11. November 2008

la la la lange nichts neues...

Theoretisch könnte unser geliebter Marineoffizier hier genau wie Betti und Nina schreiben, dass eben lange nix neues vorgefallen ist, weshalb es hier also so leer und eintönig aussieht. Praktisch gesehen liegt dieser Mangel an neuem Lesestoff jedoch an viel zu viel neuem Zeugs und auch an des Masters momentaner Vielgeschäftigkeit und Unabkömmlichkeit.

Dem soll hier und heute jedoch Abhilfe geschaffen werden:
Einige bis viele Vertraute unseres Segelmeisters wissen es bereits und auch der Rest der Welt soll nun Erleuchtung erlangen. Seit dem 28.10.2008 befindet sich unser alter Seebär in so genannter trauter Zweisamkeit*. Folglich ist die Welt nur noch rosa und fluffig und alle anderen können den Master mal! ...hüstel...

Nunja, der Auserwählte unseres Marineoffiziers gehört(e) ganz standesgemäß den Landstreitkräften an und so kann man nun gemeinsam allerlei taktisch bis politische Dinge erörtern zum Ruhm und Glanze King George's! Lang lebe der König! Äh ja, genau... nähere Details werden an dieser Stelle nicht verraten. Wen von meinen geliebten Lesern die Neugier plagt, der soll einfach seinem liebsten Lieblings-Segelmeister eine Nachricht zukommen lassen und es wird Rede und Antwort gestanden. Und immer dran denken: Es gibt keine indiskreten Fragen, nur indiskrete Antworten! (so oder so ähnlich, von Oscar Wilde)

* Manch einer wird unseren Master jetzt als "widerliches Paarteilchen" beschreiben und damit hätte er vollkommen recht.

An dieser Stelle wäre jetzt normalerweise ein recht ausführlicher Bericht zum Thema "Apokalyptische Reiter Konzert" erschienen. Da der Master aber irgendwie abgelenkt war artet das ganze eher in eine kleine Notiz an Rande aus:

31.10.2008 Schlachthof Dresden in Reitermania. Es war zwar nur die kleine Bühne aber geil war es trotzdem. Fuchs und Co., in gewohnt überschäumender Manie(r), allerdings diesmal ohne weißes Make Up, rockten nach 3 mäßigen und einer GOILEN Vorband die Bühne. Es wurde gemosht, von der Bühne getaucht und die altbewährten Luftmatratzen wurden zu Schlauchbooten upgegradet. Selbst Fuchs persönlich ließ es sich nicht nehmen ebenfalls in einem der maritimen Gefährte Paltz zu nehmen und sich ins Getöse zu stürzen. Ganz nebenbei hatte der gute Mann noch das Mikrophon dabei und trällerte freudig einen Song. Respekt, sowas ist Multitasking vom feinsten. Der Erste Offizier und des Köptns Bruder, welche auch mit von der Partie waren, verloren sich recht schnell im Schlachtengetümmel behaupteten sich aber wacker.
Alles in allem ein tolles Konzert und nächstes Jahr ist der Master sicher wieder dabei, dann nur um einiges aufmerksamer!

Zum Abschluss nun noch ein kleines optischen Schmankerl der lieblings Ablenkung unseres Offiziers:

Ps.: Soeben hielt die Postkutsche vor des Masters Tür und ein gar großer Umschlag mit gar liebreizendem Inhalt vom Köptn aus Hamburg wurde entgegen genommen. Vielen lieben Dank mein Sir! Und ja, ich weiß, dass Sie immer wissen was ihr Segelmeister denkt! Besonders wenn es unanständig ist XD

27. Oktober 2008

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins...

... na gut, vielleicht war es auch morgens halb sieben. Wer kann das jetzt noch genau sagen?^^ Aber dazu später mehr.

Am Freitag, den 24.10.2008, um 6.00 Uhr morgens machte sich unser getreuer Segelmeister also auf die unglaublich maritime Hansestadt Hamburg, die neue Heimat des unglaublich maritimen Köptns, zu besuchen. Am Bahnhof Altona (Die Betonung liegt hierbei auf der ersten Silbe.) traf man sich pünktlich zur Mittagszeit und verspeiste gar wohl mundende Bagels mit Rührei, Schnittlauch, Frischkäse und Schinken und einen endgeilen extrem schokoladigen Brownie um sich anschließend ordentlich gestärkt zum Arbeitsplatz des Köptns zu begeben. Nach dem unser Master pflichtschuldigst die gar wundersame Arbeit seines Kapitäns bewundert hatte begab er sich in das Norddeutsche Museum Altona um sein Herz an allerlei hölzernen Dingen zu erfreuen. Die originalen Bauernstuben und der Raum mit den Gallionsfiguren gefielen unserem Seebären am besten. Aber auch die piratige Kinderabteilung bot sehr viel Unterhaltungsmöglichkeiten. Hierbei sei nur das Stichwort "Schattentheater" erwähnt.

Gegen 15.30Uhr wurde dann des Köptns Unterkunft angesteuert und man machte sich noch einmal hübsch für einen kleinen Bummel durchs Schanzen Viertel und das bevorstehende Kapitäns Dinner mit des Köptns Cousine bei deren Stamm-Pakistaner. Es gab äußerst köstlichen Rosen-und-Gedöns-Lassi und ..öhm... so Lamm-Kram. Pakistanisch halt... aber sehr geil und gar nicht mal so teuer! Gegen 22 Uhr begaben sich Köptn und Master noch einmal zum Hauptquartier um in ihre Parade-Uniformen zu schlüpfen und man machte sich auf zur Reeperbahn.

Da an diesem Abend auch St. Pauli gespielt hatte war es ein klein wenig voller als üblich, aber einen echten Seebären kann nichts erschüttern. Getreu diesem Motto stattete man auch der überaus liebreizenden Boutique Bizarre einen Besuch ab. Ja schon sehr interessant was man sich alles für unnützen Scheiß für teuer Geld kaufen kann. Aber zugegebenermaßen waren auch einige recht interessante Stücke im Sortiment^^. Lustigerweise trafen Master und Köptn rein zufällig hier auch auf einen Teil ihrer Begleitung für den heutigen Abend: Freya (oder Freja?). So konnt man sich dann auch gleich zusammen auf den Weg zur Großen Freiheit 36 und dem Kaiser Keller machen. Hier war so genannte Schwarze Nacht. Für einen Obolus von 5 € erlangte man Einlass und Anrecht auf Met für läppische 1,50 € pro Glas. Die Jäckchen und Mäntelchen an der Garderobe abgegeben machte man sich auf den Rest der Festagsgesellschaft aufzustöbern. Naturgemäß wurde man an der Bar fündig und auch Karsten ( oder Carsten?) konnte sich der maritimen Runde hinzugesellen. Wesentlich später stießen auch noch Verena und ihre brasilianische Begeleitung Fernanda zum Grüppchen hinzu und zusammen verbrachte man allerhand vergnügliche Stunde auf der Tanzfläche, mit Met/Bier in der Hand und bei akutem Sauerstoffmangel in der Raucher Lounge (egal, Vanille und Nelken Zigaretten gleichen Sauerstoffmangel des Masters Meinung nach vollständig aus). Als einziger männlicher... ääääh ... als Gentleman sah sich Karsten (oder Carsten) auch veranlasst der holden Weiblich- und Maritimlichkeit allerhand wohlschmeckende und berauschende Gebräue zu spendieren.^^

Nun ja, gegen 7 Uhr morgens befanden sich dann Köptn und Master wieder an Bord "HMS Frau Bachmann" und es muss festgehalten werden, dass noch niemals zuvor eine Isomatte so flauschig weich und einladend ausgesehen hat wie an diesem Abend..äh Morgen.

5 bis 6 Stunden später geruhten unsere Seebären dann sich zum Frühstück aufzuraffen und sich ins samstägliche Einkaufsgetümmel zu stürzen. Neben allerlei Polizeiaufgebot, welches einzig und allein dem Schutz und der Ehrerbietung unserer Offiziere diente, konnten auch allerlei liebreizende textile Dinge begutachtet werden. Leider erwies sich des Masters hünenhafte Gestalt als zu stattlich für einige von ihnen, aber dennoch konnten eine schicke Hose und ein überaus knuffiges Shirt erstanden werden.

Zur Stärkung gab es am Abend noch einen tollen Moccha Frappe bei Starbucks bevor man sich wieder auf den Heimweg machte. Auch diesmal wurde sich wieder geziemend herausgeputzt denn der Headbanger's Ballroom hatte zur Mittelalter-Party gerufen. Und für all diejenigen die in Gewandung erschienen war der Eintriit frei. Juchee! Aber bevor es soweit war traf man sich zum maritimen Nudeln-mit-Tomatensoße-Essen bei Verena in der Nobel WG. Ja der Master war schwer beeindruckt, dass der Fahrstuhl gleichzeitig die Wohnungstür ist. Wie im Fernsehn!!! WOAAAAHHH. Öhm, ja. und das Appartment war auch sehr schön gegenüber des Relax-Clubs oder so gelegen. Ein sehr stimmungsvoll rot beleuchtetes Bordell. Mit Limousinen-Service!

Nach der Speisung hatten Verena und Fernanda noch leichte Entscheidungsschwierigkeiten bei der Wahl der Abendgarderobe aber nach nur 1 1/2 Stunden konnta man sich auch schon auf den Weg machen. ^^ Eine kleine Bahn-Fahrt und nach ein wenig umhergeirre im nächtlichen Hamburg gelangte man auch endlich ans Ziel des Abends: Headbanger's Ballroom. Drolliges, kleines Ding mit lustigem Publikum... nur leider wirklich sehr klein. Mit Tanzfläche war nicht viel, aber was solls, dafür gabs Strongbow und wenn man zum Rauchen raus gegangen ist hatte man ja Platz.^^ Naja, gegen halb 3 machten sich Master, Köptn und Freya (oder Freja) wieder auf die Puschen und schlenderten noch ein Wenig an der Elbe, dem Hafen und dem leider noch geschlossenem Fischmarkt entlang.

Sonntag Mittag hieß es wieder "Aufsteeeeehn!" um sich ein wenig Kultur und Sight Seeing zu Gemüte zu führen. Leider ließ unsere Offiziere an diesem Tag das Wetter im Stich und so wurde aus dem Rundgang durch die Speicherstadt und dem Besuch der Rickmer Rickmers leider nichts. Stattdessen machte man eine kleine und trockene Rundfahrt durch den Hafen und bewunderte Ozeanriesen. Im Anschluss ging es noch in die Deichtorhallen zu einer Fotoausstellung mit dem Thema "Weibliche Schönheitsideale im 21. Jahrhundert". War sehr faszinierend. Abschließend gönnte man sich wieder bei Starbucks was leckeres und machte sich dann auf den Heimweg um sich als gemütlichen Abschluss des Wochenendes bei lecker Alsterwasser "Sterben für Anfänger" anzusehn.

Heute Morgen begab sich unser Master dann zum Bahnhof und wurde standesgemäß vom Köptn verabschiedet. Und jetzt, jetzt sitzt er wieder daheim...oder vielmehr liegt in seinem warmem, kuscheligem Bettchen und schreibt diese Zeilen. Er vermisst seinen geliebten Köptn jetzt schon... aber es wird sicher nicht das letzte mal gewesen sein, dass der Master Hamburg mit seiner Anwesenheit heimgeuscht hat!

----- ein bis zwei weitere ungemein aussagekräftige Fotos folgen später -----

17. Oktober 2008

Wurst - Die Zweite

Am vergangen Mittwoch war es endlich nach langer Zeit, oder eigentlich zum ersten mal seit Schwestern gedenken, so weit: The one and only, true and first complete Sisterhood of Wurst Meeting eva!

Ganz spontan fanden sich so unser Segelmeister, der Steuermann, sowie Schwestern Andü, Danü, Julü und Marükü in der allen wohlbekannten, fachmännisch und hochgradig künstlerisch gestalteten Küche der Fritz-Löffler-Straße XXc ein. Geladen wurde zu feinster Wurst-Pizza mit Käserand sowie einigen wohlschmeckenden Destilaten. Aber natürlich wurde nicht nur geschmaust, sondern auch lautstark kommuniziert, pantomiert* und..äh... gezeichnet. Und das alles nur um eine kleine, lächerlich bunt lackierte Holzfigur auf einem Papp-Brettchen entlang eines darmförmigen Weges vorwärts zu rücken. Menschen sind schon eine drollige Spezies. Zu des Masters Bedauern muss festgehalten werden, dass es diesmal jedoch keine violette Knetmasse zum unanständige-Dinge-formen gab. Egal, war trotzdem geil! ^^


*Der geneigte Linguist wird an dieser Stelle mit Freuden ein Oxymoron** erkennen.

**Das hat weder etwas mit Sauerstoff, noch mit Idioten zu tun.


14. Oktober 2008

Semester-Eröffnung oder Ich bin die Currywurst-mit-Pommes

Der Master, wie es sich für einen Offizier seines Standes gebührt, ist selbstverfreilich nicht nur ein treuer Anhänger der Marine seiner Majestät King George, sondern auch Mitglied in einigen obligatorischen Geheimbünden.


Einer von jenen ist die "Sisterhood of Wurst"*. Selbige Schwesternschaft versammelte sich** vergangenen Samstag zum niveauvollen und äußerst gesittetem Beisammensein in den trauten vier Wänden des Pura Vida in der Neustadt. Im Vorfeld genossen unser Segelmeister und Schwester Danü ein wenig gepflegte, deutsche Filmkunst in Form von Krabat. Eigentlich sollten hierbei mehr als nur zwei Schwestern zugegen sein, aber aufgrund körperlicher Gebrechlichkeiten und anderen Unabkömmlichkeiten sah man sich gezwungen allein Spaß zu haben.


*Bestehend aus den Schwestern Dagü, Danü, Andü, Julü, Marükü und Krüstün.
**Leider wiedermal nur unvollständig, aber früher oder später kann niemand
mehr entkommen!

Da sich das audio-visuelle Entertainment doch ein wenig länger hinzog als erwartet und auch das Zusammenfinden der Schwesternschaft nich ganz reibungslos verlief, sah man sich, im Stammlokal angekommen, dazu gezwungen eine Massenbestellung an Cocktails*** aufzugeben, um die verbleibende halbe Stunde Happy Hour auch ausgiebig nutzen zu können.

***Eine Wortschöpfung derer der Master nie müde wird schmunzelnden Respekt zu zollen. Man denke "Schwanzschwanz" und frage sich "Warum???".

Und wie es genutz wurde ... hust, hust... nun ja der Abend wurde jedenfalls immer lustiger je leerer die Gläser wurden. Da konnten auch laut grölende Erasmus-Studenten nichts mehr vermiesen. Es ist ja nicht so, dass unser Master etwas gegen Erasmus-Studenten hätte, er war ja selbst mal einer. Nur hat er, dank seiner herrvoragenden nautischen Ausbildung sich in der Öffentlichkeit nie so unsittlich verhalten. Nun ja es kann eben nicht jeder so shipshape sein wie unser geliebter Segelmeister.

Zur Freude aller verfiel Schwester Danü als klare Gegenbewegung zu primitiven Sauf-Parolen in einen kreativen Schockzustand und erschuf mit einer unglaublichen Präzision und Liebe fürs Detail eine Giraffe-aus-Olivenspießchen-und halbgefrorenen-Brotresten. Herzallerliebst!

Bevor man sich an diesem Abend auf den Heimweg machte wurde noch einmal zünftig eingekehrt und man teilte sich schwesterlich eine lecker Currywurst-die-Weiße-mit-Soße-rot-mild-Mayo-zu-den-Pommes-aber-in-nem-extra-Schälchen-mit-3-Pickern-bitte.****

**** Wer sich an dieser Stelle an Helge Schneider erinnert fühlt, der ist gut.

5. Oktober 2008

Damals wars...

oder "Die dreizehneinhalb Gesichter der Dagmar Wetzig".

Zugegebenermaßen sind es nur 10 Gesichter, aber das soll uns an dieser Stelle nicht stören. Durch Bettis neue, liebreizende Umfrage fühlte sich der Master dazu inspiriert ebenfalls ein solches Unterfangen zu starten.



Sooo, nun ist das Voting offiziel abgeschlossen und auch mein persönlicher Favorit hat das Rennen gemacht:

Nr. 5


Nachmachen kann man das ganze auf http://www.yearbookyourself.com/

4. Oktober 2008

Besuch beim Zaubererbruder

Gestern, am 03.10.2008, war es endlich soweit: das ASP Unplugged Konzert. Gegen 19.15Uhr fanden sich Master und Erster vor der Lukaskirche in Dresden ein um sich mit hunderten anderen feierlich schwarz gewandeten Individuen dicht in die Warteschlange am Einlass zu drängen um so doch ein wenig Körperwärme zu teilen. *brrr* *bibber* Aber nach nur 20-30 Minuten war man ja auch SCHON drin. Nach einem kurzen Seitenblick auf den Merch-Stand machten sich unsere Offiziere daran ihrem Stand angemessene Plätze zu sichern. Dabei verliefen sie sich auch nur einmal und endeten vor der Schlange zu den Damenklos. Und nein, sie waren nicht die einzigen denen das passiert ist!!!! Nunja, beim zweiten Anlauf hate man es dann endlich hinauf auf die Empore geschafft und begann nun vorhandene Sitzplätze auf ihre Sichtmöglichkeiten zur Bühne hin zu Überprüfen. Schließlich und endlich landeten unsere Seebären direkt unterhalb der Orgel in einer kleinen kuscheligen Alkove die mit Stufen versehen war. Unser Master wunderte sich, warum denn auf der letzten und höchsten Stufe (von welcher man also die beste Sicht haben würde) keine Stühle standen. So wurde dann kurzerhand eigenmächtig die Sitzordnung marinetechnisch optimiert und Master und Erster fanden sich an der Spitze des Geschehens wieder. Andere ebenfalls intelligente Leute erkannten sofort die Brillianz dieses Unterfangens und schlossen sich unseren Offizieren an in dem sie ihre Stühle ebenfalls ganz nach oben trugen.
Kurz nach 20 Uhr wurde dann sämtliches Licht gelöscht während Asp und Konsorten sich auf die Bühne begaben. Hier lieferten sie ein 1-A akkustik Konzert der feinsten Sorte. Ja der Mann hat echt ne Gänsehaut-Stimme (und er trug nen Dreispitz) die eigentlich nur live so richtig zur Geltung kommt. Für unseren Ersten Offizier handelte es sich ja um sein erstes reines Asp-Konzert und auch er war hin und weg. Auch der Segelmeister war sehr begeistert den Krabat-Liederzyklus und andere Songs einmal in der akkustik Version zu hören. Am besten gefiel ihm dabei "Der Meister" welches auf CD zwar ganz nett ist aber live erst seine wahre Klangkraft entfaltet.
Das Publikum, welches am Anfang noch recht zaghaft seine Begeisterung kund tat, denn man war ja schließlich in einer Kirche und fein angezogen und es war ja ein richtiges, echtes, ernsthaftes Konzert, war später kaum mehr zu halten. Es wurde fleißig mitgesungen und geklatscht und der Master fühlte sich des öfteren an Gospel-Gottesdienste erinnert^^.
Als dann am Ende noch extrem tolle Versionen von "Fülle mich mit dir" und "Ich will brennen" gespielt wurden hielt es Niemanden mehr auf dem Sitzfleisch.
Zum Abschluss dieses überaus gelungenen Abends beschlossen unsere zwei Offiziere noch dem Merch-Stand einen kleinen Besuch abzustatten, da es dort schnuckelige Dinge zu kaufen gab die nicht im Shop zu finden sind. Hier erwarb der Master ein dolles Shirt auf dem steht "Denn ich bin der Meister" und der Erste erstand ein überaus liebreizendes Plakat zu "Me"*, welches er auch sogleich von Asp höchst selbst signieren lies, der netterweise im Eingangs-/Ausgangsbereich stand und sich nett mit den Fans unterhielt und allen möglichen Scheiß signierte^^
* damit war das Geld auch schon alle denn keiner der beiden Offiziere hatte daran gedacht vorher Geld abzuheben und der Master hätte schwören könne er hätte noch 15 Euro einstecken gehabt, allerdings fiel ihm später ein, dass er selbige für Haarpflegeprodukte ausgegeben hatte...MIST
Ja es war ein echt gelungener Abend und ASP waren mal wieder extrem geil. Gegen 1 Uhr morgens fiel dann der Segelmeister in sein flauschiges Bettchen und hörte in seinem Geiste noch die sirenengleichen Klänge des Abends wiederhallen...
Denn ich bin der Meister und du bist nichts, nichts als mein Kneeeeeeeeecht...

14. September 2008

Wandern mit dem Ersten

Während sich der Köptn in Hamburg/im Harz auf nem Festival und der Killick in Ilmenau befinden wollten es sich Master und Erster nicht nehmen lassen sich mal wieder ein wenig körperlich zu ertüchtigen. Man muss schließlich auch an Land immer shipshape sein!




Da es Samstag Nacht/ Sonntag Morgen mal wieder etwas später geworden war beschloss man sich erst gegen 15 Uhr an den äußerst beschwerlichen und extrem gefährlichen Aufstieg zum Pfaffenstein zu machen ...hüstel...

Nunja, so machte man sich denn auf, bewaffnet mit Tee und Kuscheldecke, den Berg zu bezwingen. Nebenbei wurde lustig durch Felslöcher gekrochen und auf unnütze Dinge geklettert. Ja auch an Land kann ein Seebär sehr viel Spaß haben! Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte, also nun hier ein paar kleine visuelle Anreize:


The Rock 2008 - Nachtrag auf Wunsch des Ersten

Am 23. August dieses Jahres war es mal wieder so weit und es hieß "Angetreten zum Festungs rocken!" Der Erste Offizier konnte jedoch diesmal aufgrund gesellschaftlicher Verpflichtungen* leider seiner Crew keine Gesellschaft leisten.

*Der 70. Geburtstag der Oma ist ein nicht zu unterschätzendes Ereignis, besonders wenn man ganz und gar keinen Wert drauf legt enterbt zu werden.

Dieses Jahr standen jedenfalls Krieger, Lacrimas Profundere, Schandmaul und Apocalyptica auf dem Plan . Die ersteren beiden Bands kann man getrost als Hintergrundmusik bezeichnen. So machten sich Köptn**, Killick*** und Master**** auf einen kleinen Festungsrundgang, genossen die Aussicht und posten gar liebreizend für den Mann mit dem Fotopass (siehe **).

**mit Anhang, auch genannt Steffen/Sway

***mit Anhang, auch genannt Barney

****wie immer OHNE Anhang... schnüff


Die kapitalistischen Spaßmöglichkeiten hielten sich leider dieses Jahr eher in Grenzen, lediglich ein lausiger Mittelalter-Alternative-Hippie-Stand und der Merch-Stand der Bands waren da... und der Met hat auch Scheiße geschmeckt. Zitat Barney: "Es schmeckt nach Fuß!" Nun gut, aber das hat ihn trotzdem nicht davon abgehalten 3 Gläser zu trinken.

Als dann endlich Schandmaul auf die Bühne kamen ging also der Spaß auch richtig los und unsere Offiziere waren "voll am abhotten" wie man die Jugend heutzutage so schön sagen hört. Köptn und Master versuchten auch den Ersten ein klein wenig an ihrer Freude teilhaben zu lassen. Leider unterband der nichtvorhandene Handyempfang jedwedes Kontaktieren mit gerade abwesenden Crewmitgliedern. Schade, schade. Aber dafür hat des Köptns Mätr... ÄÄÄHHH...Mann, ja genau... sehr dolle Bülder ausm Fotograben geschossen.

Richtig Hammer Mega Ober Geil war dann natürlich der Hauptact des Abends: Apocalyptica. Die Finnen brachten die doch recht kalte Luft zum Brodeln und während Bittersweet fanden sich Killick, Köptn, Köptns Mann und der Master zum melancholischen Gruppenkuscheln ein*****. Hach das war sehr ergreifend.


***** Barney war wohl gerade auf Klo.


Man hällt es auch nicht für möglich wie geil Metall mit nur Celli und Schlagzeug sein kann. Äußerst doll. Drollig waren auch die stark Akzentbelasteten englischen Ansagen der Band^^ und am Ende wurde sich noch beschwert wie kalt es in Deutschland is... die Spinnen die Finnen... aber geil sind sie trotzdem! Und wenn unser Lieblingsoffizier noch einmal die Möglichkeit haben sollte Apocalyptica live zu sehn wird diese auf jeden Fall nutzen.


Gegen 12 war dann schon wieder Aus die Maus******, aber das kann echte Seebären nicht aufhalten! Also wurde sich noch gepflegt zu einem Mitternachts-Döner-Dürüm-Pizza-Kram begeben um den Abend standesgemäß ausklingen zu lassen.


****** Ich drück die Maus, ich drück die Maus. Ich drück der Maus die Augen aus...


Ja The Rock war mal wieder geil und wenn nächstes Jahr wieder n paar gute Bands dabei sind wird wohl auch die Crew wieder zum Königstein pilgern um ehrerbietig der Musik mit Steinen drin zu huldigen.

30. August 2008

Noch mehr Schränke...

... nur viel, viel geiler!
Der Master bekam gestern seine erste Tour durch eines der zahlreichen Depots des Kunstgewerbemuseums. Und zwar ging es ins Möbeldepot. Drei Etagen im Küchenflügel des Neuen Palais in Pillnitz vollgepackt mit Schränken, Truhen, Kommoden, Tischen, Stühlen, Sofas, Spiegeln, Musikinstrumenten und auf dem Dachboden noch ne Kammer voller geiler Metallbeschläge!
Hach... *sabber*... das alles steht normalerweise der Öffentlichkeit gar nicht offen, aber als Praktikant vom Dienst durfte unser Offizier völlig uneingeschränkt und unbeobachtet durch dieses El Dorado der Schnitzkunst streifen. *seufz* Hach es war so geil und hat ja auch fast nur 2 1/2 Stunden gedauert sich alles anzuschauen und den Restaurator mit Fragen zu Löchern ^^. Will also heißen der Master hat vor Mittag eh nicht angefangen zu arbeiten, aber das war vielleicht auch ganz gut da der Tequila-Grill-Abend bei Maika doch seine Spuren hinterlassen hatte.
Nunja, da unser geliebter Segelmeister so begeistert von all dem kunsthandwerklichen Kram war und der nette Holz-Mensch das natürlich auch freudig zur Kenntnis genommen hat bot er auch gleich an den Master mitzunehmen wenn er mal in eines der anderen Depots geht. Hach... geilomat war das toll! Wenn er den Platz und das Vermögen hätte würde der Master sich seine Behausung nur mit so dollen monumentalen, mit Schnitzwerk verzierten Schränken und Truhen einrichten...*seufz*

27. August 2008

Herzlichen Glückwunsch, es ist ein ... Schrank!

Ein fröhliches Yo Ho an all die Seebären und Landlubber da draußen! Es wird wieder mal Zeit für einen neuen Logbucheintrag unseres geliebten Masters, also festhalten, anschnallen und wir sind gleich nach der Werbung wieder zurück...

Klick mich!

Wie viele unserer geneigten Leser sicher wissen, hat unser geschätzter Offizier am 23.08. mit seinem so genannten Kulturpraktikum im Kunstgewerbemuseum Dresden angefangen... nun ja... es begann folgendermaßen:
Eines montag Morgens begab sich ein kleines unschuldiges Masterlein zum Schloss Pillnitz um seine neuen Pflichten anzutreten. Um 9 Uhr sollte es losgehen und vorbidlich, wie unser Seemann nun mal ist, war er sogar eine halbe Stunde früher da und wurde wärmsten vom Chef der Wache empfangen. "Hallo! Sie sind das also...ja..schön... is nur sonst noch keiner da bei Ihnen. Hm... naja... hm... ach, ich zeig Ihnen das jetzt einfach mal." Sprachs und ab gings zum Speed-Umschauing mit dem netten Wachmann, welcher sich dann allerdings auch wieder Verabschieden musste, denn er hat ja auch Arbeit zu tun. Naja, da saß der Master dann also im Büro... allein ... bis dann gegen 9 Uhr die ersten Kollegen und seine Mentorin eintrafen. "Guten Morgen... so jetzt müssen wir erstmal schauen wo wir überhaupt einen Arbeitsplatz für sie haben. Warten sie noch mal kurz..." "Ja guuuuut", dachte sich unser Offizier, "es ist ja nicht so als wüssten sie nicht schon seit 1 1/2 Monaten, dass ich heute anfange." Egal, als dann sämtliche andere (neue) Kollegen erstmal verstaut waren bekam endlich auch der Master ein gar schnuckeliges Plätzchen zugewiesen. Bildhübsche Aussicht, PC und Chefsessel alles inklusive. Oder um es mit den Worten des Chefs auszudrücken: "Oh wie schön, da sitzt ja wieder jemand in unserem Materialschrank!" Darunter darf man sich jetzt vorstellen, was man will.

Aber so schlecht war es gar nich, wenn auch etwas muffig war es doch überaus günstig direkt neben der Küche gelegen, was einen unbegrenzten Nachschub an Tee sicher stellte. Leider war diese Unterbringung nur temporär und eine Woche später wurde unser Offizier umverlagert in das Büro seiner Mentorin, weil: "Da ist doch noch son Tisch frei!". Also bekam er einen dollen Laptop OHNE Internetzugang und durfte weiterarbeiten. Heute gab es dann für unseren Offizier eine technische Steigerung und er durfte (nach Anfrage, Selbst ist der Master!) in die Bibliothek umziehen, denn hier gibt es Internet. Olè, olè! Was wäre der typische Anglistikstudent denn ohne Leo, Beolingus und Wikipedia? NICHTS!!! *hüstel*

Nunja, so waltet der Master nun also umgeben von zahlreichen informativen und unterhaltsamen Epitomen seiner Pflicht und durchforstet ganz nebenbei die Untiefen besagter Bücheransammlungsstelle nach geeignetem Material für seine zukünftige Bachelorarbeit. Dabei wäre er sogar schon einmal fast von der Leiter gefallen als er in den obersten Regalen nach brauchbaren Informationen suchte. Aber alles halb so wild, ein echter Seebär verträgt so einiges. Und immer dran denken: Es nicht die Höhe die einem gefährlich werden kann, sondern nur der Boden!

11. August 2008

Dein Freund und Helfer in der Not - Babyfeuchttücher

Lang, lang ist's her, seit unser geliebter Offizier seinen letzten Bericht veröffentlicht hat, doch nun ist es endlich wieder so weit. Viel Spaß, ihr Landlubber und Seebären da draußen!


Vom 8. bis 10. August befand sich unser Master völlig spontan zusammen mit seinem geliebten Kapitän und dem Ersten Offizier auf Kaperfahrt durch das grüne Herz Deutschlands*. Wie es dazu kam? Nun ja, der Köptn als solcher steht ja in einem gewissen Ruf, dank welchem er zahlreiche überaus nützliche Freunde in der Welt der Reichen und Schönen hat. Einem dieser "Freunde", wir bezeichnen ihn jetzt an dieser Stelle einfach mal als des Köptns Mätresse, gelang es aufgrund seiner Position einige gar liebreizende Freikarten für ein überaus knuffiges und urtümliches Festival der Rock-Musik zu ergattern. Da selbige Person allerdings zum angegebenen Datum andersweitig okkupiert war kamen unsere Offiziere in den Genuss bereits erwähnter Karten.

*Da essen sie noch Hunde, nach altem Rezept, zur winterkalten Stunde.

Mittwoch Nacht waren dann alle Formalitäten erledigt und man machte sich am nächsten Tag auf um ausreichend proviant so wie Spirituosen zu organisieren. Schließlich muss die ordnungsgemäße Einhaltung aller Navy-Richtlinien, die unter anderem einem Seemann einen halben Liter Rum pro Tag zugestehen, auch auf dem Festland gewährleistet werden!

Freitag Nachmittag wurde pünktlich mit der Tide ausgelaufen und kaum 3 Stunden später fand sich die Crew mitten im Nirgendwo wieder. Nun ja, vielleicht ist "nirgendwo" nicht ganz das richtige Wort... es gab natürlich schon...Dinge... Scheunen und so... am besten lässt sich das ganze wohl als äußerst rustikale und pitoreske Feld-und-Wiesen-Landschaft beschreiben.
Aber was ein echter Seebär ist, der kommt auch mit wenig aus und so blieb immerhin genug Platz um ein dem Köptn angemessenes Pracht-Zelt aufzubauen. Natürlich inklusive der äußerst maritim gehaltenen Standarte vor dem Eingang. Selbige wurde auch sogleich ehrerbietigst von benachbarten Wohnwageninsassen betrachtet.

Gegen 20 Uhr, also 8 Glasen der Nachtwache, begann auch das kulturelle Programm dieses Tages. Allerlei lustige Gesellen spielten auf zu Tanz und Sauf und die Crew amüsierte sich einwandfrei. Während einer kurzen Umbaupause fand man sich in der Achterkajüte zum Kapitänsdinner mit Pommes und Currywurst ein um anschließend wieder ausreichend Kraft zum maritimen abhotten zu haben.

Leider löste sich gegen 1 Uhr die Festgemeinschaft bereits auf und unseren Offizieren blieb keine andere Wahl als die Zeit mit schlafen totzuschlagen.
Am Morgen danach begaben sich Erster und Master aufgrund von fortgeschrittenem Verdreckungsgefühl auf die Suche nach angemessenen Bademöglichkeiten. Da man sich im Land der Tausend Teiche befand hätte das eigentlich kein Problem sein sollen. Nun ja, tausend Teiche kann schon sein, nur einmal ist er zu klein, dann zu schlammig, dann das Ufer zu Steil, dann zu nah an der Straße und dann wieder Naturschutzgebiet. Nach einigem Suchen gelang es unseren beiden Offizieren allerdings ein annehmbares Gewässer zu lokalisieren und man machte sich an die Morgentoilette, auch wenn besagtes Gewässer leider nur knietief war. Der Erste, die alte Mädchensau hatte natürlich piekfein einen Badeanzug dabei. Pah, da kann der Master nur lachen, ein echter Kerl geht au natural!

--> Nachtgeschrei

Wieder ganz shipshape hergerichtet machten sich unsere Seebären wieder auf Richtung Köptn, welcher mittlerweile aufgewacht war, nur um festzustellen, dass Master und Erster seine Anziehsachen im Auto spazieren fuhren. Ja das Leben kann grausam sein. Aber trotz seiner Versifftheit gelang es ihm unterhaltsame Kontakte zu anderen Zeltplatzbewohnern zu knüpfen.
--> Schelmish

Kurze Zeit später hieß es antreten zum Backen und Banken. Der schiffseigene Smutje** zauberte leckere Pasta mit Tomaten-Basilikum Soße und Reibekäse auf den nicht vorhandenen Tisch und man schlug ordentlich zu.


--> Schelmish

Nachmittags ließ man sich noch zusammen mit ein paar anderen Liebhabern der Biersorte 5,0 zu einer gepflegten Runde Munchkin nieder und beagb sich gegen 16 Uhr wieder in den Musiksalon.

** Verkleidet als Erster Offizier

Die Highlights dieses Abends waren eindeutig Nachtgeschrei, Schelmish, Saltatio Mortis und natürlich die Apokalyptischen Reiter. Aber auch das Late Night Special mit Ingrimm war überaus unterhaltsam.

Saltatio Mortis und die Reiter waren als Hauptact des Abends natürlich wieder sehr geil... denkt der Master... naja, bei Saltatio Mortis WEIß der Master dass sie geil waren***, obwohl er immer mal wieder zwischendurch aus dem Zelt verschwand um nach dem Ersten Offizier zu suchen der spurlos verschwunden war.

*** Alea, im Rock auf der Absperrung stehend und der Master in der ersten Reihe...hach... er hätte nur die Hand ausstrecken müssen um...Pfui! Aus! Böser Master!!!


Als dann die Reiter endlich auf die Bühne kamen hatte der Master den Ersten bereits gefunden. Leider befand sich selbiger in einem durch bösartigen Alkoholmissbrauch verursachtem Delirium und bei dem ständigen Gejammer "Hilf mir! Ich steeeerbe!!!", den Würgegeräuschen und den öfters einsetzenden Zitterattacken sah sich der Master außer Stande ein Mitglied seiner Crew einfach so auf dem Dixi-Klo verrotten zu lassen. So konnten die Reiter leider nur akustisch bewundert werden und der Master tanzte für sich selbst vor den Dixi-Klos****. Der Köptn leistete dem Master solidarisch Gesellschaft und wurde von selbigem auch kurzzeitig IN das Party-Zelt entlassen damit wenigstens einer mal was von den Reitern sieht.

--> Alea, von Saltatio Mortis... Leckerfleisch^^

****Männer sind reudig. Einige weniger als andere, aber reudig sind sie alle. Was bringt Männer dazu, wenn keinen Meter Weg von ihnen ein durchaus respekteinflößender Marineoffizier an einem Klo lehnt nicht auch ein Klo zu benutzen sondern selbigem Offizier nur den Rücken zu zudrehen und in die Landschaft zu pissen...BAH.

Irgendwann war der Erste dann wieder soweit stabil, dass man ihn zusammen mit einem Brechnapf, einer Flasche Wasser und einer Packung Baby-Feuchttüchern in das Zelt hiefen konnte. So konnten sich unsere zwei verbleibenden Offiziere noch der letzten Band des Abends widmen: Ingrimm. Sehr drollige Kombo deren Sänger aussieht wie Gimli der Zwerg...nur..äh... peinlicher.

Weil es die Nacht über empfindlich Kalt wurde begaben sich unsere Seebären noch an ein überaus verlockend prasselndes Feuer unter einem Topf Gulasch an welchem sie sich auch bis 3 Uhr morgens ordentlich durchräuchern ließen. Anschließend kroch man ins Bett um am nächsten Morgen vom Ersten geweckt zu werden, der das Zelt verließ um sich allein auf die Suche nach einem Tümpel zu machen um die Spuren der letzten Nacht in trauter Zweisamkeit mit einem Dixi-Klo abzuwaschen... Mehrer Stunden später, unsere zwei Offiziere waren auch wieder wach und auf den Beinen, kehrte der verlorene Sohn heim, allerdings ohne Wasser gefunden zu haben. Wie heißt es so schön? Das Leben ist ein Strand!


Zu Besserung der Stimmung wurde erstmal magenschonender Babybrei konsumiert und anschließend faulte man noch ein wenig vor dem Zelt herum. Gegen 13.30 machte man sich daran wieder den heimischen Hafen anzusteuern. Unterwegs an der Autobahnraststätte noch nen ordentlichen Kaffee abfassen und lecker Salami mit trocken Brot und Gurke essen und schon war man wieder daheim. Dann erstmal ein schönes Schaumbad nehmen um sich nicht mehr wie ein Schinken zu fühlen und anschließend schlaaaaaaaaaaaaaaaaafen.

Alles in allem war es ein sehr geiles Festival*****, auch wenn auf dem Zeltplatz nicht mehr als 50 Leute waren und überhaupt der Publikumszulauf sehr gering war. Denn für ein solches Aufgebot an Bands sind 400 Leute Publikum schon recht ...dezent. Aber dafür war es eine überaus persönliche und intime atmosphäre^^.

***** Mit dem Namen Dragensdorf Rockt!



15. Juli 2008

Noch n paar Fotos von den Highland Games

Sooooo hier nun also des Köptns Impressionen von den glorreichen Highland Games.. hach sind wir nich alle schick^^

Köptn und Admiral Melli beim Saltatio Mortis Konzert


Master proudly presents The Binsenmann!

Köptn und Master posen um den Anschein trauter Zweisamkeit zu erwecken.



Schiffskatze, Admiral Melli, Master und Erster auf einem maritimen Strohballen

Erster, Admiral Melli und Master vorm brennenden Binsenmann...

Es gibt eine absolut rationale und unanzügliche Erklärung für das Stroh in den Haaren unserer geliebten Marine Offiziere! Echt jetzt!!!

7. Juli 2008

Schotten Rocken!

Vom 04.07.-06.07. fanden in Halle an der Saale die 4. Internationalen Highland Games statt. Und der Master, seines Zeichens Wahl-Schotte, ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung durch seinen Besuch zu beehren. Aber natürlich erscheint ein echter Offizier zu so einer Angelegenheit nicht allein. Im Schlepptau führte der Master nicht nur den Ersten Offizier, in dessen Behausung man sich parasitär einnistete, sondern auch Köptn Hobel und Admiral Melli feat. die Schiffskatze.

Am Freitag Morgen hieß es für unseren Seebären erst noch einige geschäftliche Dinge erledigen und einen sich verdächtig nach Rudi Carrell anhörenden Menschen davon zu überzeugen, warum ausgerechnet der Master die Praktikumsstelle bekommen sollte. Da unser Offizier allerdings allseits bekannt und verehrt ist war es nur eine Sache von 10 Minuten bis ihm der niederländische Agent aus der Hand fraß. So konnte sich dann frohen Mutes auf zu den Highland Games gemacht werden.

Standesgemäß führten Master und Köptn alkoholhaltige Tinkturen bei sich die zivilisiert im Reisegefährt geschlürft wurden. Beim Ersten angekommen wurde sich erst einmal in die Galauniform geworfen und dann machte man sich auch schon auf den Weg zum Festgelände wo man auch auf Admiral Melli und die Schiffskatze stoßen sollte.

Zur Eröffnung der Spiele wohnte man einem äußerst liebreizendem Konzert von Saltatio Mortis und einem äußerst äh... öhm... stumpigem Konzert von Knorkator bei. Ja da ging die Stimmung ab. Und da der Master auch aus unerfindlichen Gründen immer ein volles Horn hatte, obwohl er ständig daraus trank, wurde es immer lustiger. Auch wenn man diverse äußerliche Reize, wie Kälte nicht mehr ganz so wahr nahm. Allerdings war das nicht unbedingt ein Nachteil. Vor allem als es ans Massen-Pogen ging. Ja, ein vernebeltes Hirn schützt auch vor übermäßigem Schmerzempfinden. Ob die Tatsache, dass der Master zu Boden ging nun am Getränk oder an den überaktiven Mitmenschen lag sei dahin gestellt. Fakt ist, dass er sich flugs auf den eigenen Beinen wieder fand, ohne sich bewusst zu sein dafür eigene körperliche Kraft aufgewendet zu haben. Auch ließ sich in dem Trubel nicht feststellen ob es der Köptn war der dem Master die Hand reichte oder doch ein anderes Individuum. Egal... die Details des Konzertes verschwimmen und es bleiben Schlagworte wie Kick-Schlüpper, 500 Deutsche Knork und "Warum haben sie diesmal keinen Helikopter?".

Nach diesem anspruchsvollen und unterhaltsamem Auftakt der Festspiele begab sich die Crew gegen 1 Uhr zu des Ersten Behausung um sich noch einmal frisch zu machen und danach den Turm heimzusuchen. Hier wurde dann bis 5 uhr morgens mehr oder weniger abgehottet, wobei der MAster gestehen muss, dass er auf den weichen, gemütlichen Sofas des Metall-Floors doch ein klein wenig eingenickt ist. Aber es war ja auch ein lange Tag und zu diesem Zeitpunkt war unser Seebär schon 23 Stunden auf den Beinen.

Samstag Mittag wurde dann in aller Ruhe aufgestanden, oder aus dem Bett gerollt und gespätstückt. Nachmittags gab es dann lustiges Baumstämme werfen und der Köptn wurde von einem alten, bärtigen, körpergeruch absonderndem Wikinger betatscht... aber es ist ja nicht so als ob das was neues wäre^^. Es gab wieder lecker Futter und lecker was zu trinken. Immer getreu des gastfreundlichen Mottos der Navy: Niemand verlässt nüchtern das Schiff!


Abends gab es asl Höhepunkt noch eine drollige Kampfvorführung mit brennenden Schwertern und Pferden*, eine diletantische Lasershow, ein endgeiles Feuerwerk auf der Wiese liegend betrachtet und die rituelle Abfackelung eines 15 Meter hohen Binsenmannes begleitet von life Dudelsackmusik. Ja das war schön.

* die nicht brannten



Am Sonntag machten sich der Köptn, Admiral Melli und die Katze schon wieder auf den Weg Richtung Heimat, während Master und Erster noch den letzten, eher ruhigen, Tag der Highland Games genossen. Hier erwarben unsere zwei Offiziere jeder ein schmuckes Rentierfell. Eine äußerst flauschige Angelegenheit! Der Erste taufte sein totes Getier auf den Namen Thor, wie der Gott, der Master dagegen nannte sein liebes Viech Odin... wie das Bier^^

Gegen 17 Uhr neigte sich dann alles dem Ende zu und man schlurfte langsam Richtung zuhause. Hier wurde der restliche Tag mit kochen, trinken, essen und sinnlosem, spaßigem Zeugs verbracht und man ließ die Spiele ruhig ausklingen... und auch den Alkoholspiegel langsam wieder sinken.**
** Sämtliche Angaben über einen etwaigen Alkoholspiegel treffen lediglich auf den Master, die alte Säufersau, zu. Der Rest der Crew distanziert sich von jedweden Mutmaßungen^^


Besser spät, als nie.

Verehrtes Publikum sie erleben hier nun das Ende einer Ära... dies wird der letzte Eintrag in des Masters London-Blog. Allerdings hegt er die feste Überzeugung, dass auch im richtigen Leben genug spannende Dinge passieren um ein Logbuch weiterzuführen. Somit soll es auch in Zukunft allerlei spannende Berichte aus der maritimen Welt geben. An gleicher Stelle, nur unter einem anderen Namen.

Nun aber endlich zu des Masters letzter Woche im glorreichen London:
Am Montag, den 23.06. 2008 war es endlich soweit: des Masters Familie hatte sich auf einen Besuch angemeldet. Und nach einer anstrengenden, durch mehrere Raucher-Pausen unterbrochene, Anreise* fand man sich zurecht erschöpf im Custom House Hotel im Zimmer 131 wieder. Hier machte sich des Masters Besuch zu allererst ein bisschen frisch, während sich unser Offizier liebevoll der Auspackung des original deutschen echt Erzgebrige Räuchermannes für Maritza widmete. Ja doch, das ist schon ein schmucker Bursche gewesen. Liebreizend naturfarben und mit jeder Menge kleinem Gedöhns dran, so wie es sein muss.
Im Anschluss ging es noch schnell zu Tesco, die notwendigen Lebensfunktionsaufrechterhaltungsmittel kaufen und danach auch schon ab ins Bettchen. Neue Kraft für eine Woche London-Urlaub sammeln.^^
Am Dienstag stand das traditionsgemäße Sightseeing auf dem Programm, mit Big Ben, Westminster Abbey und Buckingham Palace. Und auch diesmal hatten die Türwächter wieder ihre schicken roten Uniformen an und trugen Pelzmützen. Die armen Schweine, aber es kann ja nicht jeder das Glück haben bei der Navy zu sein!

*Jaaaaa, in England sind Raucher Kleinkriminelle und dürfen fast nirgendwo zum Zug** kommen.
** Ha.Ha.Ha. Welch sprühender Wortwitz.
Ein kurzer Toiletten-Abstecher zu Harrods wurde auch noch in das Tagesprogramm mit aufgenommen bevor man sich endlich zu des Masters Bleibe begab um zünftig Nudel zu kochen.
Mittwoch war dann für die älteren Herrschaften erstmal Schonwaschgang mit Greenwich angesagt. Hier schlenderte man gemütlich durch den Park und zum Observatorium um sich natürlich auch pflichtgemäß auf dem Nullmeridian zu positionieren. Dann gab es natürlich wieder einen leckeren Milch-Shake in des Masters Stamm-Milch-Kneipe.
Abends gab es dann beim hoteleigenen Chinesen ein endgeiles Menü bestehend aus einer Mais-Hühnchen-Suppe, knuspriger Peking-Ente mit Pflaumensoße und chinesischen Pfannkuchen (so ne Art Reis-Crepes), und ..äh..öh... 3 verschiedenen süß-sauer bis würzig-scharfen Fleischdingen, Gemüse und Reis mit gebratenem Ei. Der Master sabbert heute noch wenn er dran denkt...*tropf*
Am Donnerstag stand Camden auf dem Programm. Hie erwarb der Master noch einen sehr schickomatigen Ledergürtel mit ganz vielen Täschchen dran und konnte auch endlich sein bestelltes Oberteil
abholen. Zum Mittag gab es wie immer lecker frittiertes Hühnchen und zum Abschluss noch einen Abstecher zu Starbucks. Des Masters definitives Getränk der Saison ist hier zu finden: der Dark Mocha Frappuccino. Ein Eiskaffe bestehend aus äh..ja... Mocca-Kaffee, Milch, gekräschtem*** Eis, Schokosirup, kleine Stückchen Zartbitter-Schoki und das ganze noch garniert mit Schlagsahne.
*** Wenn schon was eindeutschen, dann richtig!
Freitag gab es dann wieder ein Schonprogramm in Form des Highgate Cemetery. Hier liegen so dolle Persönlichkeiten wie Karl Marx und äh... ja... bestimmt noch einige andere. Außerdem kommt man sich auf dem Friedhof vor als wäre man life in einem Poe-Roman dabei! Und weil das Ding nur einen Katzensprung von Camden entfernt ist lotste der Master seinen Besuch erneut zu Starbucks für den täglichen Koffeeinschub. Während sich dann die ältere Generation ins Hotel begab, verweilten der Master und sein Cousinchen noch im liebreizenden Camden um sich auf ihre Art, will heißen durch Konsum, davon zu verabschieden. Danach wurde danngleich weiter dem Kapitalismus gefröhnt, als man sich nochmal zu Harrods begab und sich durch die Probierstände der Food Halls kostete.
Im Hotel wieder angekommen wurde gepflegt bei Fish & Chips und Guinness der Tag beschlossen.
Am Samstag hieß dann nocheinmal Kultur pur. Bei schönstem, brennendem Sonnenschein wurde dem Natural History Museum ein Besuch abgestattet. Für alle die es noch nicht wussten: das ist das mit den Dino-Skeletten. Und Mann war das toll! Aber richtig!!! Es wimmelte zwar zu des Masters Bedauern überall von Kindern, aber man kann ja nicht alles haben. Hach, allein schon das Museumsgebäude ist einen Besuch wert. Es wurde im Stil einer Kirche erbaut, aber anstatt der üblichen Gargoyles und Wasserspeier findet man süße, knuffige prähistorische Tierchen, Pflanzen und drollige Fischis!
Des Masters Kinderherz war hin und weg! Und innen drin erst! Da gings weiter, mit kleinen Äffchen, Vögelchen, Kätzchen und so.. alles im Mauerwerk versteckt... hach, wenn ich ein Traumhaus hätte, dann hätte es solche Wände. Natürlich waren auch die Ausstellungsstücke phenomenal. Vom Triceratops bis zum T-Rex war alles da was Hörner und Klauen hatte. Das dollste, wie der Master fand, waren allerdings nicht die Skelette, sondern die herzallerliebste Aufbereitung für die Kinder. An leder Ecke standen kleine bis riesige Dino-Robotter die total süße Geräusche gemacht haben und sich bewegt haben... hach... so was fürs Wohnzimmer *schnüff*.
Nach dem Museum ging es dann noch zum Tower und zur Tower Bridge. Hier wurde erstmal bei Ben & Jerry's lecker Eis gegessen und der Master machte einen armen Eisverkäufer sehr unglücklich, weil er seinen 5-Pfund-Eisbecher nur mit 5 und 2 Pence Stücken bezahlte. Aber Geld ist Geld und irgendwo musste er ja sein Kleinzeugs loswerden^^.
Am Sonntag, dem (vor)letzten Tag stand eine einem Marine Offizier angemessene Tätigkeit auf dem Plan: Boot fahren! Den ganzen Tag. Die Themse hoch, die Themse runter... und das für nur 5,20 Pfund pro Leut. Zwischendurch wurde nochmal am Globe Theatre ausgestiegen und über die Milenniums Bridge zur St. Pauls Cathedral gelaufen. um dann in aller Ruhe wieder zurück zu shippern.
Am 30. Juni stand dann der Master das letzte mal inseiner alten Wohnung auf, verabschiedete sich von seinem Mitbewohnern mit dem Versprechen in Kontakt zu bleiben und wenigstens zu Weihnachten ne Karte zu schicken ^^ und machte sich auf in die Heimat. Vorher musste am Flughafen nochmal 30 Pfund wegen Übergepäck *WÄH* bezahlt werden, und dann hob der Flieger auch schon ab und des Matsers Auslandssemster war vorbei.
6 Monate, die im nachinein betrachtet viel schneller vergingen als eigentlich erwartet, obwohl es zwischenzeitlich auch Momente im Leben unseres Offiziers gab in denen er nichts lieber wollte als wieder zuhause zu sein. Trotzdem würde er jeder Zeit wieder weggehen. Nicht nach London, denn das Großstadtleben und seine Anonymität sind für einen gemütlichen, alten Seebären wie den Master nicht das richtige, wie er jetzt weiß. Aber vielleicht nach Galway oder Edinburgh...so für ein Jahr..oder vielleicht sogar um den Master abzuschließen. Wer weiß... vorher muss aber erstmal der Bachelor in Dresden gemacht werden und danach wird weiter gesehen.