6. Juni 2009

Russen-Pommes.de

...oder: Es ist ein Elch entsprungen.

Am Dienstag den 2. Juni war es endlich soweit: die Wurstsisters (leider in verminderter Stärke) brachen auf gen Bautzen um dort ein paar erquickliche Tage in der Natur zu verbringen. Am Ziel angekommen wurde man herzallerliebst von Schwester Krüstün und ihrem Opa in Empfang genommen. Selbiger kutschierte auch netterweise die Koffer im Auto herum während sich die Schwestern auf zu einem Stadtrundgang durchs tausendjährige Bautzen machten.


Einen kleinen Fischbrötchen-Snack gabs im Kornmarkt Center von wo aus man sich entlang der Stadtmauer zu einem Spaziergang aufmachte.


Vorbei am Hexenhäusschen, der Wasserkunst, dem Nicolaifriedhof, dem Domstift, der Domkirche, dem örtlichen Döner-Fachmann und hin zur Hegelstraße. Hier gab es noch eine kleine Erfrischung bevor man mit Geleitschutz in Form von Peter (12) und Katja (6) zu Oma und Opa ging um sich an supi dollem Erdbeerkuchen gütlich zu tun.



Kurze Zeit später saß man auch schon im Auto und tuckerte Richtung Kleinsaubernitz und Olbasee. Dort angekommen richtete man sich häußlich ein und verbrachte einen geruhsamen Abend mit Kartenspil und Mr. X.


Am Mittwoch stand das sagenumwobene Elchgehege auf dem Programm. In aller herrgottsfrühe* machte man sich auf in die Wildnis.
*ca. 11.30Uhr


Die geräumige Panzerstraße wich bald einem Feldweg der in trampelpfadiges Moorland führte. Auf diesem Indiana Jones gerechtem Adventure Trail stapfte man nun also dahin. Es galt wackelige Holzbrückchen zu überqueren und auf umgekippten Baumstämmen über lustige Moorteiche/Bäche zu balancieren. All das war begleitet von liebreizenden Naturgeräuschen wie fröschigem Gequake. Als sich die Schwesternschaft gerade anschickte einem solchen laut nachzugehen um die kleinen grünen Gnubbeldinger zu Gesicht zu bekommen geschah das unfassbare. Da! Keine 50m entfernt stand ein gnubbelhorniges Prachtexemplar der Gattung Elchus Großus.

Und wer hats zuerst entdeckt??? Der Master! Heimlich still und leise pirschte man sich also an um das liebe Tierchen nicht zu erschrecken und schoss ein paar überaus liebreizende Starfotos von Mr. Elch. Ja dafür hatten sich sogar Andüs durchgenässte Schuhe gelohnt. Nachdem der elch eingehend herausfinden konnte, dass wir ihm keine Äpfel oder Möhren mitgebracht hatten zug er (oder sie?) von dannen um an ein paar jungen Bäumchen zu knabbern.



Die Schwesternschaft machte sich ebenfalls wieder auf den Weg, denn die zweite Hälfte des Geheges lag noch vor uns. Zwischendurch gab es auf einer sonnigen Wiese einen kleinen Snack bevor man sich wieder in Richtung Kleinsaubernitz begab.



Am Abend wurde dann noch lustig bei Regen gegrillt bevor man sich müde in die Betten fallen ließ.


Am Donnerstag begab man sich schwesterlich zur Erkundung der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Neben gefährlichen Schwänen und riiiiesigen Ameisen gab es noch allerlei pitoresken Kram zu sehen, der sich am besten in Bilderform wiederspiegeln lässt.



Freitag hieß es danna uch schon wieder aufräumen und die Finnhütte von Schwester Krüstüns Großeltern wieder einigermaßen bewohbar zu gestalten^^


Als Abschied von der leider unbebadet gebliebenen Olba baute man noch eine unglaublich schöne Sandburg, genannt Wurst Castle.





Um 15 Uhr hieß es dann schon wieder Abschied nehmen und in den Zug nach Dresden steigen. Schade es war viel zu kurz, aber es muss ja nicht das letzte mal gewesen sein. Beim nächsten mal dann aber bitte mit wärmerem Wetter!

2 Kommentare:

der köptn hat gesagt…

das mit den russen-pommes raff ich net O.o

Dagi hat gesagt…

das müssen sie auch gar nicht sir. das ist ein völlig zusammenhangloses insider schlagwort. da hätte auch genausigut "Herbert" oder " Rhododendron" stehen können... fragen sie nicht nach teddyeis sör!