Vom 04.07.-06.07. fanden in Halle an der Saale die 4. Internationalen Highland Games statt. Und der Master, seines Zeichens Wahl-Schotte, ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung durch seinen Besuch zu beehren. Aber natürlich erscheint ein echter Offizier zu so einer Angelegenheit nicht allein. Im Schlepptau führte der Master nicht nur den Ersten Offizier, in dessen Behausung man sich parasitär einnistete, sondern auch Köptn Hobel und Admiral Melli feat. die Schiffskatze.
Am Freitag Morgen hieß es für unseren Seebären erst noch einige geschäftliche Dinge erledigen und einen sich verdächtig nach Rudi Carrell anhörenden Menschen davon zu überzeugen, warum ausgerechnet der Master die Praktikumsstelle bekommen sollte. Da unser Offizier allerdings allseits bekannt und verehrt ist war es nur eine Sache von 10 Minuten bis ihm der niederländische Agent aus der Hand fraß. So konnte sich dann frohen Mutes auf zu den Highland Games gemacht werden.
Standesgemäß führten Master und Köptn alkoholhaltige Tinkturen bei sich die zivilisiert im Reisegefährt geschlürft wurden. Beim Ersten angekommen wurde sich erst einmal in die Galauniform geworfen und dann machte man sich auch schon auf den Weg zum Festgelände wo man auch auf Admiral Melli und die Schiffskatze stoßen sollte.
Zur Eröffnung der Spiele wohnte man einem äußerst liebreizendem Konzert von Saltatio Mortis und einem äußerst äh... öhm... stumpigem Konzert von Knorkator bei. Ja da ging die Stimmung ab. Und da der Master auch aus unerfindlichen Gründen immer ein volles Horn hatte, obwohl er ständig daraus trank, wurde es immer lustiger. Auch wenn man diverse äußerliche Reize, wie Kälte nicht mehr ganz so wahr nahm. Allerdings war das nicht unbedingt ein Nachteil. Vor allem als es ans Massen-Pogen ging. Ja, ein vernebeltes Hirn schützt auch vor übermäßigem Schmerzempfinden. Ob die Tatsache, dass der Master zu Boden ging nun am Getränk oder an den überaktiven Mitmenschen lag sei dahin gestellt. Fakt ist, dass er sich flugs auf den eigenen Beinen wieder fand, ohne sich bewusst zu sein dafür eigene körperliche Kraft aufgewendet zu haben. Auch ließ sich in dem Trubel nicht feststellen ob es der Köptn war der dem Master die Hand reichte oder doch ein anderes Individuum. Egal... die Details des Konzertes verschwimmen und es bleiben Schlagworte wie Kick-Schlüpper, 500 Deutsche Knork und "Warum haben sie diesmal keinen Helikopter?".
Nach diesem anspruchsvollen und unterhaltsamem Auftakt der Festspiele begab sich die Crew gegen 1 Uhr zu des Ersten Behausung um sich noch einmal frisch zu machen und danach den Turm heimzusuchen. Hier wurde dann bis 5 uhr morgens mehr oder weniger abgehottet, wobei der MAster gestehen muss, dass er auf den weichen, gemütlichen Sofas des Metall-Floors doch ein klein wenig eingenickt ist. Aber es war ja auch ein lange Tag und zu diesem Zeitpunkt war unser Seebär schon 23 Stunden auf den Beinen.
Am Sonntag machten sich der Köptn, Admiral Melli und die Katze schon wieder auf den Weg Richtung Heimat, während Master und Erster noch den letzten, eher ruhigen, Tag der Highland Games genossen. Hier erwarben unsere zwei Offiziere jeder ein schmuckes Rentierfell. Eine äußerst flauschige Angelegenheit! Der Erste taufte sein totes Getier auf den Namen Thor, wie der Gott, der Master dagegen nannte sein liebes Viech Odin... wie das Bier^^
Standesgemäß führten Master und Köptn alkoholhaltige Tinkturen bei sich die zivilisiert im Reisegefährt geschlürft wurden. Beim Ersten angekommen wurde sich erst einmal in die Galauniform geworfen und dann machte man sich auch schon auf den Weg zum Festgelände wo man auch auf Admiral Melli und die Schiffskatze stoßen sollte.
Samstag Mittag wurde dann in aller Ruhe aufgestanden, oder aus dem Bett gerollt und gespätstückt. Nachmittags gab es dann lustiges Baumstämme werfen und der Köptn wurde von einem alten, bärtigen, körpergeruch absonderndem Wikinger betatscht... aber es ist ja nicht so als ob das was neues wäre^^. Es gab wieder lecker Futter und lecker was zu trinken. Immer getreu des gastfreundlichen Mottos der Navy: Niemand verlässt nüchtern das Schiff!
Abends gab es asl Höhepunkt noch eine drollige Kampfvorführung mit brennenden Schwertern und Pferden*, eine diletantische Lasershow, ein endgeiles Feuerwerk auf der Wiese liegend betrachtet und die rituelle Abfackelung eines 15 Meter hohen Binsenmannes begleitet von life Dudelsackmusik. Ja das war schön.
* die nicht brannten
Gegen 17 Uhr neigte sich dann alles dem Ende zu und man schlurfte langsam Richtung zuhause. Hier wurde der restliche Tag mit kochen, trinken, essen und sinnlosem, spaßigem Zeugs verbracht und man ließ die Spiele ruhig ausklingen... und auch den Alkoholspiegel langsam wieder sinken.**
** Sämtliche Angaben über einen etwaigen Alkoholspiegel treffen lediglich auf den Master, die alte Säufersau, zu. Der Rest der Crew distanziert sich von jedweden Mutmaßungen^^
2 Kommentare:
Es war toll!
Und nun ist es vorbei...
... und der Erste ist pleite... aber hey, es hat sich gelohnt!!!
japp, war wirklich ein tolles wochenende! hoffentlich können wir das zu "the rock" wiederholen ^^
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