht über das Wiener Loch und die Prager Straße genießen. Als Supi-dolle Geburtstagsüberraschung gabs für Jule nen Gutschein zur Nagelmodellage. Die ungemein konstruktiven Vorschläge der Schwestern liefen auf neongrüne im dunkeln leuchtende Nägel mit kleinen schwarzen Totenschädeln hinaus.


Da unser Master ja bekanntlich das Talent hat immer die winzigsten Cocktails auf der Karte zu bestellen war er mehr als überrascht als ein 0,4l Riesenteil vor ihm abgestellt wurde. Geilomatiger I belong to you Cocktail. Und gleich danach mit Yellow Star, dem einzigen Absinth Cocktail auf der Karte, nochmal 0,4l. Es scheint als sei die Strähne endlich durchbrochen. Aber natürlich hat unser Offizier nicht nur getrunken. Er widmete sich ganz explizit einem Snack Sampler mit Shrimp Röllchen, Mozarella Sticks, Chicken Fingers, Kartoffelecken, lecker Fleischspießen und Sauerrahm Dipp. Namnamnam.

Neben den Kulinarischen Genüssen wurde auch wieder aufs äußerste auf höchster Ebene kommuniziert. Dabei wurden allseits beliebte Themen wie Haushaltsgeräte, Penisse und Rhododendren angesprochen.


6. Juni 2009

Russen-Pommes.de

...oder: Es ist ein Elch entsprungen.

Am Dienstag den 2. Juni war es endlich soweit: die Wurstsisters (leider in verminderter Stärke) brachen auf gen Bautzen um dort ein paar erquickliche Tage in der Natur zu verbringen. Am Ziel angekommen wurde man herzallerliebst von Schwester Krüstün und ihrem Opa in Empfang genommen. Selbiger kutschierte auch netterweise die Koffer im Auto herum während sich die Schwestern auf zu einem Stadtrundgang durchs tausendjährige Bautzen machten.


Einen kleinen Fischbrötchen-Snack gabs im Kornmarkt Center von wo aus man sich entlang der Stadtmauer zu einem Spaziergang aufmachte.


Vorbei am Hexenhäusschen, der Wasserkunst, dem Nicolaifriedhof, dem Domstift, der Domkirche, dem örtlichen Döner-Fachmann und hin zur Hegelstraße. Hier gab es noch eine kleine Erfrischung bevor man mit Geleitschutz in Form von Peter (12) und Katja (6) zu Oma und Opa ging um sich an supi dollem Erdbeerkuchen gütlich zu tun.



Kurze Zeit später saß man auch schon im Auto und tuckerte Richtung Kleinsaubernitz und Olbasee. Dort angekommen richtete man sich häußlich ein und verbrachte einen geruhsamen Abend mit Kartenspil und Mr. X.


Am Mittwoch stand das sagenumwobene Elchgehege auf dem Programm. In aller herrgottsfrühe* machte man sich auf in die Wildnis.
*ca. 11.30Uhr


Die geräumige Panzerstraße wich bald einem Feldweg der in trampelpfadiges Moorland führte. Auf diesem Indiana Jones gerechtem Adventure Trail stapfte man nun also dahin. Es galt wackelige Holzbrückchen zu überqueren und auf umgekippten Baumstämmen über lustige Moorteiche/Bäche zu balancieren. All das war begleitet von liebreizenden Naturgeräuschen wie fröschigem Gequake. Als sich die Schwesternschaft gerade anschickte einem solchen laut nachzugehen um die kleinen grünen Gnubbeldinger zu Gesicht zu bekommen geschah das unfassbare. Da! Keine 50m entfernt stand ein gnubbelhorniges Prachtexemplar der Gattung Elchus Großus.

Und wer hats zuerst entdeckt??? Der Master! Heimlich still und leise pirschte man sich also an um das liebe Tierchen nicht zu erschrecken und schoss ein paar überaus liebreizende Starfotos von Mr. Elch. Ja dafür hatten sich sogar Andüs durchgenässte Schuhe gelohnt. Nachdem der elch eingehend herausfinden konnte, dass wir ihm keine Äpfel oder Möhren mitgebracht hatten zug er (oder sie?) von dannen um an ein paar jungen Bäumchen zu knabbern.



Die Schwesternschaft machte sich ebenfalls wieder auf den Weg, denn die zweite Hälfte des Geheges lag noch vor uns. Zwischendurch gab es auf einer sonnigen Wiese einen kleinen Snack bevor man sich wieder in Richtung Kleinsaubernitz begab.



Am Abend wurde dann noch lustig bei Regen gegrillt bevor man sich müde in die Betten fallen ließ.


Am Donnerstag begab man sich schwesterlich zur Erkundung der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Neben gefährlichen Schwänen und riiiiesigen Ameisen gab es noch allerlei pitoresken Kram zu sehen, der sich am besten in Bilderform wiederspiegeln lässt.



Freitag hieß es danna uch schon wieder aufräumen und die Finnhütte von Schwester Krüstüns Großeltern wieder einigermaßen bewohbar zu gestalten^^


Als Abschied von der leider unbebadet gebliebenen Olba baute man noch eine unglaublich schöne Sandburg, genannt Wurst Castle.





Um 15 Uhr hieß es dann schon wieder Abschied nehmen und in den Zug nach Dresden steigen. Schade es war viel zu kurz, aber es muss ja nicht das letzte mal gewesen sein. Beim nächsten mal dann aber bitte mit wärmerem Wetter!

5. Juni 2009

Pfingsten 2009

Entgegen aller Erwartungen sollte es dieses Jahr nun doch nicht zu des Masters aller erstem WGT nach Leipzig gehen. Geld ist eben eine böse Schlampe aber man kan nicht ohne sie leben. Stattdessen verbrachte unser Seebär die Feiertage mit Omma, Vattor und Klaus Popaus. Am Sonntag ging es bei super tollem Tiefnebel auf den Unger. Nein, hierbei handelt es sich nicht um den vielgerühmten Radio Opa sondern einen Berg in der Nähe von Sebnitz. Hier befindet sich nämlich laut des Masters Oma und einiger anderer nicht weiter Erwähnungsbedürftiger Renter eine überaus gutsituierte kleine Berggaststätte.

Nunja... gut mag sie ja gewesen sein, nur dass man, wenn man für 13 Uhr einen Tisch bestellt hat und 12.45Uhr ankommt noch 20 Minuten bei Eiseskälte und eklig nasser Luft draußen stehen muss, war eher unschön. Egal, so ein echter Seebär hält einiges ab und zur Entschädigung gabs leckor Lammhaxe mit Klößen und Bohnen und als Ober-Schmankerl lecker Odin-Bräu.

Nach dem Essen gings dann noch auf einen kleinen Spaziergang nach Bad Schandau.
Und den Abend verbrachte der Master mit seiner Mätresse im Billy's Old English Pub in Pirna, wo gepflegt das ein poder andere Ale gezischt wurde.
Auf dem Nachhauseweg entstand folgendes liebreizendes Bild, welche unser Offizier mit "Nachts um halb elf in Pirna" betiteln möchte.

Am Montag Nachmittag hieß es dann erneut auf zum Schlemmen. In der Neumühle verdrückte unser Offizier einen geilomatigen Riesenwindbeutel, gefüllt mit Schlagsahne, Vanille-Eis und Erdbeeren...namnam.
Der anschließende Pfingstspaziergang in praller Sonne schlug unserem eher kaltblütig veranlagtem Segelmeister doch etwas aufs Gemüt. Vielleicht lag es aber auch an der Kombination aus der Kälte des Vortags, einer ausbrechenden Erkältung und bereits erwähnter Hitze. Jedenfalls war für den Master um 17 Uhr der Tag gelaufen da er sich mit eklig 39°C Fieber im Bett befand und zu Helge Schneiders Eiersalat halluzinierte... sehr schön. Und das ganze einen Abend bevor es zusammen mit den geliebten Wurstschwestern an die Olba zum Kurzurlaub gehen sollte. Aber mit ausreichender Medikation, Literweise Wasser und kalten Wadenwickeln war am nächsten Morgen das Fieber immerhin auf 37°C gesunken und man machte sich auf zum Bahnhof um eine entspannende Woche im Wald zu verbringen. Doch dazu mehr im nächsten Beitrag.