29.01.2008, 22:12Uhr
Unser Programm für den heutigen Tag war das Victoria und Albert Museum… zumindest bis gestern Nacht. Und bis heute Mittag haben wir eigentlich noch gedacht wir fahren nach Kingston, aber erstens kommt es zweitens und drittens als man denkt.*
Und so fand sich unser Master nach mehrmaligen Kursänderungen um 15 Uhr in Camden auf der Junction Road wieder. Nach kurzzeitigen umherirren gelang es dem Segelmeister seine Kontaktperson** zu ... kontaktieren. Und gemeinsam machte man sich auf zum Highgate Cemetery um den ollen Kopp vom ollen Marx zu besichtigen.
* Oder so.
** Codename J.A.N.A.

Der Nischel war, wie sich Freunde des Masters sicherlich denken können, eher Nebensache. Highgate Cemetery ist ein unglaublich schaurig-schöner verwilderter Friedhof der jederzeit als Kulisse für eine von Edgar Allan Poes Gothic Novels herhalten könnte. Wir hätten da gut und gerne 2 Stunden oder mehr zubringen können um jeden Winkel zu erkunden, wäre da nicht das Problem mit den Öffnungszeiten. 15.15 Uhr sind wir in Highgate eingelaufen und 16Uhr sollte geschlossen werden. Der charmante*** Brite am Eingang wies uns auch seeehr deutlich darauf hin, dass nach 16Uhr sämtliche Tore verschlossen sind.**** Frohen Mutes genau 45 Minuten Zeit zur Erkundung zu haben machten wir uns also auf den Weg. OHNE Karte, denn ein Master braucht keine Karte. Der hat sein Navi HIER (Master tippt sich an die Schläfe). Außerdem war uns 1 Pfund für die sch### Karte zu teuer, immerhin hatten wir ja schon Eintritt bezahlt. Den Nischel haben wir wie man sieht auch ohne Hilfe gefunden, der wäre aber auch schwer zu übersehen gewesen. Vielleicht, wenn man auf einem Bein hüpfend, eine Hand in der Hosentasche, Ruß auf der Nase und einen Kochtopf auf dem Kopf gehabt hätte.
Aber wie schon erwähnt war der Friedhof einfach unglaublich schön. Das langsam einsetzende Zwielicht hat das ganze noch stimmungsvoller Gemacht.
Etwas was vielleicht nicht ganz zur restlichen Umgebung gepasst hat war ein äußerst interessanter Grabstein. Um seinen lieben Daheimgebliebenen eine Abbildung des Selbigen zu präsentieren nahm der Master unsägliche Anstrengungen in kauf, kletterte über Grabsteine und fand beinahe ein vorzeitiges Ende, als er, gerade als er zum Sprung über den letzten Grabstein ansetzte, von einer widerwärtigen, wilden Bestie***** die heimtückisch im Gebüsch lauerte, angefallen wurde. Wie der geneigte Leser sich sicherlich zu denken vermag, kam der Segelmeister noch einmal mit dem Schrecken davon. Seine große, männliche unglaublich furchteinflößende Gestalt hatte die Bestie in die Flucht geschlagen!
*** Charmant ist hier gleichbedeutend mit 3 GBP Eintritt verlangend.
**** Der Master hat doch nicht etwa in einem Anfall von Vorraussichtigkeit keine 5 Minuten zuvor beim entlanglaufen an der hohen und mit spitzigen Metallspitzen ausgestatteten Friedhofsmauer die Äußerung getätigt, wie lustig es wäre wenn man ihn und Agenten J.A.N.A. auf dem Friedhof einschließen und über Nacht vergessen würde.
***** „Bestie“ ist ein klatschianischer Ausdruck und bedeutet in unsere Sprach übersetzt so viel wie „Taube“.

Unser Programm für den heutigen Tag war das Victoria und Albert Museum… zumindest bis gestern Nacht. Und bis heute Mittag haben wir eigentlich noch gedacht wir fahren nach Kingston, aber erstens kommt es zweitens und drittens als man denkt.*
Und so fand sich unser Master nach mehrmaligen Kursänderungen um 15 Uhr in Camden auf der Junction Road wieder. Nach kurzzeitigen umherirren gelang es dem Segelmeister seine Kontaktperson** zu ... kontaktieren. Und gemeinsam machte man sich auf zum Highgate Cemetery um den ollen Kopp vom ollen Marx zu besichtigen.
* Oder so.
** Codename J.A.N.A.
Der Nischel war, wie sich Freunde des Masters sicherlich denken können, eher Nebensache. Highgate Cemetery ist ein unglaublich schaurig-schöner verwilderter Friedhof der jederzeit als Kulisse für eine von Edgar Allan Poes Gothic Novels herhalten könnte. Wir hätten da gut und gerne 2 Stunden oder mehr zubringen können um jeden Winkel zu erkunden, wäre da nicht das Problem mit den Öffnungszeiten. 15.15 Uhr sind wir in Highgate eingelaufen und 16Uhr sollte geschlossen werden. Der charmante*** Brite am Eingang wies uns auch seeehr deutlich darauf hin, dass nach 16Uhr sämtliche Tore verschlossen sind.**** Frohen Mutes genau 45 Minuten Zeit zur Erkundung zu haben machten wir uns also auf den Weg. OHNE Karte, denn ein Master braucht keine Karte. Der hat sein Navi HIER (Master tippt sich an die Schläfe). Außerdem war uns 1 Pfund für die sch### Karte zu teuer, immerhin hatten wir ja schon Eintritt bezahlt. Den Nischel haben wir wie man sieht auch ohne Hilfe gefunden, der wäre aber auch schwer zu übersehen gewesen. Vielleicht, wenn man auf einem Bein hüpfend, eine Hand in der Hosentasche, Ruß auf der Nase und einen Kochtopf auf dem Kopf gehabt hätte.
Aber wie schon erwähnt war der Friedhof einfach unglaublich schön. Das langsam einsetzende Zwielicht hat das ganze noch stimmungsvoller Gemacht.
Etwas was vielleicht nicht ganz zur restlichen Umgebung gepasst hat war ein äußerst interessanter Grabstein. Um seinen lieben Daheimgebliebenen eine Abbildung des Selbigen zu präsentieren nahm der Master unsägliche Anstrengungen in kauf, kletterte über Grabsteine und fand beinahe ein vorzeitiges Ende, als er, gerade als er zum Sprung über den letzten Grabstein ansetzte, von einer widerwärtigen, wilden Bestie***** die heimtückisch im Gebüsch lauerte, angefallen wurde. Wie der geneigte Leser sich sicherlich zu denken vermag, kam der Segelmeister noch einmal mit dem Schrecken davon. Seine große, männliche unglaublich furchteinflößende Gestalt hatte die Bestie in die Flucht geschlagen!
*** Charmant ist hier gleichbedeutend mit 3 GBP Eintritt verlangend.
**** Der Master hat doch nicht etwa in einem Anfall von Vorraussichtigkeit keine 5 Minuten zuvor beim entlanglaufen an der hohen und mit spitzigen Metallspitzen ausgestatteten Friedhofsmauer die Äußerung getätigt, wie lustig es wäre wenn man ihn und Agenten J.A.N.A. auf dem Friedhof einschließen und über Nacht vergessen würde.
***** „Bestie“ ist ein klatschianischer Ausdruck und bedeutet in unsere Sprach übersetzt so viel wie „Taube“.
Nach dieser aufreibenden Unternehmung wurde es auch schon Zeit sich zum Ausgang zu begeben. Der verschlossen war. ABER WIR HATTEN NOCH 5 MINUTEN!!!! Glücklicherweise erklang kurz nach unserem ersten Entsetzen ein liebreizend gebrülltes „JUSTIN! JUUUSTIN!!! ...“ Woraufhin ein diesmal wirklich echter charmanter Brite kam und sehr nett fragte wie es uns denn so geht. Auf die Antwort, dass wir jetzt schon gerne gehen möchten meinte dieser, dass wir wohl leiiiiiider doch auf dem Friedhof bleiben müssen ... Äh...ja... er hat uns dann natürlich das Tor wieder aufgeschlossen, aber mit so wirklich echten charmanten Briten lässt man sich gern auf einem Friedhof einschließen******... La-La-Land...
Nach diesen Anstrengungen ging es erst mal ins geheime Hauptquartier von Agent J.A.N.A.******* Das war sehr interessant, vor allem, weil sich dem Master die Frage aufdrängte: Ist es diskriminierend, wenn es Wohnungen gibt in die Menschen mit einer Konfektionsgröße >52 nicht hinein passen? Egal. Also englische Wohnverhältnisse sind nichts für Menschen mit Platzangst und über Brandschutz sollte man lieber auch nicht all zu oft nachdenken. Davon abgesehen war es eine äußerst gemütliche Wohnung und die Küche weckte beim Master Hunger- und Heimatgefühle.******** Zu Futtern gab es Pita gefüllt mir Thunfisch, Reis, Mais, Frischkäse und Pesto.*********
Nach diesen Anstrengungen ging es erst mal ins geheime Hauptquartier von Agent J.A.N.A.******* Das war sehr interessant, vor allem, weil sich dem Master die Frage aufdrängte: Ist es diskriminierend, wenn es Wohnungen gibt in die Menschen mit einer Konfektionsgröße >52 nicht hinein passen? Egal. Also englische Wohnverhältnisse sind nichts für Menschen mit Platzangst und über Brandschutz sollte man lieber auch nicht all zu oft nachdenken. Davon abgesehen war es eine äußerst gemütliche Wohnung und die Küche weckte beim Master Hunger- und Heimatgefühle.******** Zu Futtern gab es Pita gefüllt mir Thunfisch, Reis, Mais, Frischkäse und Pesto.*********
****** Fast so gern wie man spontan mit einem völlig unbekannten Pseudo-Schotten zwangsverheiratet wird.
******* Zumindest theoretisch. Praktisch ging es mal nach oben, mal nach unten, dann rechts und wieder links und weil man wenn man ständig quatscht nicht navigieren kann waren wir plötzlich...äh...woanders. Aber wir sind ja alle sehr vorbildlich und haben immer eine Straßenkarte dabei. Es hat also auch fast nur eine Stunde gedauert bis wir endlich da waren wo wir hin wollten.
******** Besser gesagt Köptngefühle... es fehlte nur noch eine Ratte.
********* Auch das war nur der theoretische Grundgedanke. Praktisch sah es so aus dass die Pitas zu lange gebacken waren um sie noch mit irgendetwas zu füllen, also wurden sie zur Beilage degradiert. War aber trotzdem lecker!
Nach dem Abendbrot sind wir mit dem Bus nach Camden Town übergesetzt und haben uns ins Nachtleben gestürzt. Dummerweise sind Britische Händler auch in Camden nicht ganz so nachtaktiv wie man es sich wünschen würde und die meisten Läden und Stände waren schon geschlossen. Aber was noch da war, war äußerst vielversprechend. Köptn, Erster und Killick: ihr würdet es LIEBEN!!! Aber was es da alles gibt werde ich am Donnerstag schreiben, da gehen wir dann mal vor Ladenschluss hin.
Der Master und Agent J.A.N.A. haben sich dann noch eine Packung leckere Donuts gegönnt und haben dann eine Taverne angesteuert die ihnen von ein paar Bordkameraden empfohlen wurde. Erstens war die voll und es standen nirgendwo Preise und zweitens haben sie sich auf dem Weg dahin üüüüberhaupt nicht verlaufen und auch nicht wieder Ewigkeiten gebraucht um dort zu landen wo sie hin wollten**********. Jedenfalls sind sie weiter gesteuert um in eine Taverne zu gehen die ihnen bereits auf ihrem Irrweg aufgefallen ist:
********** Aber durch den Umweg haben sie eine andere Taverne mit Namen HOBGOBLIN gefunden, mit Schädeln und so! Die steht auch definitiv auf der To-Do-List.
Sehr piratig! Aye, Sir?
Der Pub gehört zu ner Veranstaltungshalle und ist dementsprechend geräumig. Aber sehr schön. 1 Pint Guinnes kostet 3,20Pfund und die Musik hat Heavy Duty Charakter. Prädikat: Empfehlenswert. Auch da der Gläser-wegräum-Mann nen tollen Zopf hat und schöne rotblonde Haare.
Nach unserem Pint waren wir dann auch leicht müde und haben für Heute erst mal die Segel gestrichen. Aber Donnerstag geht es wie gesagt weiter! Olè und Yoho, yoho pirates never die!
ENTE und Gute Nacht.
Ps: SQUIRREL
Mein persönliches Eichhörnchen hat ab sofort einen offilziellen Namen:
Liam Lord of Gaynor
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Namens-Kontributoren! Für alle, deren Vorschläge nicht berücksichtigt werden konnten: Keine Panik! Seit ein paar Tagen hat Liam Lord of Gaynor einen Freund/Freundin. Und natürlich brauchen wir auch für dieses Hörnchen einen Namen!
2 Kommentare:
Guten Morgen.
Habt ihr auch die Grabstätte von Douglas Adams gesehen?
Stellst ein paar Friedhofsbilder bei DA ein? (Nein, nicht Dumbledores Army)
Fragen über Fragen..
LG
Christane
PS Grüß dein Squirrel von mir.
hach, wie geil. ich freue mich immer mehr auf april! ^^
grüß bitte liam lord of gaynor von mir, wenn du ihn das nächste mal siehst und natürlich hat er keine freundIN sonder einen freund!
tja, was die briten nicht alles "jack" nennen... und das wort "köptngefühle" gefällt mir. es hat mich sehr tief berührt!!!
lg!
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