19. Februar 2008

"OMFG!!!" oder "Kleine Kinder sind auch nur Menschen"

Diese Woche hat der Master "Reading Week". Das ist in etwa gleichbedeutend mit "Dies Academicus" in Deutschland, nur dass es eben eine ganze Woche dauert.*
Den Montag hat unser allseits geliebter Marineoffizier mit schlafen, essen und lesen von Unterhaltungslektüre zugebracht und sich so wenig wie möglich aus seiner Schwingkoje bewegt.

Dafür ging es heute aber ins Museum of Childhood** in Bethnal Green. Dieses Museum ist quasi eine Zweigstelle vom Victoria and Albert Museum, welches der Master schon zu einem früheren Zeitpunkt heimgesucht hatte.

Da das Wetter auch einigermaßen annehmbar war, beschloss der Master sich das Pfund für die Tube zu sparen und die 3 Haltestellen zu laufen. Schließlich will man sich ja auch mal die Gegend ansehn. Spektakuläre Sehenswürdigkeiten sind leider auf dem Weg nicht zu finden gewesen, dafür aber mehrere recht eindrucksvolle Beispiele Britischer Wohnkultur*** und eine gar liebreizende kleine Kirche mit Namen St. Barnabas.

*Die Briten wissen eben wie mans macht!
** Der Master wurde bereits mehrmals darauf angesprochen was das denn für ein Museum sei. Nun ja, da sich von "childhood", zu deutsch "Kindheit", nicht unbedingt für jedermann ableiten lässt, dass dieses Museum etwas mit Kindern zu tun hat sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, dass es sich um ein Spielzeugmuseum handelt.
*** Der Master hat es schon früher gesagt und er sagt es auch heute wieder: London IST Ankh-Morpork! Definitiv! Unausweichlich, mit einer Chance vons 1 zu einer Million!****
**** Hierbei handelt es sich um eine Scheibenweltanspielung.Die Chance von eins zu einer Million ist auf der Scheibenwelt praktisch eine mathematische Gewissheit.



St. Barnabas an der Roman Road

Das Childhood Museum liegt auf der Cambridge Heath Road, der Master ist allerdings der Meinung, dass "Straße der Geringen Götter"***** hier besser passen würde.

***** Eine Straße in Ankh-Morpork. Die Straße der Geringen Götter ist eine Straße im Stadtteil Morpork. Sie verläuft parallel zur Straße Schlauer Kunsthandwerker und in sie mündet der Blechdosenweg.


Der Master hat es auch gerade so noch geschafft sich KEIN Buch fürs Leben zu kaufen.

Schließlich und endlich ist der Master diesmal auch ohne sich zu verlaufen am Childhood Museum angekommen. Ohne weitere Vorsichtsmaßnahmen machte er sich also auf, durch die Tür zu gehen und sich ins Innere des Museums zu begeben. Da angekommen schlug dem Master allerdings eine völlig unerwartete und gigantomanische Welle der Lärmbelästigung entgegen. Ja.. naja, es ist eben ein Spielzeugmuseum... mit vielen Dingen zum anfassen und ausprobieren... ja... kleine Kinder eben... HUNDERTE! Egal, was so ein alter englischer Seebär ist, der lässt sich von den Franzosen nicht unterkriegen und von kleinen Kindern mit komischen Kopfbedeckungen und Astronautenkostümen schon mal gar nicht!

Gleich im Eingangsbereich gab es jedenfalls ein paar tolle Modellbauten von bekannten Londoner Gebäuden. Klingt jetzt nicht sooo spannend, ist es aber, wenn man bemerkt, dass die Modelle aus Süßkram gebaut, oder zumindest damit verziert wurden. Ja sehr...süß.


Hmmnamnam


Da es, wie in Museen üblich, auch hier wieder recht dunkel war und alles hinter Glas gepackt war, blieb dem Master nichts anderes übrig, als all die tollen Spielsachen zu filmen. Das Video ist wie üblich ganz unten im Post zu finden. Bis dahin kommt hier nur noch ein kleines Bild von der Gesamt-Innenansicht des Museums und ein tolles Plakat.


Museumshalle mit guter Akkustik



Sir Alec Guinness RULZ!
Es gab auch noch andere nette Plakate zu Science Fiction Filmen... was allerdings ein Plakat zu "Barbarella" ausgerechnet in einem Museum für Kinder zu suchen hat konnte der Master nicht herausfinden.

Auf dem Heimweg ist unser Offizier noch fix bei Budgen's eingelaufen um Brot, Squash und Bananen zu kaufen... eigentlich. Aber als er völlig nichtsahnend so durch die Regalreihen schlenderte fiel sein schon öfters angesprochenes, seemännisch getrimmtes Adlerauge auf etwas herzallerliebstes:



Warum der Schotte allerdings im Unterhemd aber mit Kilt auf einem Berg Kugelstoßen machen muss steht leider nirgendwo auf der Packung.

Selbstverständlich musste sich das der Master sofort kaufen. Haferschleim ist schließlich gesund***** UND man kann es sogar in der Mikrowelle zubereiten! Heute abend gibts das dann für den Master zu futtern. Mal sehn wie lange er für diese winzige 1Kg-Packung braucht, aber das Zeuch ist ja bis Dezember haltbar.


Und wo wir gerade beim Thema Essen sind bietet sich mal wieder eine wunderschöne Überleitung zu des Masters privatem Küchenschrank an. Wie man sehen kann sieht es da drin mittlerweile schon besser aus als im ersten Video.

***** Besonders wenn man Bananen, Zucker, Zimt und Nutella mit unterrührt!


Ich habe "Rosinen" falsch geschrieben, aber ich hab keinen Bock das Bild nochmal zu bearbeiten also bear****** with me!

****** Hierbei handelt es sich nicht um einen Bär im eigentlichen Sinne.

In einem anderen, der Öffentlichkeit zugänglichem Küchenschrank kann man Maritzas Disney/Winnie the Pooh Tassenkollektion besichtigen und auch das schnuckeliche kleine Gläschen welches ihr der Master zum B-Day geschenkt hat.



So das war es erstmal für heute in Worten. Bewegte Bilder folgen.



Ihr Freund D. *******

******* Um diesmal nicht mit den Worten Eric Fish's zu enden sondern mit Bram Stoker's. Ja manchmal findet der Master seinen Namen doch ganz praktisch.



Ps.: SUBWAY TO SALLY haben den Bundesvision Songcontest******** gewonnen!!!! Olè, olè!!! Brecht die Rum-Last auf!!!!
******** Ja ich weiß der war schon letzte Woche, der Master ist eben nicht mehr der jüngste.
Pss.: SCHEIßE!!! Meine Kopfhörer gehen kaputt! Das verfxxxte Kabel dröselt auf... das ist mir ja noch nie passiert. Naja, so viel zu Billig-15€-No-Name-Kopfhörern von Mediamarkt. Wäh. Naja, mit n bisschen Klebeband halten die nochn Weilchen... muss ich mir eben irgendwann neue kaufen *grummel*

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wie jetzt? Kinder zählen zur Gattung Mensch? Ich hatte sie mehr in Richtung Affen oder Nacktmullen gesteckt... .
Aber freut mich das du so viel Spaß hattest ^^ - klingt nach nem tollen Museum.
Und das mit dem Schotten ist doch klar. Der hat ganz normal mit seiner Kugel gespielt und weil er durch das Futter so stark geworden war - hat er sie ausversehen auf den nächsten Berg geworfen. Da musste er dann natürlich den Berg raufsteigen und da Muskeln nicht gleich Ausdauer sind und sie ja auch einiges wiegen, war ihm oben dann so heiß, dass er erstmal sein Hemd ausziehen musste. Der Werbeplakatmaler hat ihn dann genau in dem Moment gemalt wo er die Kugel wieder nach unten wirft ... er will sie ja schließlich nicht den ganzen Weg nach unten tragen... is doch logisch... was lernt ihr eigentlich in der Londoner Uni?
Bis Bald^^ Dein lieber Erster

Betti hat gesagt…

Hey, dat schottenfrass hab ich hier auch schon gegessen... sieht huebscher aus als es schmeckt. Aber so falsch ist das Bild nicht, nur dass die Schotten (zumindest in Glasgow) keine Kugeln sondern Papierkoerbe werfen, besonders wenn Rugby oder Football ist :)

Anonym hat gesagt…

schweinehälften!!!! ein c3po-body!!! wie geil ist das denn?!? ja, ich hätte da sicher auch viel spaß gehabt *bwahahaha* sehr liebreizender soundtrack übrigens ^^

Betti hat gesagt…

Die Puppenstuben und dann Musi im Hintergrund... kommt man sich ja vor, als ob man in Norman Bates' Wohnung reinschaut... Gruselitsch!

Schreib ma auf meine mailaddi wegen London,

Betti