2. November 2009

Die Nacht der lebenden... Irren!

Ja es war wieder einmal soweit: Halloween!

Unter der Androhung von Freibowle und Freibier für kostümierte Gäste, sowie gratis Knabbereien, abgerissene blutige Finger, Insekten, Popcorn Geister und Kürbissuppe ließ es sich die Schwesternschaft nicht nehmen, dem Club 11 im so genannten Golden Tower einen Besuch abzustatten.

In voller Montur machten sich am Samstag Abend gegen 19 Uhr der Segelmeister und seine Mätresse mit der Straßenbahn auf zur Reichenbachstraße. Man sollte nicht meinen um wieviel freundlicher die Leute einen anlächeln nur weil man einen Helm auf hat und eine Axt trägt. Die Begleitung in Form eines viktorianischen Gentlemans hat dann ihr übriges getan.
Am Golden Tower angekommen begab man sich erstmal zum Fahrstuhl um sich in luftige Höhen (Zimmer 1705) aufzumachen. Dort angekommen wurde man bereits von gar schaurigen Gestalten in Empfang genommen.
Es wurden noch die letzten Accesoirs zurechtgerückt, die grüne Farbe nachgebessert und schon gings wieder hinab zum kollektiven Gratisbesäufnis!

Am Anfang kam sich unsere Gesellschaft recht traurig als Freak-Tisch vor, da die einzigen anderen Gäste "Berufsgoten"* in total unlustiger Kleidung waren... Nur wirklich coole Leute gehen auch total scheiße angezogen in Clubs! So!!!
Nun ja, je später die Stunde wurde, desto drolliger wurde auch die Geselschaft, so kam es, dass unser Joker kurzzeitig mit Batman in Unterwäsche zu tun hatte und auch recht viele verrückte Wissenschaftler samt Versuchskaninchen durch den Raum schlenderten.
* Zitat Schwester Andü
Damit sich auch die Daheimgebliebenen Schwestern ein ausreichendes Bild von den Vergnüglichkeiten des Abends machen können, hier noch ein paar Bilder:

Arkham Asylum Halloween Party 2009 - Why so serious?

19. Oktober 2009

Der Master als Laborratte...

... Stephen wäre stolz auf ihn!
Dank eines durchaus unschuldigen Besuches im Hygiene Museum kann der Master nun stolz von sich behaupten eine medizinische Anomalie zu sein und ist somit für die Forschung von größtem Interesse. Besonders der Riechkolben unseres Segelmeisters hat es den Doktoren angetan. Im alltaglichen Gebrauch absolut und hundertprozentig einsatzfähig um auch geringste Mengen von Algen, Fisch und Rum wahrzunehmen, reagiert er auf zwei bestimmte, hier nicht näher genannte Chemikalien absolut überhaupt nicht.
Genau deshalb wird in den kommenden Monaten des Masters Gehirn vermessen, kartographiert und mit Elektroden zugepflastert. Warum das alles? Natürlich nur aus einem einzigen Grund: Dem Wunsch der Menschheit zu helfen! Unser Master ist schließlich Offizier in His Majesty's Royal Navy und muss mit gutem Beispiel vorrangehen. Ziel der ganzen Untersuchungen ist es, eine Therapiemöglichkeit für Menschen mit vermindertem/verlorenem Geruchssinn zu entwickeln/testen. Als Philanthrop ließ sich unser Segelmeister natürlich nicht zweimal bitten, die 15 Euro Aufwandsentschädigung pro Stunde spielten dabei überhaupt keine Rolle!!! Doch! Echt jetzt!... na gut... es ist zumindest entspannender als Plasmaspenden! So!

9. September 2009

Des Masters Zukunfts-Film-Empfehlungen

Wie es in Deutschland oft der Fall ist kann der Rest der Welt bereits teilhaben an unverfälschtem dänischem Kinovergnügen. Aber unser Segelmeister kann warten... eines Tages werden auch deutsche Kinos seine Herzenswünsche erfüllen.
Hier nun also zum eigentlichen Gegenstand dieses Posts: Ein oder vielmehr gleich zwei neue Film mit Mads Mikkelsen*. Wer? Ja, diese Frage wird dem Master in letzter Zeit öfters gestellt. Dieser größte, beste, tollste aller dänischen Schauspieler dürfte dem Durchschnittspublikum am ehesten bekannt sein als Le Chiffre aus dem Bond-Streifen Casino Royale oder als Tristan an der Seite von Clive Owen als King Arthur . Vielleicht hat aber auch schon einer der geneigten Leser etwas von Dänische Delikatessen oder Adams Äpfel gehört.

*Nein man spricht den Namen nicht "Matz" sondern wenn, dann nur "Meds"!

Wie dem auch sei, in seinem neusten Film Valhalla Rising, spielt er einen stummen, einäugigen, und ganz und gar nicht unterschwellig blutrünstigen Wikinger. Klingt komisch, soll es aber laut Pressestimmen absolut nicht sein... der Master wird vermutlich trotzdem lachen. So ist das eben. Regisseur dieser drolligen Geschichte is Nicolas Winding Refn. Seines Zeichens verantwortlich für die Pusher Trilogie**. Und auch bei Valhalla Rising wird es wieder sehr speziell. Mikkelsens Figur One-Eye spielt einen Sklaven der sich nach seiner Befreiung christlichen Wikingern anschließt um nach Jerusalem zu pilgern. Aber es kommt natürlich alles anders. Man landet in Amerika (WTF?)... Männer eben, hätten die bloß mal nach dem Weg gefragt. Nunja, dort angekommen sollen alle möglichen gruseligen Dinge passieren und der Sklave wird vom Krieger zum Gott...oder so.

Wer nun also Lust bekommen hat der sei herzlich eingeladen den Master in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft in das cinematographische Theater seiner Wahl zu begleiten. Filmstart in Deutschland soll Ende des Jahres sein. Den Trailer gibts auf YouTube unter folgendem Link:

http://www.youtube.com/watch?v=WcFOSfaCNec

** Sehr dramatische und herzensbrechend emotionale Filme angesiedelt im skandinavischen Verbrechens Millieu. Pusher 2 kann der Master besonders empfehlen.

Der Zweite Film um den es unserem geliebten Offizier geht ist da eher Mainstream: ein Remake von Clash of the Titans. In diesem eher hollywoodlastigem Film findet der geneigte Zuschauer nicht nur Mads Mikkelsen, sondern auch andere Stars und Sternchen wie Liam Neeson und Ralph Fiennes. Clash of the Titans erzählt die Geschichte von Perseus, einer von vielen unehelichen Söhnen des Zeus, der alte Schlawiner, und Andromeda ..oder so... das übliche: Krieger zieht aus um Prinzessin zu retten und stürzt nebenbei seine Mitstreiter in den Tod. Wie hat es Liam Cunningham so schön in einem Interview formuliert: "A suicide mission with a capital S!"

Mikkelsen spielt hier den Anführer der Praetorianer*** der einen viel besseren Plan als Perseus hat... naja, aber es ist halt nur ne Nebenrolle, deshalb kann man sicher davon ausgehen, dass der Plan scheitern und sein Charakter sterben wird. Aber das macht nichts, denn für die Dauer des Filmes sieht man den guten Mann bekleidet lediglich mit einem Minirock und ein bisschen Rüstung. Wer hätte gedacht, dass ein Skandinavier so überzeugend griechisch/römisch aussehen kann^^.


*** Die Frage was ein römischer Befehlshaber in einer griechischen Legende zu suchen hat bleibt unbeantwortet.

Der nette Herr mit Kippe und Bierdose...überaus authentisch^^ ... man beachte außerdem die liebreizenden Zöpfchen!

Auch für diesen Film seien Mitschauenswillige aufs aller herzlichste eingeladen. Kinostart ist allerdings erst 2010, aber keine Angst der Master wird pflichtbewusst rechtzeitig vorher noch einmal darauf hinweisen. Irgendwann gibt es sicher auch einen Trailer.

25. August 2009

Eine Zugfahrt die ist lustig...

Wie einige der treuen Leser sicherlich wissen, ließ es sich der Master nicht nehmen, seinem Herrn Vater zu seinem Geburtstag einen Gutschein für eine gar erquickliche Rundfahrt mit der Weißeritztalbahn zu schenken.


Selbiger wurde am 24.08.2009 eingelöst und man machte sich um 8.45Uhr, bestückt mit Semmeln, Knackern und Tomaten auf in Richtung Freital. Dort angekommen wurde erst einmal standesgemäß posiert und das Reisegfährt beäugt bevor man sich anschließend in einen der Wagons begab und sich einen trefflichen Platz auf der äußeren Bühne sicherte. Schließlich wollte man ja auch was sehen und den gar liebreizenden Geruch verbrannter Kohlen wahrnehmen.



So zuckelte man dann gemütlich und nostalgisch eine Stunde durch den Rabenauer Grund bis zur Talsperre Malter.


Von hier aus machte man sich zu Fuß auf den Rückweg nach Freital. Unterwegs erhaschte man immer wieder Blicke auf die vorbeifahrenden Dampflokomotiven und die darin enthaltenen Eisenbahnliebhaber, männlich, über 50, mit freudestrahlenden Gesichtern.



Nach gut 3 Stunden Wandern machte man in Freital zum Abschluss noch einen kleinen Abstecher zur Verwandschaft am Hexenberg* auf Kaffe, Kuchen und Koi-anschauen.

* Der Master findet, dass Am Hexenberg 7 eine überaus liebreizende und pitoreske Adresse ist.

25. Juni 2009

Sträflich vernachlässigter 3 in 1 Post

Demütigst lässt der Master an dieser Stelle um Vergebung bitten, dass er sein Logbuch aufs ärgste vernachlässigt hat. Zur Wiedergutmachung heute nun also ein überaus erquicklicher 3 in 1 Eintrag. Um wieder einmal eine Brücke zwischen den maritimen und fantastischen Vorlieben des Masters zu schlagen hier nun folgende Worte: "Das beste scheint mir ich beginne am Anfang."*

*Der gleichermaßen besessene Leser hat ohne Frage das passende filmische Epos zu selbigem Ausspruch gefunden: Merlin.**
**In welchem auch gleich wieder eine wurst-sisterliche Anspielung in Form des Charakters Frick vorkommt.

Zeitlich finden wir uns wieder am 14. Juni 2009. An diesem selten schönen, sonnig warmen Tag beschlossen Master und Klaus sich als die Naturburschen aufzuführen, die sie sind. Man fuhr also Kurzerhand nach Uttewalde um in den Grund hinab zu steigen.

Umringt von angenehm Frische spenden Felsen schlenderte man durch den Nationalpark Sächsische Schweiz und unter mehrfacher Missachtung der Parkregeln verlies man den Weg um dem Spieltrieb nachzugeben.

Oben...oder vielmehr am Steinernen Tisch angekommen gönnte man sich ein leckeres Pistazien Pseudo-Cornetto bevor man sich wieder auf den Rückweg machte. Auf selbigem begenete man einer überaus liebreizenden und anschmiegsamen Wald-Mietze voll mit Dreck und Zecken. ABer süß war sie trotzdem.


Am 20. und 21. Juni stand pflichtgemäß die BRN (Bunte Republik Neustadt) auf dem Programm. Dank des Masters überaus vertrauenerweckendem Äußerem und der Tatsache geschuldet, dass er hoch anständig ist***, entging er mit seiner Mätresse so der ein oder anderen Polizeikontrolle.

***Zitat Op**** Wappler
**** Sprich: Oob.

Vor Ort genoss man einen lecker Langos mit Knobi-Sahne und diverse frei verfügbare Musik. Besonders hervorzuheben ist dabei Ria Reiser. Welche zusammen mit Mann und Kind geilomatig Rio Reiser vom Balkon gecovert haben. Auch die Tir Na Nog Bühne sprach unseren Seebären sehr an, was nicht allein am Guinness-Ausschank lag. Zwischendurch legte am Straßenrand ein lustiges Dudelsack-Trommel-Trio ein Ständchen ein. Gegen 21 Uhr schipperten auch Schwester Marükü und Andü langsam in der Neustadt ein. Zusammen begab man sich zu einer äußert interessanten Raggea Bühne. Hier verweihlte man allerdings nur kurz und steuerte gezielt zum Pura Vida stand. An selbigem genoss Andü ein noch gefrorenes Empanada-Spanisches_essen-Ding und der Master gewann mit einem Aufwand von einem Euro beim losen einen Tequila...im Wert von einem Euro. Dolle Wurst. Gegen 10 war dann auch schon Schluss für unseren Seebären. Wer die Freiheit der 7 Weltmeere gewohnt ist der fühlt sich schnell beengt. Und da Marükü und Andü einem gewissen Kltschko huldigen wollten machte man sich auf den Heimweg.

Am Sonntag Morgen/Mittag ging es zuerst zum Elbflohmarkt. Ein eher ernüchterndes Unterfangen. Am Sonntag steppen da nichtmal die Ameisen. Später gings dann noch mal in die Neustadt um bei lässig chilliger Straßenfest Atmosphäre durch die Gegend zu schlendern. Hier erstand man für die Kombüse eine liebreizend nostalgisch anmutende und voll funktionsfähige Handkaffeemühle mit Keramikmahlwerk. Und das für nur 5 Euro meine Damen und Herren! Alles in allem war es also doch noch ein gelungener Sonntag.

Montag Morgen standen erst einmal diverse Behördengänge auf dem Programm. Klaus Popaus gelangte endlich in den Besitz seines lang ersehnten Führerscheins der Klasse...äh...öh.. ähm, also Bus mit Hänger und so.

Nachmittags wurde dann im Garten von Klaus Papa über die Süßkirschen hergefallen.

Um 19:30Uhr trennte man sich schweren Herzens, denn der Segelmeister hatte einen wichtigen Termin der keinen Aufschub duldete:

Jules Supi-Dupi-B-Day-Party-im-Prollo-Sky-Bar-Kugelhaus-Ding


Womit wir bei Teil 3 des Logbucheintrags wären. In der Sky Bar hatte Schwester Jule in wieser vorraussicht Sofaplätze am Fenster reserviert. So konnte die Schwesternschaft die atemberaubende Aussicht über das Wiener Loch und die Prager Straße genießen. Als Supi-dolle Geburtstagsüberraschung gabs für Jule nen Gutschein zur Nagelmodellage. Die ungemein konstruktiven Vorschläge der Schwestern liefen auf neongrüne im dunkeln leuchtende Nägel mit kleinen schwarzen Totenschädeln hinaus.


Da unser Master ja bekanntlich das Talent hat immer die winzigsten Cocktails auf der Karte zu bestellen war er mehr als überrascht als ein 0,4l Riesenteil vor ihm abgestellt wurde. Geilomatiger I belong to you Cocktail. Und gleich danach mit Yellow Star, dem einzigen Absinth Cocktail auf der Karte, nochmal 0,4l. Es scheint als sei die Strähne endlich durchbrochen. Aber natürlich hat unser Offizier nicht nur getrunken. Er widmete sich ganz explizit einem Snack Sampler mit Shrimp Röllchen, Mozarella Sticks, Chicken Fingers, Kartoffelecken, lecker Fleischspießen und Sauerrahm Dipp. Namnamnam.

Neben den Kulinarischen Genüssen wurde auch wieder aufs äußerste auf höchster Ebene kommuniziert. Dabei wurden allseits beliebte Themen wie Haushaltsgeräte, Penisse und Rhododendren angesprochen.


6. Juni 2009

Russen-Pommes.de

...oder: Es ist ein Elch entsprungen.

Am Dienstag den 2. Juni war es endlich soweit: die Wurstsisters (leider in verminderter Stärke) brachen auf gen Bautzen um dort ein paar erquickliche Tage in der Natur zu verbringen. Am Ziel angekommen wurde man herzallerliebst von Schwester Krüstün und ihrem Opa in Empfang genommen. Selbiger kutschierte auch netterweise die Koffer im Auto herum während sich die Schwestern auf zu einem Stadtrundgang durchs tausendjährige Bautzen machten.


Einen kleinen Fischbrötchen-Snack gabs im Kornmarkt Center von wo aus man sich entlang der Stadtmauer zu einem Spaziergang aufmachte.


Vorbei am Hexenhäusschen, der Wasserkunst, dem Nicolaifriedhof, dem Domstift, der Domkirche, dem örtlichen Döner-Fachmann und hin zur Hegelstraße. Hier gab es noch eine kleine Erfrischung bevor man mit Geleitschutz in Form von Peter (12) und Katja (6) zu Oma und Opa ging um sich an supi dollem Erdbeerkuchen gütlich zu tun.



Kurze Zeit später saß man auch schon im Auto und tuckerte Richtung Kleinsaubernitz und Olbasee. Dort angekommen richtete man sich häußlich ein und verbrachte einen geruhsamen Abend mit Kartenspil und Mr. X.


Am Mittwoch stand das sagenumwobene Elchgehege auf dem Programm. In aller herrgottsfrühe* machte man sich auf in die Wildnis.
*ca. 11.30Uhr


Die geräumige Panzerstraße wich bald einem Feldweg der in trampelpfadiges Moorland führte. Auf diesem Indiana Jones gerechtem Adventure Trail stapfte man nun also dahin. Es galt wackelige Holzbrückchen zu überqueren und auf umgekippten Baumstämmen über lustige Moorteiche/Bäche zu balancieren. All das war begleitet von liebreizenden Naturgeräuschen wie fröschigem Gequake. Als sich die Schwesternschaft gerade anschickte einem solchen laut nachzugehen um die kleinen grünen Gnubbeldinger zu Gesicht zu bekommen geschah das unfassbare. Da! Keine 50m entfernt stand ein gnubbelhorniges Prachtexemplar der Gattung Elchus Großus.

Und wer hats zuerst entdeckt??? Der Master! Heimlich still und leise pirschte man sich also an um das liebe Tierchen nicht zu erschrecken und schoss ein paar überaus liebreizende Starfotos von Mr. Elch. Ja dafür hatten sich sogar Andüs durchgenässte Schuhe gelohnt. Nachdem der elch eingehend herausfinden konnte, dass wir ihm keine Äpfel oder Möhren mitgebracht hatten zug er (oder sie?) von dannen um an ein paar jungen Bäumchen zu knabbern.



Die Schwesternschaft machte sich ebenfalls wieder auf den Weg, denn die zweite Hälfte des Geheges lag noch vor uns. Zwischendurch gab es auf einer sonnigen Wiese einen kleinen Snack bevor man sich wieder in Richtung Kleinsaubernitz begab.



Am Abend wurde dann noch lustig bei Regen gegrillt bevor man sich müde in die Betten fallen ließ.


Am Donnerstag begab man sich schwesterlich zur Erkundung der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Neben gefährlichen Schwänen und riiiiesigen Ameisen gab es noch allerlei pitoresken Kram zu sehen, der sich am besten in Bilderform wiederspiegeln lässt.



Freitag hieß es danna uch schon wieder aufräumen und die Finnhütte von Schwester Krüstüns Großeltern wieder einigermaßen bewohbar zu gestalten^^


Als Abschied von der leider unbebadet gebliebenen Olba baute man noch eine unglaublich schöne Sandburg, genannt Wurst Castle.





Um 15 Uhr hieß es dann schon wieder Abschied nehmen und in den Zug nach Dresden steigen. Schade es war viel zu kurz, aber es muss ja nicht das letzte mal gewesen sein. Beim nächsten mal dann aber bitte mit wärmerem Wetter!

5. Juni 2009

Pfingsten 2009

Entgegen aller Erwartungen sollte es dieses Jahr nun doch nicht zu des Masters aller erstem WGT nach Leipzig gehen. Geld ist eben eine böse Schlampe aber man kan nicht ohne sie leben. Stattdessen verbrachte unser Seebär die Feiertage mit Omma, Vattor und Klaus Popaus. Am Sonntag ging es bei super tollem Tiefnebel auf den Unger. Nein, hierbei handelt es sich nicht um den vielgerühmten Radio Opa sondern einen Berg in der Nähe von Sebnitz. Hier befindet sich nämlich laut des Masters Oma und einiger anderer nicht weiter Erwähnungsbedürftiger Renter eine überaus gutsituierte kleine Berggaststätte.

Nunja... gut mag sie ja gewesen sein, nur dass man, wenn man für 13 Uhr einen Tisch bestellt hat und 12.45Uhr ankommt noch 20 Minuten bei Eiseskälte und eklig nasser Luft draußen stehen muss, war eher unschön. Egal, so ein echter Seebär hält einiges ab und zur Entschädigung gabs leckor Lammhaxe mit Klößen und Bohnen und als Ober-Schmankerl lecker Odin-Bräu.

Nach dem Essen gings dann noch auf einen kleinen Spaziergang nach Bad Schandau.
Und den Abend verbrachte der Master mit seiner Mätresse im Billy's Old English Pub in Pirna, wo gepflegt das ein poder andere Ale gezischt wurde.
Auf dem Nachhauseweg entstand folgendes liebreizendes Bild, welche unser Offizier mit "Nachts um halb elf in Pirna" betiteln möchte.

Am Montag Nachmittag hieß es dann erneut auf zum Schlemmen. In der Neumühle verdrückte unser Offizier einen geilomatigen Riesenwindbeutel, gefüllt mit Schlagsahne, Vanille-Eis und Erdbeeren...namnam.
Der anschließende Pfingstspaziergang in praller Sonne schlug unserem eher kaltblütig veranlagtem Segelmeister doch etwas aufs Gemüt. Vielleicht lag es aber auch an der Kombination aus der Kälte des Vortags, einer ausbrechenden Erkältung und bereits erwähnter Hitze. Jedenfalls war für den Master um 17 Uhr der Tag gelaufen da er sich mit eklig 39°C Fieber im Bett befand und zu Helge Schneiders Eiersalat halluzinierte... sehr schön. Und das ganze einen Abend bevor es zusammen mit den geliebten Wurstschwestern an die Olba zum Kurzurlaub gehen sollte. Aber mit ausreichender Medikation, Literweise Wasser und kalten Wadenwickeln war am nächsten Morgen das Fieber immerhin auf 37°C gesunken und man machte sich auf zum Bahnhof um eine entspannende Woche im Wald zu verbringen. Doch dazu mehr im nächsten Beitrag.

28. Mai 2009

Schni Schna Schnäppchen

Verehrte Leser, Freunde, Verwandte und Bekannte,
euer allseits geliebter Master lässt an diser Stelle verkünden, dass seine werte Frau Mutter, ehemals Lingerie* Fachberaterin, ihre Musterkollektion auflöst. In selbiger sind noch allerlei schicke Stücke zu finden. Da selbige leider nicht des Masters Größe entsprechen hat unser Seebär sie nun also für den Rest der Menschheit freigegeben. Kostenpunkt für die guten Stücke liegt je nach Modell und Ausführung bei 5-15 Euro. Das entspricht teilwiese gerademal 10% des originalen Verkaufspreises. Also wer mal Bock auf was richtig geiles für richtig wenig Geld hat der wendet sich an den Master via E-Mail, ICQ oder auch live und in Farbe. Die Liste mit vorrätigen Größen und lustig bunten Bildern wird dann sofort übermittelt.
* das ist ausländisch für "Unterwäsche"
Falls sich jemand fragt, von welcher Firma die so genannte Lingerie denn nun stammt, dem sei gesagt, der Name darf an dieser Stelle nicht genannt werden. Der geneigte Leser darf jedoch versichert sein, dass sämtliche Wäsche das Marineprüfsiegel trägt und von der Stiftung Master Test durchweg für "Sehr gut" befunden wurde.

7. Mai 2009

Hexenfeuer - ein Nachspiel in Crescendo

Wie es der geneigte Leser sicher schon vernommen hat, widerfuhr dem Master während des nächtlichen Umherstreifens durch Königswalde ein kleines Missgeschicke infolge dessen sein Knöchel auf Tennisballgröße anschwoll. Nachdem selbige Anschwellung aber innerhalb weniger Tage zurück ging und auch die Schmerzen nachließen dachte sich unser alter Seebär nichts weiter dabei und erkletterte am Wochenende den ein oder anderen Weinberg. Gestern Nacht nun musste er mit plötzlichem entsetzen feststellen, dass sein linker Fuß fast zur hälfte mit komischen blauen Blutergüssen überzogen war.
Hm.
Komisch.
Vielleicht sollte man doch mal den Schiffsarzt konsultieren. Nun ja, leichter gesagt als getan. Heute Morgen als sich unser Offizier zu seinem Stammquaksalber begeben wollte musste festgestellt werden, dass dieser nur zur Nachmittagsstunde behandelt. Supi doll, dabei wollte man eigentlich heute auch nochmal in die Uni...so seltsam das auch klingen mag. Also hieß es 14 Uhr nochmal antanzen um die Überweisung zu holen damit man 15.30 Uhr* beim Chirurgen einlaufen konnte. Nach Insgesamt nur 60 Minuten Wartezeit** und 10 Minuten Behandlungszeit kann unser Segelmeister nun Stolz einen eklig klebrigen und weiße Flecke auf dem Boden hinterlassenden Zinkleim Verband präsentieren, welcher sich anmutig um dessen verstauchten linken Knöchel windet. Die Blutergüsse, so wurde dem Segelmeister mitgeteilt, stammen übrigens von Rissen im Gewebe die er sich beim Verstauchen zugezogen hat...also innere Blutungen, quasi...im Fuß! Woooooooord!***
* Der Termin wurde vom Master in weiser Vorraussicht schon am Vormittag gemacht
** Trotz Termin! Arschloch!
*** Zitat Schwester Andü.
Nächsten Donnerstag geht das Spiel dann aufs neue Los wenn es heißt: Ab mit demKopf!!! ..äh... Verband...natürlich. Bis dahin heißt es beim Duschen das Bein aus der Wanne halten...
Aber fürchtet nicht geliebte Schwestern! Der Master wird euch am Dies Academicus trotzdem mit seiner Anwesenheit beehren. Wie ihm die überaus nette Schwester Kristin**** hinter vorgehaltener Hand mitteilte, könne man das gute Stück...also den Verband, nicht den Fuß, auch schon selbst am Mittwoch entfernen um das kühle oder auch heiße Nass der Toskana Therme zu genießen.
**** Das kann kein Zufall sei!
Na dann... Sport Frei!

6. Mai 2009

Kinobesuch mit Leckerfleisch

Ja, ja der Jack Human...
als Vielfraß immer wieder doll,
obwohl der Master auch seinen säbelzahnigen Bruder recht knuffig findet.

4. Mai 2009

Urlaub auf dem Bauernhof

...oder "Burn Bitch, Buuurn!!!"

Ja der geneigte Leser hat richtig geraten, unser allseits beliebter Segelmeister will nun hier und heute über das Hexenfeuer in der Weltmetropole Königswalde berichten.

Am Donnerstag den 30.04.2009 traf man sich also in fast vollständiger Wurstrunde (minus Schwester Marükü) um 15:30 am Hauptbahnhof Dresden und platzierte sich strategisch günstig auf 2 Vierer-Plätzen in der Bahn nach Zwickau. Mitreisende die das Bedürfnis hatten sich zwischen die Schwestern zu begeben wurden ganz schnell eines besseren belehrt und man konnte ohne Störungen lautstark kommunizieren. In Zwickau hieß es nochmal fix umsteigen und schon befand man sich im schönen Werdau Nord. Hier wurde der kurze und überhaupt nicht bergige* Weg bis zu Schwester Danüs Behausung zurückgelegt wo man von deren Eltern eempfagen wurden.
* Auch wenn einige Schwestern das ganz anders gesehen haben... verweichlichte Stadtkinder!

Nach der begutachtung von Mistress Trixy** ging es kurze Zeit später erst noch Richtung Lidl um Alkohol und natürlich Würstchen zu kaufen und um ein bisschen Sightseeing in Werdau zu machen.

**Der Hase.
Später wurde die Schwesternschaft dann nach Königswalde kutschiert, wo man auch auf Caro, unsere allerliebste neu iniziierte Schwester, traf. Bei Op*** Wappler wurde sich dann im ersten Stock häuslich eingerichtet und die Betten gebaut bevor man sich aufmachte zum Ort des Happenings. Der Königswalder Sportplatz zeichnete sich aus durch ein Haus mit Toiletten drin, einer Bierbude, einer Wurstbude, matschigem Boden und einer Feuerwand. Das war schön.
*** Sprich: Oop

Nachdem man danna uch nur eine halbe Stunde nach der Wurst für 1,50 Euro angestanden hatte, die Zeit verbrachte man mit der Vernichtung einer Flasche Asti, suchte man sich einen schnuckeligen Platz vor der Feuerwand um sich gemütlich durchbraten zu lassen. Zu späterer Stunde beschlossen Schwester Julü, Andü und der Master die örtlichen sanitären Einrichtungen aufzusuchen.

Da die Wiese, wie bereits erwähnt ein wenig feuscht bis morastig war beschloss man Schwester Andüs Rat "Außen lang gehen, da is es nicht so matschig!" zu befolgen. Was unserem Seebären in der Finsternis allerdings entging war der kleine bachartige Graben am Rande des Sportplatzes in welchen er sich promp hineinlegte. Das alles wäre ja nicht so tragisch gewesen, wäre der Graben nicht voll mit Matsch gewesen und hätte der Master sich beim hineinfallen nicht auch nich den Knöchel umgeknickt. Egal. Trotz seines leicht trunkenen Zustands gelang es ihm schon beim zweiten Anlauf wieder aus dem Graben hinaus zu kommen. Gemeinsam mit den beiden anderen Schwestern humpelte man nun also Richtugn WC... denn das war bitter nötig.
Die neue Schwester: Caro
Mit erleichterter Blase wurde zunächst versucht der Schlamm vom Master zu entfernen welcher an seinem linken Bein bis zum Oberschenkel reichte. Supi. Am reichten Bein ging das ganze glücklicherweise nur bis zum Knöchel. Als dann die linke Socke entfernt wurde wurde man des Ausmaßes der Verletzung unseres Offiziers bewusst. Beim Sturz hatte sich ein Tennisball in den Knöcheldes Master gebohrt und dieser Steckte, so schien es, jetzt unter der Haut fest. Um ihn da hinaus zu bekommen beschloss man den Fuß des Masters in ein mit kalten Wasser gefülltes Waschbecken zu halten um so denn Ball aufzuweichen. Richtig funktioniert hat es leider nicht, aber wenigstens war der Fuß jetzt schön taub. 15 Minuten und die Ratschläge ettlicher betrunkener Intensiv-Stations Krankenschwestern später machte man sich gestützt von den zwei anderen Würsten wieder auf in Richtung Feuer. Das es bald anfing zu regnen blieb man allerdings nicht mehr lange und machte sich wieder auf den Heimweg zum Wappler Hof. Hier wurde des Masters Knöchel mit Salbe und kalten Tüchern versorgt bevor man sich auf die Isomatte zur Ruhe bettete.
Am nächsten Morgen, so gegen 7:15 Uhr****, waren Schwester Danü und unser alter Seebär bereits wieder putzmunter und es wurde zum Frühstück gerüstet. Es gab lecker selbst gemachte Leber-, Mett- und Bratwurst, ganz so wie es sich für die Schwesternschaft geziemt. Dazu gab es noch frische Eier aus dem Wappler Stall, selbstgemachte Erdbeermarmelade und Hackepeer und allerlei andere Leckereien, welche Op Wappler und Anita***** bereitgestellt hatten.

**** Zum Leidwesen der anderen Schwestern.
***** Sprich: Annitta

Im Anschluss an das zünftige Bauernfrühstück machte man sich auf um die geschätzten 80.000 Ziegen des Nachbarn zu begutachten. Man freute sich über große Hunde, kleine Zicklein und allerlei leckeren Käse.

Gegen 11 beförderte Schwester Carü die 4 heimreisenden Würste netterweise noch bis zum Zwickauer Bahnhof und man stieg in den Zug Richtung Heimat. Bevor man dort jedoch frohen Mutes ankommen konnte stiegen in Chemnitz , wo Schwester Julü bereits ausgestiegen war, mindestens 80.000 Nazis in den Zug. Aber da sich der Ruf der Schwesternschaft weit herumgesprochen hat wagte es niemand auch nur in deren Richtung zu blicken! In Freiberg war man die braun-schwarze Kolonne dann auch los und konnte sich in aller Ruhe seelisch und moralisch auf das Mittagessen bei Burger King einstellen.

Ja das war ein dolles Hexenfeuer und noch dollerer Kurzurlaub. Und da Op Wappler die Schwestern für überaus anständig hält darf man auch jederzeit gern wieder vorbeikommen. Na dann!

Freitag Abend schlenderte dann unser Master noch mit seiner Mätresse und Sister Andü durch die Neustadt und man gönnte sich einen oder zwei Milchshakes in der Tikibar, sowie ein paar leckere Cocktails und einen Oliventeller im supi sureallistischen Stilbruch auf der Böhmischen Straße. Hier gibt es zwar keine Happy Hour aber dafür jede Menge tolles Zeuch zu entdecken.

Den Samstag widmete man ausgiebig der Garten arbeit und lecker Steak mit Kräuterbutte rund Nudelsalat sowie der langen Nacht bei Ikea. Hier heimste man lecker umsonstenes Softeis sowie drei Eis-Am-Stiel-Förmchen ab. Eigentlich wollte man sich dann zu Bett begeben. Aber da die Sauf-Hunde-Tante die schräg unter des Masters Mätresse wohnt beschloss mit ihren Saufkumpels die Scheibe von Klaus Untermieter einzuschlagen stellte man sich auf eine lange nacht mit Kripo Live ein. Ja das war schon mal lustig und interessant. Und wenn es Leute gibt, die sich über des Masters Blitzlicht auchregen, denen kann nur gesagt werden: sie hatten noch nie das Vergnügen von einer polizeilichen Kamera geblitzdingst worden zu sein!
Am Sonntag endete die Nacht wieder recht früh denn es stand die GDMA auf dem Plan. Die große Dresdner Motorrad Ausfahrt. Treffpunkt war der Elbepark und hier versammelten sich tausende von Bikern und solche die es noch werden möchten zum sehen und gesehen werden. Ja da waren schon ein paar drollige Typen auf tollen Maschinen dabei. Fazit: Krach,Peng, Stink! Aber geil war es trotzdem.