27. August 2008

Herzlichen Glückwunsch, es ist ein ... Schrank!

Ein fröhliches Yo Ho an all die Seebären und Landlubber da draußen! Es wird wieder mal Zeit für einen neuen Logbucheintrag unseres geliebten Masters, also festhalten, anschnallen und wir sind gleich nach der Werbung wieder zurück...

Klick mich!

Wie viele unserer geneigten Leser sicher wissen, hat unser geschätzter Offizier am 23.08. mit seinem so genannten Kulturpraktikum im Kunstgewerbemuseum Dresden angefangen... nun ja... es begann folgendermaßen:
Eines montag Morgens begab sich ein kleines unschuldiges Masterlein zum Schloss Pillnitz um seine neuen Pflichten anzutreten. Um 9 Uhr sollte es losgehen und vorbidlich, wie unser Seemann nun mal ist, war er sogar eine halbe Stunde früher da und wurde wärmsten vom Chef der Wache empfangen. "Hallo! Sie sind das also...ja..schön... is nur sonst noch keiner da bei Ihnen. Hm... naja... hm... ach, ich zeig Ihnen das jetzt einfach mal." Sprachs und ab gings zum Speed-Umschauing mit dem netten Wachmann, welcher sich dann allerdings auch wieder Verabschieden musste, denn er hat ja auch Arbeit zu tun. Naja, da saß der Master dann also im Büro... allein ... bis dann gegen 9 Uhr die ersten Kollegen und seine Mentorin eintrafen. "Guten Morgen... so jetzt müssen wir erstmal schauen wo wir überhaupt einen Arbeitsplatz für sie haben. Warten sie noch mal kurz..." "Ja guuuuut", dachte sich unser Offizier, "es ist ja nicht so als wüssten sie nicht schon seit 1 1/2 Monaten, dass ich heute anfange." Egal, als dann sämtliche andere (neue) Kollegen erstmal verstaut waren bekam endlich auch der Master ein gar schnuckeliges Plätzchen zugewiesen. Bildhübsche Aussicht, PC und Chefsessel alles inklusive. Oder um es mit den Worten des Chefs auszudrücken: "Oh wie schön, da sitzt ja wieder jemand in unserem Materialschrank!" Darunter darf man sich jetzt vorstellen, was man will.

Aber so schlecht war es gar nich, wenn auch etwas muffig war es doch überaus günstig direkt neben der Küche gelegen, was einen unbegrenzten Nachschub an Tee sicher stellte. Leider war diese Unterbringung nur temporär und eine Woche später wurde unser Offizier umverlagert in das Büro seiner Mentorin, weil: "Da ist doch noch son Tisch frei!". Also bekam er einen dollen Laptop OHNE Internetzugang und durfte weiterarbeiten. Heute gab es dann für unseren Offizier eine technische Steigerung und er durfte (nach Anfrage, Selbst ist der Master!) in die Bibliothek umziehen, denn hier gibt es Internet. Olè, olè! Was wäre der typische Anglistikstudent denn ohne Leo, Beolingus und Wikipedia? NICHTS!!! *hüstel*

Nunja, so waltet der Master nun also umgeben von zahlreichen informativen und unterhaltsamen Epitomen seiner Pflicht und durchforstet ganz nebenbei die Untiefen besagter Bücheransammlungsstelle nach geeignetem Material für seine zukünftige Bachelorarbeit. Dabei wäre er sogar schon einmal fast von der Leiter gefallen als er in den obersten Regalen nach brauchbaren Informationen suchte. Aber alles halb so wild, ein echter Seebär verträgt so einiges. Und immer dran denken: Es nicht die Höhe die einem gefährlich werden kann, sondern nur der Boden!

2 Kommentare:

Nina hat gesagt…

Ja mei, da war die Nina am letzten Freitag mit ihren Sommerkursteilnehmern im Pillnitzer Schlossgarten und hat den Master gar nirgents entdeckt ;-)

Dagi hat gesagt…

tjaaaa geht auch schlecht.. der master sitzt schließlich IM schloss und nicht draußen im park beim gemeinen volk ^^