Demütigst lässt der Master an dieser Stelle um Vergebung bitten, dass er sein Logbuch aufs ärgste vernachlässigt hat. Zur Wiedergutmachung heute nun also ein überaus erquicklicher 3 in 1 Eintrag. Um wieder einmal eine Brücke zwischen den maritimen und fantastischen Vorlieben des Masters zu schlagen hier nun folgende Worte: "Das beste scheint mir ich beginne am Anfang."*
*Der gleichermaßen besessene Leser hat ohne Frage das passende filmische Epos zu selbigem Ausspruch gefunden: Merlin.**
**In welchem auch gleich wieder eine wurst-sisterliche Anspielung in Form des Charakters Frick vorkommt.
Zeitlich finden wir uns wieder am 14. Juni 2009. An diesem selten schönen, sonnig warmen Tag beschlossen Master und Klaus sich als die Naturburschen aufzuführen, die sie sind. Man fuhr also Kurzerhand nach Uttewalde um in den Grund hinab zu steigen.
Umringt von angenehm Frische spenden Felsen schlenderte man durch den Nationalpark Sächsische Schweiz und unter mehrfacher Missachtung der Parkregeln verlies man den Weg um dem Spieltrieb nachzugeben.
Oben...oder vielmehr am Steinernen Tisch angekommen gönnte man sich ein leckeres Pistazien Pseudo-Cornetto bevor man sich wieder auf den Rückweg machte. Auf selbigem begenete man einer überaus liebreizenden und anschmiegsamen Wald-Mietze voll mit Dreck und Zecken. ABer süß war sie trotzdem.
Am 20. und 21. Juni stand pflichtgemäß die BRN (Bunte Republik Neustadt) auf dem Programm. Dank des Masters überaus vertrauenerweckendem Äußerem und der Tatsache geschuldet, dass er hoch anständig ist***, entging er mit seiner Mätresse so der ein oder anderen Polizeikontrolle.
***Zitat Op**** Wappler
**** Sprich: Oob.
Vor Ort genoss man einen lecker Langos mit Knobi-Sahne und diverse frei verfügbare Musik. Besonders hervorzuheben ist dabei Ria Reiser. Welche zusammen mit Mann und Kind geilomatig Rio Reiser vom Balkon gecovert haben. Auch die Tir Na Nog Bühne sprach unseren Seebären sehr an, was nicht allein am Guinness-Ausschank lag. Zwischendurch legte am Straßenrand ein lustiges Dudelsack-Trommel-Trio ein Ständchen ein. Gegen 21 Uhr schipperten auch Schwester Marükü und Andü langsam in der Neustadt ein. Zusammen begab man sich zu einer äußert interessanten Raggea Bühne. Hier verweihlte man allerdings nur kurz und steuerte gezielt zum Pura Vida stand. An selbigem genoss Andü ein noch gefrorenes Empanada-Spanisches_essen-Ding und der Master gewann mit einem Aufwand von einem Euro beim losen einen Tequila...im Wert von einem Euro. Dolle Wurst. Gegen 10 war dann auch schon Schluss für unseren Seebären. Wer die Freiheit der 7 Weltmeere gewohnt ist der fühlt sich schnell beengt. Und da Marükü und Andü einem gewissen Kltschko huldigen wollten machte man sich auf den Heimweg.
Am Sonntag Morgen/Mittag ging es zuerst zum Elbflohmarkt. Ein eher ernüchterndes Unterfangen. Am Sonntag steppen da nichtmal die Ameisen. Später gings dann noch mal in die Neustadt um bei lässig chilliger Straßenfest Atmosphäre durch die Gegend zu schlendern. Hier erstand man für die Kombüse eine liebreizend nostalgisch anmutende und voll funktionsfähige Handkaffeemühle mit Keramikmahlwerk. Und das für nur 5 Euro meine Damen und Herren! Alles in allem war es also doch noch ein gelungener Sonntag.
Montag Morgen standen erst einmal diverse Behördengänge auf dem Programm. Klaus Popaus gelangte endlich in den Besitz seines lang ersehnten Führerscheins der Klasse...äh...öh.. ähm, also Bus mit Hänger und so.
Nachmittags wurde dann im Garten von Klaus Papa über die Süßkirschen hergefallen.
Um 19:30Uhr trennte man sich schweren Herzens, denn der Segelmeister hatte einen wichtigen Termin der keinen Aufschub duldete:
Jules Supi-Dupi-B-Day-Party-im-Prollo-Sky-Bar-Kugelhaus-Ding
Womit wir bei Teil 3 des Logbucheintrags wären. In der Sky Bar hatte Schwester Jule in wieser vorraussicht Sofaplätze am Fenster reserviert. So konnte die Schwesternschaft die atemberaubende Aussicht über das Wiener Loch und die Prager Straße genießen. Als Supi-dolle Geburtstagsüberraschung gabs für Jule nen Gutschein zur Nagelmodellage. Die ungemein konstruktiven Vorschläge der Schwestern liefen auf neongrüne im dunkeln leuchtende Nägel mit kleinen schwarzen Totenschädeln hinaus.
Da unser Master ja bekanntlich das Talent hat immer die winzigsten Cocktails auf der Karte zu bestellen war er mehr als überrascht als ein 0,4l Riesenteil vor ihm abgestellt wurde. Geilomatiger I belong to you Cocktail. Und gleich danach mit Yellow Star, dem einzigen Absinth Cocktail auf der Karte, nochmal 0,4l. Es scheint als sei die Strähne endlich durchbrochen. Aber natürlich hat unser Offizier nicht nur getrunken. Er widmete sich ganz explizit einem Snack Sampler mit Shrimp Röllchen, Mozarella Sticks, Chicken Fingers, Kartoffelecken, lecker Fleischspießen und Sauerrahm Dipp. Namnamnam.
Neben den Kulinarischen Genüssen wurde auch wieder aufs äußerste auf höchster Ebene kommuniziert. Dabei wurden allseits beliebte Themen wie Haushaltsgeräte, Penisse und Rhododendren angesprochen.
