Verehrte Leserschaft,
auch wenn es in den letzten...äh... Monaten etwas still um den Master war kommt nun hier an dieser Stelle das lang ersehnte Update mit Polizisten, Menschenkette, durchgeschnittener Kehle, Sauna, Bluthochdruck und Physiotherapie. Klingt komisch, ist aber so. Aber erstmal zurück auf Anfang:
Am 11.02. um 14.40 Uhr schlug, wie bereits einige der treuen Leser wissen, des Masters Stunde. Nach beinahe Herztod im Zug von Pirna nach DD zur letzten mündlichen Prüfung in Anglistik ging jedoch alles glimpflich aus. Vom Beisitzer bekam unser Segelmeister ein "Ich bin beeindruckt!" zu hören und Herr Kühn schien auch sichtlich zufrieden den Prüfungstag mit ner 1,0 beenden zu dürfen. Jetzt ist es also offiziell, der Master darf fortan von jedermann als männliche Robbe bezeichnet werden ohne irgendetwas dagegen unternehmen zu können. Schönen Dank auch!
Wie es sich für einen Offizier von Rang gehört wurde obiges Ereignis auch gebührend gefeiert. Aber bevor es soweit kommen konnte musste man einige Hindernisse überwinden.
Am 13. Februar in Dresden von A nach B zu kommen gestaltete sich schwieriger als erwartet. Eigentlich wollte man sich zum Mittag bei seiner Frau Mutter einfinden um von dort geschlossen zur Menschenkette zu gehen. Allerdings kam unser Segelmeister von Dresden Übigau nur bis Dresden Pieschen. Da war dann auch schon Ende Gelände. Nachdem ein freundlicher DVB-Mann darauf hinwies, dass noch Züge fahren müssten begab man sich auf den 20 minütigen Fußmarsch zum nächsten Bahnhof, nur um nach weiteren 15 Minuten Wartezeit per Lautsprecher gesagt zu bekommen, dass bis auf weiteres kein Zugverkehr zwischen Hauptbahnhof und Radebeul verkehren kann. Supi! *thumbs up*
Also alles wieder auf Anfang, und nächste Straßenbahn mitten ins Auge des Sturms, a.k.a. Neustadt genommen um von da zu Fuß Richtung Strießen zu laufen. Da allerdings die Neustadt geringfügig bis komplett abgeriegelt war und man sich trotz seiner Marine-Erfahrung nicht mit den vermummten und bewafften Landstreikräften anlegen wollte, blieb nur noch sich durch Nebenstraßen schlängeln. Die Frau Mutter war inzwischen auch verständigt worden, dass es wohl mit Mittag heute nichts mehr wird und man sich lieber gleich am Rathaus treffen wollte.
Von der Neustadt wollte unser überaus liebreizend und freundlich aussehender Master über die Hauptstraße und Alberbrücke in die Innenstadt, aber siehe da: mit seiner Strickmütze und Fäustlingen schien er den Landstreitkräften überaus gefährlich und gewalttätig zu sein und so wollte man unserem Segelmeister das Fortkommen verweigern. Sowas aber auch. Man hätte ja als Ein-Frau-Suizid-Kommando Leute ins Ohrläppchen beißen können! Nach dem die überaus wachsamen Herren Beamten dann jedoch endlich von der Gutmütigkeit unseres Offiziers überzeugt waren und man ihnen versicherte, ja, man wolle nur zur Menschenkette wo die Mutti schon wartet, ließ man ihn dann doch noch passieren.
Die Menschenkette an sich lief relativ unspektakulär ab... Händchenhalten mit Leuten eben.
Im Anschluss gings dann erstmal in die mütterliche Residenz um Mittag nachzufassen.
Abends, sollte dann wie bereits erwähnt gebührend das überragende Genie des Masters mit jeder Menge Waffeln und Tequilla gefeirt werden. Natürlich auch der Nachgeburtstags des Köptns ist hier erwähnenswert.
So machte man sich also nach Dämmerung wieder auf in die Neustadt, diesmal in Begleitung der Mätresse. Zur großen Überraschung aller beteiligten sah man weder brennende Barikaden noch gröhlende Nazis. Wie sich später herausstellen sollte hatten sich selbige in den Heimatort des Masters zurückgezogen um Scheiben einzuschlagen, Autos anzuzünden und Leute zu verprügeln. Nun ja, so konnte man wenigstens unbehelligt zum Köptn und im Anschluss zum Schwarzen Fasching ins U-Boot.
Für selbigen verkleidete man sich als untotes Mordopfer mit durchgeschnittener Kehle. Der Erste Offizier geruhte als Toten-/Masterbeschwörer zu erscheinen, während der Köptn als Piraten-Vampir mit Glas voll Dreck/Heimaterde kostümiert war.
Am 15.2. ging es für den Master zu allererst ins Uniklinikum um sich als Versuchskaninchen zu Verfügung zu stellen und mit seiner Behinderung Geld zu verdienen. 25 Euro für 1 1/2 Stunden rumsitzen, schnüffeln und Elektroden aufn Kopf und Schläuche in die Nase bekommen ist ein recht guter Schnitt.
Im Anschluss an all die Anstrengung hies es dann erstmal "Ab in den Urlaub". Und zwar zur lieben Verwandschaft in die Oberlausitz. Hier verbrachte man eine überaus erquickliche Woche mit Shopping, Beauty Tag, Sauna, Eis essen, Geburtstag feiern, Cocktail trinken und nochmal ins Schwimmbad gehen. Nebenbei wurde des Masters Nervenkostüm nur geringfügig überstrapaziert von seiner jüngsten Anverwandten. Da es dem Master noch nie vergönnt war die Symptome von hysterischer Hysterie aus nächster Nähe zu betrachten empfand er das ganze Bockiges-Kleinkind-Verhalten als überaus faszinierend und wissenschaftlich wertvoll. Auch wenn der Schlaf etwas zu kurz kam. Immer wieder erstaunlich wieviel Energie in so einem kleinen Menschen steckt.
Wieder in der Heimat angekommen begab man sich ersteinmal zu einem Doktor. Nein, es handelt sich nicht um Spätfolgen von Kleinkindkontakt, der Master leidet seit geraumer Zeit an zu hohem Blutdruck, mit ecklig Beklemmungsgefühlen und Atemnot; wie auch an Kopfschmerzen. Also bekommt unser invalider Offizier vorerst Blutdrucksenkende Medikamente bis feststeht woran der ganze Mist liegt, wie auch physiotherapeutische Behandlung gegen die Kopfschmerzen. Selbige scheinen nämlich von seinem verspannten Rücken herzurühren. Der Master schiebt es auf das Schreiben der B.A. Arbeit welche mit dem ersten auftreten der Kopfschmerzen koinzidiert. Verkrampfte Arbeitshaltung, etc. Nun ja... soviel zum aktuellen Krankheitsbild unseres Offiziers.
Noch neurer Neuigkeiten so wie Bilder folgen später.
auch wenn es in den letzten...äh... Monaten etwas still um den Master war kommt nun hier an dieser Stelle das lang ersehnte Update mit Polizisten, Menschenkette, durchgeschnittener Kehle, Sauna, Bluthochdruck und Physiotherapie. Klingt komisch, ist aber so. Aber erstmal zurück auf Anfang:
Am 11.02. um 14.40 Uhr schlug, wie bereits einige der treuen Leser wissen, des Masters Stunde. Nach beinahe Herztod im Zug von Pirna nach DD zur letzten mündlichen Prüfung in Anglistik ging jedoch alles glimpflich aus. Vom Beisitzer bekam unser Segelmeister ein "Ich bin beeindruckt!" zu hören und Herr Kühn schien auch sichtlich zufrieden den Prüfungstag mit ner 1,0 beenden zu dürfen. Jetzt ist es also offiziell, der Master darf fortan von jedermann als männliche Robbe bezeichnet werden ohne irgendetwas dagegen unternehmen zu können. Schönen Dank auch!
Wie es sich für einen Offizier von Rang gehört wurde obiges Ereignis auch gebührend gefeiert. Aber bevor es soweit kommen konnte musste man einige Hindernisse überwinden.
Am 13. Februar in Dresden von A nach B zu kommen gestaltete sich schwieriger als erwartet. Eigentlich wollte man sich zum Mittag bei seiner Frau Mutter einfinden um von dort geschlossen zur Menschenkette zu gehen. Allerdings kam unser Segelmeister von Dresden Übigau nur bis Dresden Pieschen. Da war dann auch schon Ende Gelände. Nachdem ein freundlicher DVB-Mann darauf hinwies, dass noch Züge fahren müssten begab man sich auf den 20 minütigen Fußmarsch zum nächsten Bahnhof, nur um nach weiteren 15 Minuten Wartezeit per Lautsprecher gesagt zu bekommen, dass bis auf weiteres kein Zugverkehr zwischen Hauptbahnhof und Radebeul verkehren kann. Supi! *thumbs up*
Also alles wieder auf Anfang, und nächste Straßenbahn mitten ins Auge des Sturms, a.k.a. Neustadt genommen um von da zu Fuß Richtung Strießen zu laufen. Da allerdings die Neustadt geringfügig bis komplett abgeriegelt war und man sich trotz seiner Marine-Erfahrung nicht mit den vermummten und bewafften Landstreikräften anlegen wollte, blieb nur noch sich durch Nebenstraßen schlängeln. Die Frau Mutter war inzwischen auch verständigt worden, dass es wohl mit Mittag heute nichts mehr wird und man sich lieber gleich am Rathaus treffen wollte.
Von der Neustadt wollte unser überaus liebreizend und freundlich aussehender Master über die Hauptstraße und Alberbrücke in die Innenstadt, aber siehe da: mit seiner Strickmütze und Fäustlingen schien er den Landstreitkräften überaus gefährlich und gewalttätig zu sein und so wollte man unserem Segelmeister das Fortkommen verweigern. Sowas aber auch. Man hätte ja als Ein-Frau-Suizid-Kommando Leute ins Ohrläppchen beißen können! Nach dem die überaus wachsamen Herren Beamten dann jedoch endlich von der Gutmütigkeit unseres Offiziers überzeugt waren und man ihnen versicherte, ja, man wolle nur zur Menschenkette wo die Mutti schon wartet, ließ man ihn dann doch noch passieren.
Die Menschenkette an sich lief relativ unspektakulär ab... Händchenhalten mit Leuten eben.
Im Anschluss gings dann erstmal in die mütterliche Residenz um Mittag nachzufassen.
Abends, sollte dann wie bereits erwähnt gebührend das überragende Genie des Masters mit jeder Menge Waffeln und Tequilla gefeirt werden. Natürlich auch der Nachgeburtstags des Köptns ist hier erwähnenswert.
So machte man sich also nach Dämmerung wieder auf in die Neustadt, diesmal in Begleitung der Mätresse. Zur großen Überraschung aller beteiligten sah man weder brennende Barikaden noch gröhlende Nazis. Wie sich später herausstellen sollte hatten sich selbige in den Heimatort des Masters zurückgezogen um Scheiben einzuschlagen, Autos anzuzünden und Leute zu verprügeln. Nun ja, so konnte man wenigstens unbehelligt zum Köptn und im Anschluss zum Schwarzen Fasching ins U-Boot.
Für selbigen verkleidete man sich als untotes Mordopfer mit durchgeschnittener Kehle. Der Erste Offizier geruhte als Toten-/Masterbeschwörer zu erscheinen, während der Köptn als Piraten-Vampir mit Glas voll Dreck/Heimaterde kostümiert war.
Am 15.2. ging es für den Master zu allererst ins Uniklinikum um sich als Versuchskaninchen zu Verfügung zu stellen und mit seiner Behinderung Geld zu verdienen. 25 Euro für 1 1/2 Stunden rumsitzen, schnüffeln und Elektroden aufn Kopf und Schläuche in die Nase bekommen ist ein recht guter Schnitt.
Im Anschluss an all die Anstrengung hies es dann erstmal "Ab in den Urlaub". Und zwar zur lieben Verwandschaft in die Oberlausitz. Hier verbrachte man eine überaus erquickliche Woche mit Shopping, Beauty Tag, Sauna, Eis essen, Geburtstag feiern, Cocktail trinken und nochmal ins Schwimmbad gehen. Nebenbei wurde des Masters Nervenkostüm nur geringfügig überstrapaziert von seiner jüngsten Anverwandten. Da es dem Master noch nie vergönnt war die Symptome von hysterischer Hysterie aus nächster Nähe zu betrachten empfand er das ganze Bockiges-Kleinkind-Verhalten als überaus faszinierend und wissenschaftlich wertvoll. Auch wenn der Schlaf etwas zu kurz kam. Immer wieder erstaunlich wieviel Energie in so einem kleinen Menschen steckt.
Wieder in der Heimat angekommen begab man sich ersteinmal zu einem Doktor. Nein, es handelt sich nicht um Spätfolgen von Kleinkindkontakt, der Master leidet seit geraumer Zeit an zu hohem Blutdruck, mit ecklig Beklemmungsgefühlen und Atemnot; wie auch an Kopfschmerzen. Also bekommt unser invalider Offizier vorerst Blutdrucksenkende Medikamente bis feststeht woran der ganze Mist liegt, wie auch physiotherapeutische Behandlung gegen die Kopfschmerzen. Selbige scheinen nämlich von seinem verspannten Rücken herzurühren. Der Master schiebt es auf das Schreiben der B.A. Arbeit welche mit dem ersten auftreten der Kopfschmerzen koinzidiert. Verkrampfte Arbeitshaltung, etc. Nun ja... soviel zum aktuellen Krankheitsbild unseres Offiziers.
Noch neurer Neuigkeiten so wie Bilder folgen später.