28. März 2009

Anwandern 2009

Heute war es also soweit, der Master nebst Schwester Andü begaben sich an einem verregneten Samstag Nachmittag auf die streng geheime Mission Rauenstein.


Mit dem Zug ging es bis Kurort Wehlen und dann immer dem gelben Strich folgen. Klingt einfach, war es auch! Was aber nicht heißt, dass sich unser Offizier nicht doch stundenlang darüber auslassen kann. Besonders bemerkenswert gleich zu Beginn der Wanderung war der überaus intensive und liebreizende Geruch von Tier. Um was für ein Tier genau es sich handelt kann der Master nicht genau bestimmen. Es war sicher ein Säugetier denn einen Fisch hätte unser Seebär sofort erkannt. Nunja, der Geruch der über dem Stück Wald hing erinnerte unsere eifrigen Wandersleut jedoch sehr an den Zoo. So in Richtung Wildschweingehege, oder so. Ja... die Erde war auch recht durchpflügt. Allerdings könnte es auch einfach eine falsche Fährte sein, denn kaum 50 Meter weiter wurde der liebreizende Waldweg regelrecht zerstückelt von Bulldozern. Es könnten natürlich auch Panzer gewesen sein. Heutzutage weiß man ja nie...


Nun ja, als man jedoch die ersten Felsen gewahrte hörte es dann auch auf mit Panzerspuren und man konnte sich ganz in Ruhe und gestört durch keine Menschenseele der Natur widmen. Hach es hat eben doch seine Vorteile, wenn man erst dann mit wandern anfängt, wenn der Otto-Normal-Wanderer schon nach Hause geht.

Schwester Andü zeigte sich auch sehr entzückt vom Weg über den Rauenstein. Auch wenn die gefährlich dünn aussehenden Brückengitterchen, bei welchen man einen wundervollen, ungehinderten Blick in den Abgrund erlangt, unseren Seebären samt Begleitung doch ein wenig ängstigten.

Sei es drum, der obligatorische Blick in eine potenzielle Bofe durfte natürlich auch nicht fehlen. Das animierte unsere zwei Wurstschwestern zu der überaus genialen Idee doch mal zu sechst in den Wald zu gehen und da zu schlafen. Das wäre lustig! Echt jetzt!



*hüstel* ... man kann natürlich noch warten bis das Wetter besser ist..., aber die Idee ist trotzdem nicht schlecht!