Ja der geneigte Leser hat richtig geraten, unser allseits beliebter Segelmeister will nun hier und heute über das Hexenfeuer in der Weltmetropole Königswalde berichten.

Am Donnerstag den 30.04.2009 traf man sich also in fast vollständiger Wurstrunde (minus Schwester Marükü) um 15:30 am Hauptbahnhof Dresden und platzierte sich strategisch günstig auf 2 Vierer-Plätzen in der Bahn nach Zwickau. Mitreisende die das Bedürfnis hatten sich zwischen die Schwestern zu begeben wurden ganz schnell eines besseren belehrt und man konnte ohne Störungen lautstark kommunizieren. In Zwickau hieß es nochmal fix umsteigen und schon befand man sich im schönen Werdau Nord. Hier wurde der kurze und überhaupt nicht bergige* Weg bis zu Schwester Danüs Behausung zurückgelegt wo man von deren Eltern eempfagen wurden.
* Auch wenn einige Schwestern das ganz anders gesehen haben... verweichlichte Stadtkinder!
Nach der begutachtung von Mistress Trixy** ging es kurze Zeit später erst noch Richtung Lidl um Alkohol und natürlich Würstchen zu kaufen und um ein bisschen Sightseeing in Werdau zu machen.
**Der Hase.

Später wurde die Schwesternschaft dann nach Königswalde kutschiert, wo man auch auf Caro, unsere allerliebste neu iniziierte Schwester, traf. Bei Op*** Wappler wurde sich dann im ersten Stock häuslich eingerichtet und die Betten gebaut bevor man sich aufmachte zum Ort des Happenings. Der Königswalder Sportplatz zeichnete sich aus durch ein Haus mit Toiletten drin, einer Bierbude, einer Wurstbude, matschigem Boden und einer Feuerwand. Das war schön.
*** Sprich: Oop
Nachdem man danna uch nur eine halbe Stunde nach der Wurst für 1,50 Euro angestanden hatte, die Zeit verbrachte man mit der Vernichtung einer Flasche Asti, suchte man sich einen schnuckeligen Platz vor der Feuerwand um sich gemütlich durchbraten zu lassen. Zu späterer Stunde beschlossen Schwester Julü, Andü und der Master die örtlichen sanitären Einrichtungen aufzusuchen.

Da die Wiese, wie bereits erwähnt ein wenig feuscht bis morastig war beschloss man Schwester Andüs Rat "Außen lang gehen, da is es nicht so matschig!" zu befolgen. Was unserem Seebären in der Finsternis allerdings entging war der kleine bachartige Graben am Rande des Sportplatzes in welchen er sich promp hineinlegte. Das alles wäre ja nicht so tragisch gewesen, wäre der Graben nicht voll mit Matsch gewesen und hätte der Master sich beim hineinfallen nicht auch nich den Knöchel umgeknickt. Egal. Trotz seines leicht trunkenen Zustands gelang es ihm schon beim zweiten Anlauf wieder aus dem Graben hinaus zu kommen. Gemeinsam mit den beiden anderen Schwestern humpelte man nun also Richtugn WC... denn das war bitter nötig.
Die neue Schwester: Caro
Mit erleichterter Blase wurde zunächst versucht der Schlamm vom Master zu entfernen welcher an seinem linken Bein bis zum Oberschenkel reichte. Supi. Am reichten Bein ging das ganze glücklicherweise nur bis zum Knöchel. Als dann die linke Socke entfernt wurde wurde man des Ausmaßes der Verletzung unseres Offiziers bewusst. Beim Sturz hatte sich ein Tennisball in den Knöcheldes Master gebohrt und dieser Steckte, so schien es, jetzt unter der Haut fest. Um ihn da hinaus zu bekommen beschloss man den Fuß des Masters in ein mit kalten Wasser gefülltes Waschbecken zu halten um so denn Ball aufzuweichen. Richtig funktioniert hat es leider nicht, aber wenigstens war der Fuß jetzt schön taub. 15 Minuten und die Ratschläge ettlicher betrunkener Intensiv-Stations Krankenschwestern später machte man sich gestützt von den zwei anderen Würsten wieder auf in Richtung Feuer. Das es bald anfing zu regnen blieb man allerdings nicht mehr lange und machte sich wieder auf den Heimweg zum Wappler Hof. Hier wurde des Masters Knöchel mit Salbe und kalten Tüchern versorgt bevor man sich auf die Isomatte zur Ruhe bettete.

Am nächsten Morgen, so gegen 7:15 Uhr****, waren Schwester Danü und unser alter Seebär bereits wieder putzmunter und es wurde zum Frühstück gerüstet. Es gab lecker selbst gemachte Leber-, Mett- und Bratwurst, ganz so wie es sich für die Schwesternschaft geziemt. Dazu gab es noch frische Eier aus dem Wappler Stall, selbstgemachte Erdbeermarmelade und Hackepeer und allerlei andere Leckereien, welche Op Wappler und Anita***** bereitgestellt hatten.
**** Zum Leidwesen der anderen Schwestern.
***** Sprich: Annitta

Im Anschluss an das zünftige Bauernfrühstück machte man sich auf um die geschätzten 80.000 Ziegen des Nachbarn zu begutachten. Man freute sich über große Hunde, kleine Zicklein und allerlei leckeren Käse.
Gegen 11 beförderte Schwester Carü die 4 heimreisenden Würste netterweise noch bis zum Zwickauer Bahnhof und man stieg in den Zug Richtung Heimat. Bevor man dort jedoch frohen Mutes ankommen konnte stiegen in Chemnitz , wo Schwester Julü bereits ausgestiegen war, mindestens 80.000 Nazis in den Zug. Aber da sich der Ruf der Schwesternschaft weit herumgesprochen hat wagte es niemand auch nur in deren Richtung zu blicken! In Freiberg war man die braun-schwarze Kolonne dann auch los und konnte sich in aller Ruhe seelisch und moralisch auf das Mittagessen bei Burger King einstellen.
Ja das war ein dolles Hexenfeuer und noch dollerer Kurzurlaub. Und da Op Wappler die Schwestern für überaus anständig hält darf man auch jederzeit gern wieder vorbeikommen. Na dann!

Freitag Abend schlenderte dann unser Master noch mit seiner Mätresse und Sister Andü durch die Neustadt und man gönnte sich einen oder zwei Milchshakes in der Tikibar, sowie ein paar leckere Cocktails und einen Oliventeller im supi sureallistischen Stilbruch auf der Böhmischen Straße. Hier gibt es zwar keine Happy Hour aber dafür jede Menge tolles Zeuch zu entdecken.
Den Samstag widmete man ausgiebig der Garten arbeit und lecker Steak mit Kräuterbutte rund Nudelsalat sowie der langen Nacht bei Ikea. Hier heimste man lecker umsonstenes Softeis sowie drei Eis-Am-Stiel-Förmchen ab. Eigentlich wollte man sich dann zu Bett begeben. Aber da die Sauf-Hunde-Tante die schräg unter des Masters Mätresse wohnt beschloss mit ihren Saufkumpels die Scheibe von Klaus Untermieter einzuschlagen stellte man sich auf eine lange nacht mit Kripo Live ein. Ja das war schon mal lustig und interessant. Und wenn es Leute gibt, die sich über des Masters Blitzlicht auchregen, denen kann nur gesagt werden: sie hatten noch nie das Vergnügen von einer polizeilichen Kamera geblitzdingst worden zu sein!
Am Sonntag endete die Nacht wieder recht früh denn es stand die GDMA auf dem Plan. Die große Dresdner Motorrad Ausfahrt. Treffpunkt war der Elbepark und hier versammelten sich tausende von Bikern und solche die es noch werden möchten zum sehen und gesehen werden. Ja da waren schon ein paar drollige Typen auf tollen Maschinen dabei. Fazit: Krach,Peng, Stink! Aber geil war es trotzdem.