27. Oktober 2008

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins...

... na gut, vielleicht war es auch morgens halb sieben. Wer kann das jetzt noch genau sagen?^^ Aber dazu später mehr.

Am Freitag, den 24.10.2008, um 6.00 Uhr morgens machte sich unser getreuer Segelmeister also auf die unglaublich maritime Hansestadt Hamburg, die neue Heimat des unglaublich maritimen Köptns, zu besuchen. Am Bahnhof Altona (Die Betonung liegt hierbei auf der ersten Silbe.) traf man sich pünktlich zur Mittagszeit und verspeiste gar wohl mundende Bagels mit Rührei, Schnittlauch, Frischkäse und Schinken und einen endgeilen extrem schokoladigen Brownie um sich anschließend ordentlich gestärkt zum Arbeitsplatz des Köptns zu begeben. Nach dem unser Master pflichtschuldigst die gar wundersame Arbeit seines Kapitäns bewundert hatte begab er sich in das Norddeutsche Museum Altona um sein Herz an allerlei hölzernen Dingen zu erfreuen. Die originalen Bauernstuben und der Raum mit den Gallionsfiguren gefielen unserem Seebären am besten. Aber auch die piratige Kinderabteilung bot sehr viel Unterhaltungsmöglichkeiten. Hierbei sei nur das Stichwort "Schattentheater" erwähnt.

Gegen 15.30Uhr wurde dann des Köptns Unterkunft angesteuert und man machte sich noch einmal hübsch für einen kleinen Bummel durchs Schanzen Viertel und das bevorstehende Kapitäns Dinner mit des Köptns Cousine bei deren Stamm-Pakistaner. Es gab äußerst köstlichen Rosen-und-Gedöns-Lassi und ..öhm... so Lamm-Kram. Pakistanisch halt... aber sehr geil und gar nicht mal so teuer! Gegen 22 Uhr begaben sich Köptn und Master noch einmal zum Hauptquartier um in ihre Parade-Uniformen zu schlüpfen und man machte sich auf zur Reeperbahn.

Da an diesem Abend auch St. Pauli gespielt hatte war es ein klein wenig voller als üblich, aber einen echten Seebären kann nichts erschüttern. Getreu diesem Motto stattete man auch der überaus liebreizenden Boutique Bizarre einen Besuch ab. Ja schon sehr interessant was man sich alles für unnützen Scheiß für teuer Geld kaufen kann. Aber zugegebenermaßen waren auch einige recht interessante Stücke im Sortiment^^. Lustigerweise trafen Master und Köptn rein zufällig hier auch auf einen Teil ihrer Begleitung für den heutigen Abend: Freya (oder Freja?). So konnt man sich dann auch gleich zusammen auf den Weg zur Großen Freiheit 36 und dem Kaiser Keller machen. Hier war so genannte Schwarze Nacht. Für einen Obolus von 5 € erlangte man Einlass und Anrecht auf Met für läppische 1,50 € pro Glas. Die Jäckchen und Mäntelchen an der Garderobe abgegeben machte man sich auf den Rest der Festagsgesellschaft aufzustöbern. Naturgemäß wurde man an der Bar fündig und auch Karsten ( oder Carsten?) konnte sich der maritimen Runde hinzugesellen. Wesentlich später stießen auch noch Verena und ihre brasilianische Begeleitung Fernanda zum Grüppchen hinzu und zusammen verbrachte man allerhand vergnügliche Stunde auf der Tanzfläche, mit Met/Bier in der Hand und bei akutem Sauerstoffmangel in der Raucher Lounge (egal, Vanille und Nelken Zigaretten gleichen Sauerstoffmangel des Masters Meinung nach vollständig aus). Als einziger männlicher... ääääh ... als Gentleman sah sich Karsten (oder Carsten) auch veranlasst der holden Weiblich- und Maritimlichkeit allerhand wohlschmeckende und berauschende Gebräue zu spendieren.^^

Nun ja, gegen 7 Uhr morgens befanden sich dann Köptn und Master wieder an Bord "HMS Frau Bachmann" und es muss festgehalten werden, dass noch niemals zuvor eine Isomatte so flauschig weich und einladend ausgesehen hat wie an diesem Abend..äh Morgen.

5 bis 6 Stunden später geruhten unsere Seebären dann sich zum Frühstück aufzuraffen und sich ins samstägliche Einkaufsgetümmel zu stürzen. Neben allerlei Polizeiaufgebot, welches einzig und allein dem Schutz und der Ehrerbietung unserer Offiziere diente, konnten auch allerlei liebreizende textile Dinge begutachtet werden. Leider erwies sich des Masters hünenhafte Gestalt als zu stattlich für einige von ihnen, aber dennoch konnten eine schicke Hose und ein überaus knuffiges Shirt erstanden werden.

Zur Stärkung gab es am Abend noch einen tollen Moccha Frappe bei Starbucks bevor man sich wieder auf den Heimweg machte. Auch diesmal wurde sich wieder geziemend herausgeputzt denn der Headbanger's Ballroom hatte zur Mittelalter-Party gerufen. Und für all diejenigen die in Gewandung erschienen war der Eintriit frei. Juchee! Aber bevor es soweit war traf man sich zum maritimen Nudeln-mit-Tomatensoße-Essen bei Verena in der Nobel WG. Ja der Master war schwer beeindruckt, dass der Fahrstuhl gleichzeitig die Wohnungstür ist. Wie im Fernsehn!!! WOAAAAHHH. Öhm, ja. und das Appartment war auch sehr schön gegenüber des Relax-Clubs oder so gelegen. Ein sehr stimmungsvoll rot beleuchtetes Bordell. Mit Limousinen-Service!

Nach der Speisung hatten Verena und Fernanda noch leichte Entscheidungsschwierigkeiten bei der Wahl der Abendgarderobe aber nach nur 1 1/2 Stunden konnta man sich auch schon auf den Weg machen. ^^ Eine kleine Bahn-Fahrt und nach ein wenig umhergeirre im nächtlichen Hamburg gelangte man auch endlich ans Ziel des Abends: Headbanger's Ballroom. Drolliges, kleines Ding mit lustigem Publikum... nur leider wirklich sehr klein. Mit Tanzfläche war nicht viel, aber was solls, dafür gabs Strongbow und wenn man zum Rauchen raus gegangen ist hatte man ja Platz.^^ Naja, gegen halb 3 machten sich Master, Köptn und Freya (oder Freja) wieder auf die Puschen und schlenderten noch ein Wenig an der Elbe, dem Hafen und dem leider noch geschlossenem Fischmarkt entlang.

Sonntag Mittag hieß es wieder "Aufsteeeeehn!" um sich ein wenig Kultur und Sight Seeing zu Gemüte zu führen. Leider ließ unsere Offiziere an diesem Tag das Wetter im Stich und so wurde aus dem Rundgang durch die Speicherstadt und dem Besuch der Rickmer Rickmers leider nichts. Stattdessen machte man eine kleine und trockene Rundfahrt durch den Hafen und bewunderte Ozeanriesen. Im Anschluss ging es noch in die Deichtorhallen zu einer Fotoausstellung mit dem Thema "Weibliche Schönheitsideale im 21. Jahrhundert". War sehr faszinierend. Abschließend gönnte man sich wieder bei Starbucks was leckeres und machte sich dann auf den Heimweg um sich als gemütlichen Abschluss des Wochenendes bei lecker Alsterwasser "Sterben für Anfänger" anzusehn.

Heute Morgen begab sich unser Master dann zum Bahnhof und wurde standesgemäß vom Köptn verabschiedet. Und jetzt, jetzt sitzt er wieder daheim...oder vielmehr liegt in seinem warmem, kuscheligem Bettchen und schreibt diese Zeilen. Er vermisst seinen geliebten Köptn jetzt schon... aber es wird sicher nicht das letzte mal gewesen sein, dass der Master Hamburg mit seiner Anwesenheit heimgeuscht hat!

----- ein bis zwei weitere ungemein aussagekräftige Fotos folgen später -----

17. Oktober 2008

Wurst - Die Zweite

Am vergangen Mittwoch war es endlich nach langer Zeit, oder eigentlich zum ersten mal seit Schwestern gedenken, so weit: The one and only, true and first complete Sisterhood of Wurst Meeting eva!

Ganz spontan fanden sich so unser Segelmeister, der Steuermann, sowie Schwestern Andü, Danü, Julü und Marükü in der allen wohlbekannten, fachmännisch und hochgradig künstlerisch gestalteten Küche der Fritz-Löffler-Straße XXc ein. Geladen wurde zu feinster Wurst-Pizza mit Käserand sowie einigen wohlschmeckenden Destilaten. Aber natürlich wurde nicht nur geschmaust, sondern auch lautstark kommuniziert, pantomiert* und..äh... gezeichnet. Und das alles nur um eine kleine, lächerlich bunt lackierte Holzfigur auf einem Papp-Brettchen entlang eines darmförmigen Weges vorwärts zu rücken. Menschen sind schon eine drollige Spezies. Zu des Masters Bedauern muss festgehalten werden, dass es diesmal jedoch keine violette Knetmasse zum unanständige-Dinge-formen gab. Egal, war trotzdem geil! ^^


*Der geneigte Linguist wird an dieser Stelle mit Freuden ein Oxymoron** erkennen.

**Das hat weder etwas mit Sauerstoff, noch mit Idioten zu tun.


14. Oktober 2008

Semester-Eröffnung oder Ich bin die Currywurst-mit-Pommes

Der Master, wie es sich für einen Offizier seines Standes gebührt, ist selbstverfreilich nicht nur ein treuer Anhänger der Marine seiner Majestät King George, sondern auch Mitglied in einigen obligatorischen Geheimbünden.


Einer von jenen ist die "Sisterhood of Wurst"*. Selbige Schwesternschaft versammelte sich** vergangenen Samstag zum niveauvollen und äußerst gesittetem Beisammensein in den trauten vier Wänden des Pura Vida in der Neustadt. Im Vorfeld genossen unser Segelmeister und Schwester Danü ein wenig gepflegte, deutsche Filmkunst in Form von Krabat. Eigentlich sollten hierbei mehr als nur zwei Schwestern zugegen sein, aber aufgrund körperlicher Gebrechlichkeiten und anderen Unabkömmlichkeiten sah man sich gezwungen allein Spaß zu haben.


*Bestehend aus den Schwestern Dagü, Danü, Andü, Julü, Marükü und Krüstün.
**Leider wiedermal nur unvollständig, aber früher oder später kann niemand
mehr entkommen!

Da sich das audio-visuelle Entertainment doch ein wenig länger hinzog als erwartet und auch das Zusammenfinden der Schwesternschaft nich ganz reibungslos verlief, sah man sich, im Stammlokal angekommen, dazu gezwungen eine Massenbestellung an Cocktails*** aufzugeben, um die verbleibende halbe Stunde Happy Hour auch ausgiebig nutzen zu können.

***Eine Wortschöpfung derer der Master nie müde wird schmunzelnden Respekt zu zollen. Man denke "Schwanzschwanz" und frage sich "Warum???".

Und wie es genutz wurde ... hust, hust... nun ja der Abend wurde jedenfalls immer lustiger je leerer die Gläser wurden. Da konnten auch laut grölende Erasmus-Studenten nichts mehr vermiesen. Es ist ja nicht so, dass unser Master etwas gegen Erasmus-Studenten hätte, er war ja selbst mal einer. Nur hat er, dank seiner herrvoragenden nautischen Ausbildung sich in der Öffentlichkeit nie so unsittlich verhalten. Nun ja es kann eben nicht jeder so shipshape sein wie unser geliebter Segelmeister.

Zur Freude aller verfiel Schwester Danü als klare Gegenbewegung zu primitiven Sauf-Parolen in einen kreativen Schockzustand und erschuf mit einer unglaublichen Präzision und Liebe fürs Detail eine Giraffe-aus-Olivenspießchen-und halbgefrorenen-Brotresten. Herzallerliebst!

Bevor man sich an diesem Abend auf den Heimweg machte wurde noch einmal zünftig eingekehrt und man teilte sich schwesterlich eine lecker Currywurst-die-Weiße-mit-Soße-rot-mild-Mayo-zu-den-Pommes-aber-in-nem-extra-Schälchen-mit-3-Pickern-bitte.****

**** Wer sich an dieser Stelle an Helge Schneider erinnert fühlt, der ist gut.

5. Oktober 2008

Damals wars...

oder "Die dreizehneinhalb Gesichter der Dagmar Wetzig".

Zugegebenermaßen sind es nur 10 Gesichter, aber das soll uns an dieser Stelle nicht stören. Durch Bettis neue, liebreizende Umfrage fühlte sich der Master dazu inspiriert ebenfalls ein solches Unterfangen zu starten.



Sooo, nun ist das Voting offiziel abgeschlossen und auch mein persönlicher Favorit hat das Rennen gemacht:

Nr. 5


Nachmachen kann man das ganze auf http://www.yearbookyourself.com/

4. Oktober 2008

Besuch beim Zaubererbruder

Gestern, am 03.10.2008, war es endlich soweit: das ASP Unplugged Konzert. Gegen 19.15Uhr fanden sich Master und Erster vor der Lukaskirche in Dresden ein um sich mit hunderten anderen feierlich schwarz gewandeten Individuen dicht in die Warteschlange am Einlass zu drängen um so doch ein wenig Körperwärme zu teilen. *brrr* *bibber* Aber nach nur 20-30 Minuten war man ja auch SCHON drin. Nach einem kurzen Seitenblick auf den Merch-Stand machten sich unsere Offiziere daran ihrem Stand angemessene Plätze zu sichern. Dabei verliefen sie sich auch nur einmal und endeten vor der Schlange zu den Damenklos. Und nein, sie waren nicht die einzigen denen das passiert ist!!!! Nunja, beim zweiten Anlauf hate man es dann endlich hinauf auf die Empore geschafft und begann nun vorhandene Sitzplätze auf ihre Sichtmöglichkeiten zur Bühne hin zu Überprüfen. Schließlich und endlich landeten unsere Seebären direkt unterhalb der Orgel in einer kleinen kuscheligen Alkove die mit Stufen versehen war. Unser Master wunderte sich, warum denn auf der letzten und höchsten Stufe (von welcher man also die beste Sicht haben würde) keine Stühle standen. So wurde dann kurzerhand eigenmächtig die Sitzordnung marinetechnisch optimiert und Master und Erster fanden sich an der Spitze des Geschehens wieder. Andere ebenfalls intelligente Leute erkannten sofort die Brillianz dieses Unterfangens und schlossen sich unseren Offizieren an in dem sie ihre Stühle ebenfalls ganz nach oben trugen.
Kurz nach 20 Uhr wurde dann sämtliches Licht gelöscht während Asp und Konsorten sich auf die Bühne begaben. Hier lieferten sie ein 1-A akkustik Konzert der feinsten Sorte. Ja der Mann hat echt ne Gänsehaut-Stimme (und er trug nen Dreispitz) die eigentlich nur live so richtig zur Geltung kommt. Für unseren Ersten Offizier handelte es sich ja um sein erstes reines Asp-Konzert und auch er war hin und weg. Auch der Segelmeister war sehr begeistert den Krabat-Liederzyklus und andere Songs einmal in der akkustik Version zu hören. Am besten gefiel ihm dabei "Der Meister" welches auf CD zwar ganz nett ist aber live erst seine wahre Klangkraft entfaltet.
Das Publikum, welches am Anfang noch recht zaghaft seine Begeisterung kund tat, denn man war ja schließlich in einer Kirche und fein angezogen und es war ja ein richtiges, echtes, ernsthaftes Konzert, war später kaum mehr zu halten. Es wurde fleißig mitgesungen und geklatscht und der Master fühlte sich des öfteren an Gospel-Gottesdienste erinnert^^.
Als dann am Ende noch extrem tolle Versionen von "Fülle mich mit dir" und "Ich will brennen" gespielt wurden hielt es Niemanden mehr auf dem Sitzfleisch.
Zum Abschluss dieses überaus gelungenen Abends beschlossen unsere zwei Offiziere noch dem Merch-Stand einen kleinen Besuch abzustatten, da es dort schnuckelige Dinge zu kaufen gab die nicht im Shop zu finden sind. Hier erwarb der Master ein dolles Shirt auf dem steht "Denn ich bin der Meister" und der Erste erstand ein überaus liebreizendes Plakat zu "Me"*, welches er auch sogleich von Asp höchst selbst signieren lies, der netterweise im Eingangs-/Ausgangsbereich stand und sich nett mit den Fans unterhielt und allen möglichen Scheiß signierte^^
* damit war das Geld auch schon alle denn keiner der beiden Offiziere hatte daran gedacht vorher Geld abzuheben und der Master hätte schwören könne er hätte noch 15 Euro einstecken gehabt, allerdings fiel ihm später ein, dass er selbige für Haarpflegeprodukte ausgegeben hatte...MIST
Ja es war ein echt gelungener Abend und ASP waren mal wieder extrem geil. Gegen 1 Uhr morgens fiel dann der Segelmeister in sein flauschiges Bettchen und hörte in seinem Geiste noch die sirenengleichen Klänge des Abends wiederhallen...
Denn ich bin der Meister und du bist nichts, nichts als mein Kneeeeeeeeecht...