Ja ganz recht es ist wieder Sommer. Das heißt Sonne, Strand und Baggersee...und jede Menge leckere röststoffhaltige Dinge!
Am 24.04. fanden sich also die weithin bekannten Wurst Sisters (exklusive Schwester Danü, welche sich in überaus wichtiger Mission in der Weltmetropole Werdau aufhielt) hinter der Fritz-Löffler-Straße 12 zum gepflegten Angrillen dieser Saison ein. Kurz nach 19 Uhr erschien unser Master auf der Bildfläche um sich in aller seelenruhe mental auf das Fleisch vorzubereiten. Doch was mussten seine maritimen Augen erblicken? Die Grillwiese... bevölkert von mindestens 80.000 Erasmus-Studenten! Pfui! Nur gut, dass die Schwesternschaft so überaus vorrausschauend plant und ihren eigenen Grill hatte. Die fest installierten waren nämlich schon in Beschlag genommen. Aber was solls, man machte es sich auf ein paar Decken gemütlich um auf den Rest der Süstas mit dem Anschmeißen des Grills zu warten. Selbiges übernahm Bruder Kai der überaus verantwortungsbewusst mit dem Safety Grill Anzünder umzugehen verstand. Ja was so eine Wasserratte wie der Segelmeister ist, der mag keine Stichflammen.
Als Grillgut dienten herzhafte Schwenker* und natürlich, wie könnte es anders sein, Würste. Außerdem gab es von Schwester Andü** einen supi Kartoffelsalat mit lecker Schinkenspeck und von Schwester Julü einen lecker frisch und knackigen Nudelsalat. Das Highlight des Abends war natürlich ohne Frage die 3-Euro-Familientüte-Von-Marchè.
Nach vertilgtem Mal begaben sich Julü mit Bruder Kai, Sister Krüstün und dem Master Richtung Uni um mit der allseits geliebten 61 Richtung Heimat zu schippern. Dumm nur, dass man selbige um ca. 30 Sekunden verpasste und dann 30 Minuten auf die nächste Warten musste. Das war unseren lustigen Wandersleuten zu doof also lief man die unerhebliche Strecke bis zur C.-D.-Friedrich-Straße. Auf dem Weg dahin entpuppte sich Krüstün als überaus talentierte Stadtführerin. Zu guter letzt schafften es dann doch alle noch wohlbehalten bis in ihre Schwingkoje.
*Hol mich mit! Freunde der saarländischen Sprachkultur.
**ANDREA-DIANA - klatsch klatsch, klatsch klatsch klatsch, klatsch!
Am 25.04. hieß es dann wieder zeitig aufstehn. Der Master fuhr mit seiner Frau Mutter in ihren Garten um ein wenig im Grünen zu sitzen und mit dem Hammer über die Wiese zu robben um Gehwegplatten unter der Rasendecke ausfindig zu machen. Zum Mittag wurde dann wieder lecker gegrillt und man machte sich bald wieder auf den Heimweg. Der Segelmeister hatte noch eine Verabredung zu nicht all so später Stunde. Wozu? Zum Grillen natürlich! Die liebe Betti hatte ihn am Freitag dazu eingeladen. Nach der überaus genauen Wegbeschreibung fand er sich auch Punkt 18.30 im Hinterhof der Nürnbergerstraße 28G wieder. Hier wartete noch eine kleine Überraschung. Frei nach dem Motto "Man sieht sich immer zweimal." war der Gastgeber besagter Grillfeier ein längst verschollen geglaubter ehemaliger Klassenkamerad. Ja die Welt ist klein. Nun ja, auch hier wurden dann bei Zeiten die Grillgeräte angeworfen. Allerdings vermisste unser Master schrecklich den supi-dupi Safety Grill Anzünder. Brennspiritus ist Böse. Uns manche Männer haben einfach nix zu tun...naja. Jedenfalls widmete man sich mit Betti dem Grillgeflügel und dem Fladenbrot mit voll leckerer Thunfisch-Paste made by Betti. Mhhmmm lecka!
Am Sonntag hieß es dann noch all der Fresserei nochmal ranklotzen. Wieder im GArten ging es weiter mit der Jagd nach der goldenen Gehwegplatte..oder so. Und unser Master arbeitete sich höchst selbst die Hände blutig als er es als seine Bestimmung erkannte die geschätzten 80.000 Quadratmeter*** Agro-Wiese zu sicheln. Die Bratzen-Wiese mit ihrem lächerlichen 1,50m hohen, strohartigem Gras hatte allerdings der gezielten "Aktion Kahlschlag" nichts entgegen zu setzen. Zwar wehrte sie sich mit fiesen Splittern die sich in des Masters Handflächen verhakten, aber einen echten Seebären kann so ein Stück Grünzeug nicht klein kriegen. Mit mehrmals frisch geschärfter Sichel widmete sich der Master dieser Beleidigung seiner selbst udn nach ettlichen schweißtreibenden Stunden der Arbeit war es vollbracht: Die Endlösung! ...hüstel... Aber so konnte unser Segelmeister an diesem Abend in sein Bett fallen mit dem guten Gefühl, all das Fleisch wieder abtrainiert zu haben. Es geht doch nichts über einen shipshape Körper im Matrosenanzug.
*** Vielleicht waren es auch nur 100 Quadratmeter, der Master kann das immer so schlecht einschätzen.